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[Diskussion] Der Critters Marathon - Alle 4 Teile am Stück (SPOILER INSIDE!!)

TheDarkness2

Otaku Elite
Otaku Veteran
Hallo liebe Freunde des alten Trashs und des seichten Horrors. Willkommen zum Critters Marathon. Manchmal vernebelt einem der Schleier der Nostalgie die Sicht darauf wie käsig einige Filme eigentlich waren. Und ein Franchise das heute vergessen ist, aber mich immer gut unterhalten hat soll jetzt im Laufe dieser Reviews wieder aufleben. Die Rede ist von Critters, doch ohne Nostalgiebrille und alle 4 Filme an einem Stück da sie ja eine Geschichte ergeben. Das könnte witzig werden, je nachdem wie man es nimmt. Denn die Critters waren schon immer etwas anders als ihre großen Kollegen.

Ein witziger Fakt ist das der erste Film die gesamte Reihe getragen hat. Wie ich das meine? Nun ab Teil 2 hat die Reihe keinen Gewinn mehr gemacht. Der erste Film hat 2 Millionen gekostet, Pi mal Daumen. Er spielte knapp 13 Millionen ein. Critters 2 verdoppelte das Budget auf 4 Millionen, der Film spielte nur 3,8 Millionen ein. 200 Tausend Verlust, aber was ist das schon. Die anderen Teile spielten immer weniger Geld bei steigendem Budget ein, so wenig das ich keine genauen Daten gefunden habe um sie zu präsentieren. Was auch daran liegen könnte das sie nie ihren Weg ins Kino fanden, sondern nur auf VHS rauskamen. Aber man könnte es so ausdrücken das die Teil 2 bis 4 den Gewinn des Erstlings aufgefressen haben. Die Reihe hat sich praktisch selbst gefressen, was ironisch ist wenn man die Filme kennt. Aber immerhin startete der 3. Film die Karriere eines gewissen Leonardo di Caprio. Interessant, vor allem da Nightmare on Elm Street die Karriere von Johnny Depp startete. Und ein Porno namens Itallion Stallion (Kein Schreibfehler, wirklich so geschrieben) startete die Karriere eines gewissen Sylvester Stallones. Aber damit schweife ich zu weit ab, denn das hier wird ein langes Review.
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CRITTERS

Story: Als 8 Critters per Gefangenentransport in den Hochsicherheitstrakt eines Asteroiden kommen sollen, gelingt ihnen relativ schnell die Flucht. 2 Kopfgeldjäger werden auf die Critters angesetzt um die Gefahr zu eliminieren, doch die Critters erreichen die Erde, weil die Kopfgeldjäger zu langsam sind und die Critters schon einen Vorsprung haben. Die Critters landen in einer ländlichen Gegend und bald schon schwebt dort jeder in Lebensgefahr. Als die Lage eskaliert kommen die Kopfgeldjäger an und das Chaos ist endgültig perfekt...

Meinung: Kleine pelzige Allesfresser aus dem All? Joha, war eigentlich als Angriff auf den Erfolg von Gremlins gedacht entwickelte sich jedoch sehr schnell zu etwas völlig eigenständigem. Die Critters sind auch süß, knuffig und liebenswert. Ich hatte welche aus Plüsch damals im Zimmer gehabt. Wäre da nur nicht ihr Hunger, der sie zu einer unangenehmen Spezies macht. Ähnlich wie die Leviathane in Supernatural fressen die pelzigen Viecher nämlich alles was sich ihnen in den Weg stellt. Dieser Umstand macht die Spezies nicht gerade umgänglich oder Haustier tauglich. Sie als Bedrohung zu sehen ist schwierig, obwohl man sich echt alle Mühe gibt. Außerdem sind sie intelligent und haben kommunizieren auch miteinander, sie werden größer wenn sie fressen und sie können Nadeln mit Gift aus ihrem Rücken schießen. Das ist ein Vorteil gegenüber anderen damaligen Invasoren.

Und dann haben wir die knallharten, schonungslosen und bierernsten Kopfgeldjäger. Sie können ihr Gesicht der jeweiligen Spezies die sie besuchen anpassen, haben die richtigen Wummen und sind insgesamt sehr daran interessiert ihre Mission zu beenden, egal was es kostet und wieviele Probleme sie dabei verursachen. Oder sollte ich Schaden sagen? Aber menschlicher Einfluss verdirbt den Charakter, und so kommt es das sie eine menschlichere Seite entdecken.

Dann hätten wir Charlie den Säufer, den kleinen rebellischen Jungen Bradley, die hochnäsige April, den sich sorgenden Vater und die aufopfernde Mutter. Bradley, April, Papa Jay und Mama sind die perfekte Familie auf ihre Weise. Charlie steht etwas außerhalb, er ist der typische Trinker der die Ankunft der Critters über seine Zahnfüllungen hören kann. Dadurch ist er vorbereiteter als das Kaff in dem die Critters ihr Revier aufschlagen. Bringt aber auch nicht viel, denn niemand glaubt ihm. Also insgesamt entspricht jeder Charakter dem typischen Klischee. Das ist nicht besonders kreativ, aber jeder bekommt seine nötige Screen Time.

Wäre der Film nicht als Horror Film festgelegt, könnte man meinen es wäre ein Familiendrama. Die Familie muss zusammenwachsen, zusammenhalten und sich Lösungen überlegen. Es gibt die üblichen Probleme, die üblichen Reibereien und die üblichen Schwierigkeiten. Das ganze bleibt allerdings schön oberflächlich damit es nicht zu sehr in die Tiefe geht. Ist in Ordnung so, aber das Ganze bestimmt zuviel von dem Film in meinen Augen.

Nach fast 30 Minuten sind die Critters da und beginnen ihr großes Fressen. Selbst für damalige Verhältnisse war das Ganz schon nicht wirklich brutal. Es gibt einige Kuh Kadaver, angenagte Menschen und einige schön gemachte Szenen. Aber Gore Hounds sind hier definitv falsch, ebenso jeder der viel Blut sehen will. Es ist mehr ein Gruselfilmchen als sonst irgendwas. Viel Kopfkino, wenig offensichtliche Gewalt. Das weiß zu gefallen.

Vor allem da es zu einem Stellungskrieg auf der Farm kommt zwischen der Familie und den Critters. Nun werden die Viecher zum ersten Mal gezeigt und die Animationen sind wirklich großartig und das ganz ohne CGI Schrott. Und während die Critters für Chaos sorgen, tun es ihnen die Kopfgeldjäger gleich. Beide zerstören, nur mit einem Unterschied: Die Kopfgeldjäger zerstören weil es ihnen Spaß macht und die Critters tun es um ihren Hunger zu stillen.

Als dann die Critters die Farm übernehmen und erstmal ordentlich Party feiern, treffen auch die Kopfgeldjäger dort ein und die Farm wird kurzerhand zum Kriegsgebiet. Als dann ein Critter April entführt, ist ihr Bruder natürlich besorgt und startet eine Rettungsaktion. Die Kopfgeldjäger sind natürlich mit im Gepäck, wenn auch ein wenig hintenan.

Am Ende sprengen die Critters in ihrem Raumschiff die Farm, das Raumschiff mit den Critters drin wird dank Bradley und Charlie vollständig gesprengt und alles scheint gut. Wären da in der Scheune nicht noch ein paar Critter Eier die irgendwann ausschlüpfen könnten. Ach ja, die Farm repariert sich am Ende selbst. Alientechnologie, fragt nicht ;)

Fazit: Joha, selbst ohne Nostalgie Brille hinterlässt der Film einen bleibenden guten Eindruck. Die Critters sind fantastisch animiert, die Action Szenen sind vorhanden und es gibt einige nette Momente. Für einen Franchise Start war das gar nicht mal so übel wie viele es gerne sehen. Dafür sorgt auch der unterschwellige Humor, der hier eben noch arg im Hintergrund fungiert. Alles in allem ein solider Gruselfilm mit hübsch animierten, süßen, gefräßigen und plauschigen Aliens. Was will man mehr?
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Critters 2 - The Main Course

Story: Einige Jahren sind vergangen seit die Critters die Farm der Browns attackiert hat. Die Critter Eier werden von einem Eierverkäufer unters Volk gebracht, da Ostern ist. Natürlich schlüpfen die Eier und bald schon ist das arme Nest am Arsch der Welt wieder in Gefahr. Zum Glück ist Bradley wieder in der Stadt und die Critters haben einige neue Tricks auf Lager, zum Glück sind die Kopfgeldjäger auch wieder da um die Situation noch mehr zum eskalieren zu bringen...

Meinung: Critters goes Comedy! Wie schon in Gremlins 2 nimmt sich die Serie ab hier erst recht nicht mehr ernst. Die Critters sind noch knuffiger als im Erstling und alle haben eines gemeinsam: Eine große Klappe! Die Sprüche die sie reißen zerren an den Lachmuskeln und man hat Tränen in den Augen. Die gefräßigen Killer aus Teil 1 sind immer noch da, aber wesentlich humorvoller und zynischer. Diese Entwicklung ist es auch die viele dem Film übel genommen haben. Teil 1 war noch recht düster gehalten, Teil 2 gibt Vollgas und hält sich gar nicht erst an irgendwelche Regeln außer diejenigen die er selbst aufstellt.

Das man notbedürftig an der Continuity schraubt und die Fortsetzung so langsam auf Kurs bringt ist zu verzeihen. Man muss halt Dinge so anpassen das man gemütlich die Fortsetzung abspulen kann. Das mag nich besonders nett sein oder kreativ, aber warum nicht. Es ist ja nicht die erste Filmreihe die sich alles so biegt wie sie es braucht.

Neben dem Humor gibt es auch einiges an Blut zu sehen, zwar immer noch wohl dosiert aber wesentlich offener als zuvor. Es gibt einige nette Szenen die für damals wohl grenzwertig waren, aber heute eher für ein müdes Lächeln sorgen. Doch diese Szenen sind gar nicht so häufig, man konzentriert sich ganz darauf die fiesen kleinen Critters Sprüche reißen zu lassen was in meinen Augen wunderbar funktioniert. Wie gesagt wer lachen will ist hier genau richtig und die Critters sind wunderschön böse und zynisch. So soll es sein.

Die Charaktere sind hier immer noch um einiges flacher als im Erstling, immerhin nimmt man hier jetzt gekonnt ein ganzes Dorf ins Visier. Da liegt die Messlatte ja auch um einiges höher. Einige altbekannte Figuren gibt es natürlich auch zu sehen, alles andere wäre ja auch mehr als merkwürdig da es ja die gleiche Ortschaft ist. Aber in Sachen Charakterentwicklung darf man nicht allzuviel erwarten. Alles bleibt auf einem seichten Level, was ich aber verschmerzen kann. Selbst die Kopfgeldjäger kommen jetzt noch um einiges platter rüber als vorher. Verschenktes Potential auf der einen Seite, aber auf der anderen Seite ist das ja ein Markenzeichen des Franchise. Der einzige wo noch ein wenig Aufbau bekommt ist Charlie, da dieser in den nächsten Teilen die tragende Rolle spielt.

Als die Critters die Stadt angreifen und dabei ihre Zotten reißen bleibt kein Stein auf dem Anderen. Vor allem da die Kopfgeldjäger ebenfalls ordentlich mitmischen und Charlie erst wieder seinen Platz auf der Erde finden muss. Aber eins ist sicher, trotz ihrem Humor sind die Critters weiterhin brandgefährlich und die Stadt verwandelt sich in ein regelrechtes Kriegsgebiet. Bei all der Klamauk vergisst man gerne das die Critters tödlich und intelligent sind. Das wird einem spätestens dann klar als die Zahl der Bounty Hunter sich reduziert. Und es wird nicht das einzige Opfer in ihren Reihen bleiben.

Die Gemeinde fasst jedoch einen Plan um die lästigen Allesfresser loszuwerden. Ein gigantisches Hamburger Fressen nur für die Invasoren aus dem All, mit einer explosiven Überraschung am Ende. Doch als sich die Critters dann zu einer großen Kugel vereinen und die Stadt drohen zu überrollen wird es Zeit für Helden und große Opfer. Es gibt ein Happy End, aber der Preis ist hoch. Vielleicht zu hoch. Nee, es ist ein Hollywood Streifen, alles wird gut am Ende ;)

Positiv erwähnen darf ich noch das man die Critters Puppen diesmal mit wesentlich mehr Animationen aufgebaut hat. Sie haben diesmal eine Mimik und Gestik die an die alten Looney Toons Cartoons erinnert. Das ist großartig gelungen und hat bestimmt einen gewaltigen Teil des Budgets gefressen.

Fazit: Der zweite Teil geht voll auf die Comedy Schiene mit einigen blutigen Szenen die jedoch gut zu ertragen sind. Für mich ist der 2. Teil der beste Teil der gesamten Critters Reihe. Er ist zum brüllen witzig, hat einige gute Effekte und perfektioniert den ersten Teil in sehr vielen Punkten. Klare Ansehempfehlung, dieser Film ist großartig.
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Zwischenstand: Der erste Film war solide, er hat das Franchise gestartet und der zweite Teil war ein Hammer. Viele finden die sprechenden Critters als Störfaktor, dabei vergessen viele das sie schon in Teil 1 reden konnten. Aber ob es unbedingt so zynisch und schwarzhumorig zugehen musste bleibt fragwürdig, aber mir hat es sehr gut gefallen. Doch von hier an blieb die Frage wie man das Franchise weiter aufbauen würde.

Denn der zweite Teil floppte gnadenlos, wie oben schon erwähnt. Aber es gab da ja noch ein Medium namens VHS. Auf diesem konnte man mit relativ geringen Geldmitteln schon eine Fortsetzung produzieren. Es war riskant, aber man produzierte gleich Teil 3 und 4 Back to Back um so besser auf Gewinn kommen zu können. Der Plan ging nicht auf, aber was will man machen. Also weiter im Kontext.
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CRITTERS 3 - YOU ARE WHAT THEY EAT

Story: Eine Familie erleidet in der Pampa eine Panne, während der Reperatur treffen die Kids auf Charlie. Und mit diesem halten natürlich die Critters Einzug und legen Eier unter den Wohnwagen. Damit landen die Critters mitten in einem Hochhaus, wo der Besitzer die Mieter vertreiben will. Doch die Critters interessieren sich nicht für solchen Blödsinn, sie haben Hunger. Charlie kommt dem Ganzen natürlich auf die Spur, aber wird er rechtzeitig eingreifen können um die Mieter zu retten? Es ist angerichtet.....

Meinung: Was ist es eigentlich mit dieser Reihe das man ständig an der eigenen Continuity rumschrauben muss um eine Fortsetzung in Gang bringen zu können? Immerhin feiert hier Leonardo di Caprio seinen Einstand, aber trotzdem. Die Continuity von Critters wurde von Teil 1 zu Teil 2 bereits geändert, jetzt tat man das gleiche von Teil 2 auf Teil 3 einfach nochmal? Einmal kann ich ja noch durchgehen lassen, aber zweimal? Na gut, eigentlich ist es hier schon ein Markenzeichen der Serie. Drauf geschissen, wie schlägt sich der Dritte nun im Bunde?

Änni (Oder Enny), ihr Bruder Johnny und ihr Vater haben ihre Mutter verloren. Die Probleme die dadurch entstehen bleiben erneut oberflächlich. Aber so erhält man immerhin einen Bezugspunkt, alle anderen Charaktere in dem Hochhaus entsprechen dann wieder den üblichen Verdächtigen. Alles fügt sich so zusammen wie man es erwartet und jeder Charakter bleibt auch genau in seiner Rolle. Alles beim alten und dadurch eben unverändert wie immer.

Die Critters selbst bleiben diesmal relativ stumm, jedenfalls reden sie nur noch per Untertitel. Wieder ein Schritt zurück Richtung Erstling, finde ich etwas Schade. Dafür hat man den Biestern noch bessere Animationen, Mimiken und Gesten spendiert. Besonders bei der großen Critter Hauseinweihung merkt man das sehr deutlich. Die Invasoren können hier sogar stilgerecht furzen und rülpsen, das soll ihnen mal bitte ein Alien nachmachen. Hier bessert man konstant aus, finde ich gut. Aber ansonsten?

Der Film baut sich gemütlich auf, aber es gibt nichts was einen halten würde. Die ersten Teile haben einen gut bei Stange gehalten, das fehlt diesmal. Man fiebert nicht mit den Figuren mit, sie sind einem in erster Linie scheißegal. Der widerwärtige Hausbesitzer der seine Mieter vertreiben will ist ein eher suboptimaler Unterplot, der nur dazu führt das Josh endlich wieder mit Änni (Oder Enny) zusammenkommen kann. Das dass ganze Hochhaus abbrennt war ebenso vorhersehbar ab einem gewissen Punkt. Der Film ist von daher eher durchwachsen, er hat durchaus einige gute Szenen. Aber das reicht nicht um an die ersten Zwei auch nur im Ansatz ranzukommen.

Am Ende darf Charlie glänzen und die Credits sind mehr als ungewöhnlich umgesetzt und ebnen den Weg zum 4. Teil. Und sie bieten einen äußerst interessanten Twist den das Universum noch bereuen dürfte.

Fazit:
Alles in allem ist Teil 3 eine lahme Fortsetzung der Critters Reihe. Es gibt keinen Spannungsbogen, vieles ist vorhersehbar und die Figuren sind einem regelrecht egal. Kann ich defintiv nicht empfehlen. Sorry, aber seht euch die Vorgänger an und genießt diese. Aber Finger weg von Teil 3, der lohnt sich net.
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CRITTERS 4 - IN SPACE THEY LOVE TO HEAR YOU SCREAM

Story: Die letzten 2 Critter Eier die es gibt sollen in einem Transporter ins All gebracht werden um die Auslöschung der Spezies zu verhindern. Charlie hat dabei wenig Glück und friert sich selbst ein und treibt von nun an mit den Eiern durchs All. Einige Jährchen später wird der Transporter von einem Haufen Deppen gefunden und geborgen. Da der alte galaktische Rat nicht mehr existiert, sondern sich jetzt Terra Core nennt, will eben jenes Terra Core den Container wieder. Doch der Captain der Deppen hat eigene Pläne und befreit sowohl Charlie als auch die Critters aus ihrem Kälteschlaf nachdem dieser Captain Depp mit seiner Crew auf einer unbevölkerten Raumstation gelandet ist. Und Terra Core hat einige Geheimnisse und die Situation gerät immer schneller außer Kontrolle....

Meinung: Oki, man hat beide Filme Back to Back gedreht. Also Teil 3 und 4. Wer den Anfang von Teil 4 sieht wird sich a wenig wundern, aber man muss ja schließlich ein wenig biegen. Sonst wäre es ja kein Critters Film. Mit der Tatsache sollte man sich langsam abgefunden haben. Aber spielt auch alles keine Rolle mehr da der Film einen radikal und fast ohne Umschweife in die Zukunft befördert.

Aber ehrlich, die Logik muss man mir mal verständlich machen: Es gibt ein Gesetz das es verbietet eine Spezies komplett auszulöschen. Komisch das diese erst ab Teil 3 greift und man keine Probleme damit hatte in Teil 1 und 2. Aber hey, irgend womit muss man eine Fortsetzung ja gut heißen. Und da man sich in der Serie eh alles immer so gebogen hat wie man es brauchte, warum nicht? Hat ja bisher auch immer wieder funktioniert.

Das gilt übrigens auch für die Charaktere, den Arschloch Kapitän, die Frau als Fleischbeschau und auch der Rest der Crew ist eigentlich nur ein einziges Sammelsurium von Klischees und Vorurteilen. Die Reihe hat sich nicht weiterentwickelt, was eigentlich schade ist da Potenial nach oben vorhanden war.

Und warum eigentlich das All? Ich meine, man hat so ziemlich jeden Charakter der irgendwie mal in nem Horrorfilm war ins All gefeuert. Die Cenobiten aus Hellraiser, Jason aus Friday the 13th oder der Leprechaun aus Leprechaun. Es gibt noch einige Beispiele mehr, aber was solls. Das reicht erstmal, denn die Critters gehören ja ins All. Da kamen sie her und im Grunde schließt sich damit ja auch der Kreis der in Teil 1 begonnen wurde. Soweit, so gut.

Die Story ist diesmal noch dünner als im Vorgänger, es wird vieles angedeutet und vieles in Bewegung gesetzt. Das allerdings total gelangweilt und sinnfrei. Der einzige Lichtblick ist wie immer Charlie, der diesem Trash stets treu geblieben ist. Ein weiterer Nachteil ist das es nur 2 Critters sind und die titelgebenden Aliens damit nur zweite Geige spielen.

Terra Core bleibt im Hintergrund und als sie auftauchen sind sie sozusagen die böse Macht die alles kontrollieren will. Nicht besonders überraschend nachdem man auf diverse Experimente vorbereitet wurde die man auf der alten Station durchgeführt hat. Wunderbar vorhersehbar. Dafür gibt es dann endlich Critters gegen Terra Core. Und Charlie bekommt die Gelegenheit mit seinem alten Freund abzurechnen. Ist auch mal was.

Fazit: Critters 4 ist genau das selbe wie Teil 3, total unnötig. Das Setting ist allerdings interessanter als in Teil 3, auch wenn man viel zu wenig daraus macht. Ein unwürdiger Abschluss der Critters Reihe, aber immerhin hatte die Serie einen. Spart euch den Film trotzdem. Er lohnt sich net.
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Endworte: Tja das war mein Werk für Heute. Alle 4 Critter DVD's ansehen und reviewen. Es ist schade was aus der Reihe nach Teil 2 gemacht wurde. Ich hoffe ja in diesen Zeiten der Remakes das vielleicht irgendwann jemand auf die Idee kommt Critters eine Chance zu geben. Ich mein Leprechaun hat auch ein Remake bekommen, Poltergeist folgt demnächst. Da dürften die Zeichen doch gut stehen das die Critters auch wiederkommen. Zu wünschen wäre es. Mit einem Mix aus Teil 1 und 2 hätte der Film durchaus Chancen, vielleicht wenn das Gremlins Remake einschlägt. War ja damals auch ein Kampf zwischen Critters und Gremlins, wäre schön das Ganze nochmal zu erleben.
 
Was soll ich sagen, ich liebe deine Post. Erstens, machen sie mir Geschmack auf mehr und zweitens, neugierig. Ich werde mir bei Gelegenheit auf jeden Fall mal alle vier Filme anschauen, muss ehrlich zu geben, ich hab sie nur so nebenbei mitbekommen damals. Da waren Gremlins, durch die Schule eher präsenter. Aber wie gesagt, hat mich neugierig gemacht und bin mal gespannt. Das di Caprio mitgewirkt hat, wusste sogar mein Mann nicht, der ja eigentlich sehr Fan von Filmen ist. Werde dann auch mein Feedback dazu geben.
 
Joa, Critters 1 und 2 waren echt cool, im Gegenzug fand ich bei Gremlins nur den ersten gut, der zweite hat mir nicht so gefallen.
Vielen Dank für diesen Ausflug in die cineastische Vergangenheit, toll geschrieben, lese deine Reviews etc gerne.
 
Ich kann mich dem nur anschließen. Critters 1 und 2 fand ich echt genial habe sogar alle 4 noch daheim.

Wie immer danke für die tolle Review :)
 
@Waltikon Danke fürs Lob und kein Problem für den Erinnerungstrip, ich mag Ausflüge in meine Jugend wo ich noch jung und knackig war ;) Gremlins 2 war eine absolut überzogene Steigerung zum Erstling wo es eigentlich nur 2 Wege gibt: Man mags oder nicht. Ich kenne keinen der sagt der Film wäre in der Mitte, es gibt nur 2 Extreme. Vielleicht nehm ich mir die 2 Fassungen von Gremlins 2 auch mal wieder vor. Verdient hätten sei es. Ich sag nur : GIZMO :)

@Zephro Dankes fürs Lob. Jap die ersten 2 sind echt genial, an Teil 3 und 4 können sich die Geister scheiden.
 
Ich habe mir vor kurzem jetzt die ersten zwei Teile angeschaut und find sie richtig lustig. Vor allem, weil der eine Außerirdische nich weiß, wen er eigentlich darstellen soll ... Schade, das dieser Brain, der ja in der ersten Geschichte ja wirklich gezeigt hat, was er kann, so ein Angsthase im zweiten Teil wird, bis er doch seine ... in die Hand packt und was macht. Vor allem zugeben, das alles wahr ist. Bis auf Brain, den alten Sheriff, Charlie gibt es kaum jemand altes. Oder, was für mich komisch ist, wieso vegetarische Oma? Kann ich nicht so nachvollziehen. Da schüttelt es mir nur ...
 
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