[Frage] Stimmt diese Aussage für Euch?

"In jedem Menschen steckt etwas vom anderen Geschlecht - jeder Mann trägt weibliche Anteile in sich, in jeder Frau männliche".

Psychologen behaupten dies ja gern und oft. Aber - stimmt das überhaupt? Stimmt das für Euch? Und wenn ja, inwiefern? Ich würde gerne hier ein kleines Diskussionsforum über diese Frage eröffnen und beginne mal bei mir.

Für mich stimmt diese Aussage bedingt. Ich fühle mich ganz klar als Mann, vor allem in sexueller Hinsicht. Ich stelle aber "weibliche Züge" (wenn man sie denn so nennen will) an mir fest, die mir sehr wichtig und lieb sind. Meine musische (zeichnerische und musikalische) Seite zum Beispiel (ist das wirklich weiblich?). Mein Harmoniestreben...
Oder ich könnte auch von der anderen Seite her aufzählen, was mir an "männlichen Eigenschaften" abgeht oder was ich unwichtig finde: Konkurrenzstreben; Wettbewerbsdenken; Sportbegeisterung; Gruppenzugehörigkeitsdenken...
Da geht mir einiges an "typisch Männlichem" völlig ab, was es mir erschwert, Zugang zu anderen Männern zu finden. Ich werde schnell als "komisch" eingestuft - oder als schwul (das allerdings nur von besonders thumben Exemplaren der männlichen Spezies...). Zu Frauen finde ich schneller Zugang. Ich mag sie ehrlich gesagt auch lieber :lovelove: (sie sind so flauschig...!!!)
Ich fühle mich trotz allem voll und ganz als Mann.

Mal sehe, was Ihr so zu erzählen wisst...
 

nihilizt

Otakuholic
Otaku Veteran
hmm da ich mich gerade auch mit dem thema ferner durch eine dissertation befasse....
muss ich sagen jo etwas von beiden steckt in jedem menschen. gibt ja wirklich feminine männer und maskuline frauen.

ich schätze zb. kooperation auch mehr als konkurrenz, labere gerne und kann mich um 3 dinge gleichzeitig kümmern. empathie habe ich teilw. auch... was ja angeblich alles primär feminine tugenden sind. oO
mh das wars eigentlich, also die aussage stimmt zum geringeren bei mir. *kratz*
 
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Hiege

Gesperrt
Hmm ja ich denk mal das ist eine meiner schlechtesten Eigenschaften,
normalerweise müsste ich (Als Mann) immer als man halt Sagen wie der Hase lang läuft, aber ich bin dafür oft viel zu tolerant.
Ich kann z.B ganz in ruhe jemanden Totalen müll Fabrizieren lassen,
und sage dann Höchstens mal hey das ist sehr sehr schlecht weil das dies und jenen Nachteil hat.
Solange es für mich keine Konsequenzen hat ist mir eigentlich alles egal, ist echt schlimm laufe pennend durch den Tag un mach was mir sagt...
Normalerweise müsste die Frau auf den Man Hören, aber mir ist sowas generell egal...
Ansonsten bin ich schon gern ein Mann ich gehe in meine Garage und baue was möglichst größenwahnsinniges,
oder Habe richtig dicke eier wenn es um gefährliche Sachen geht, z.B Höhe, Feuer, Strom, Spinnen,
mit ner Burger King Krone in den Mc Donalds gehen geht,
oder überhaupt halt, man macht irgend was um seine Überlegenheit zu demonstrieren, das gehört Imho zum Mann sein einfach dazu.
und ne Frau sollte sich halt auch wie ne Frau benehmen nicht immer beleidigt sein,
wenn sie mal verliert sondern eher so im sinne einen bewundern :D

Ja und wenn ich an Frauen denke die ein Konkurenzdenken wie Männer haben,
und einfach keinen abbekommen weil sie der bessere Mann wäre ist das schon krass,
aber gut die Welt ist groß und bunt was will man machen :D

aber wenn man seine Problem kann kann man dran Arbeiten^^ falls es überhaut Probleme sind.
 

Trii

ghost of freedom
Otaku Veteran
Ich würde auch behaupten das beides in einem Menschen steckt.

Nun muss man nur noch rausfinden was typisch Frau ist.

Ein weicher, sentimentar Kern?
Zeigt mehr Emotionen?
etc. (is morgens, da fällt einem nicht so viel ein xD)

Wenn das mit dem Emotionen zeigen weiblich ist, dann zeigen Kerle das ja schonmal beim Fußball... (ist Fußball nun ein weiblicher Sport? Oh nein, ich nehm den Vergleich zurück... xD). Selbst in dem härtesten Mann steckt ein weicher Kern der abunzu zum Vorschein kommt. Wie gesagt, was ist weiblich und was ist männlich? Und kann man das wirklich so genau differenzieren?
Da Frauen ein Rätsel sind kann ich leider keine umgekehrten Beispiele aufstellen. ^^
 

Terry_Gorga

Der Eine, der Viele ist
Otaku Veteran
Ja, verdammt, es stimmt und es kotzt mich an, dass diese scheiß weibliche und sensible Seite in mir so stark ist, dass ich dadurch als psychisch krank gelte.
 

Hannachan

Gläubiger
Also rein Biologisch gesehen stimmt es ja nur bedingt, wir werden alle als Frauen, ich sage mal "angelegt". Am Anfang einer Schwangerschaft ist jeder Mensch Weiblich, das ist unumstößlich. Doch um auf den Psychischen oder auch den zwischenmenschlichen Teil zu kommen. Ich kann dein "Problem" mit dem eigenen Geschlecht gut nachvollziehen. Ich bin eine Frau, finde aber *außer meinem Körper* wenig weibliches an mir selbst, oder zumindest das was die Gesselschaft als weiblich einstuft. Ich selbst finde zu Frauen eher weniger Kontackt, die meisten sind mir selbst einfach zu kompliziert oder zu zickig oder beides^^. Mein Freund ist da ähnlich er verbringt mehr Zeit im Bad als ich und findet auch sehr schnell guten Kontackt zu anderen Frauen, wogegen er mit anderen Männer sich manchmal ein wenig schwer tut. Das habe ich aber schon sehr oft erlebt. Daher finde ich es mittlerweile auch schon ein wenig normal^^. Weibliche Züge und Männliche züge zu haben, obwohl man vom anderen Geschlecht ist, finde ich ist vollkommen natürlich, schon aufgrund des Hormonhaushaltes. Bei einigen sind nur die Ausprägungen ein wenig stärker als bei anderen. Ich habe viele Freunde die gerne als "schwul" hingestellt werden und es gar nicht sind, lediglich weil sie ein wenig femininer sind, das ist Quatsch, wenn man mich fragt. Die Frage an dem ganzen ist ja eigentlich, wer entscheidet wie feminin ein Mann sein darf und wie maskulin eine Frau? Die Gesellschaft zwingt uns in Rollen, von wegen das ist typisch Mann und das typisch Frau*ich denk da nur mal an einen gewissen Komiker*. Doch letzen Endes muss doch jeder für sich entscheiden was besser zu ihm passt, was seinem Naturell am ehesten entspricht, oder nicht? Ich fühle mich als Frau sehr wohl auch wenn ich manchmal zeimlich barsch und maskulin rüberkomme. Andererseits haben meine femininen Züge auch mit meiner Schwangerschaft wieder zu genommen. Zum Beispiel finde ich Hello Kitty absolut niedlich anderseits bin ich manchmal auch sowas von maskulin in meiner eigenen Art und weise , ist ja kaum auszuhalten^^. Kurz um ich finde die Psychologen haben da vollkommen recht^^
 

Ikki Tousen

Otakuholic
Otaku Veteran
ja auf mich etwas.
ich bin einfach (wie die meißten frauen) zu weich.
immer wenn es streit gibt halt ich mich ,wie ich finde, zu stark zurück.
ich warte einfach zu lange bevor es was ins gesicht gibt.
 

Roxas

SAO Wiki
Otaku Veteran
Ich würde dem Zustimmen den bei manchen quillt diese Seute hervor zb. mannsweiber oder Memmen.
Bei mir ist es wohl eher die zurückhaltung, die mich manchmal überkommt.
Dann kommt diese Stimme lass es sein, es bringt sich nix ^^

Aber gut das wir etwas vom aneren Geschlecht haben ;)
 

Trojanerking

Scriptor
Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch eine maskuline und eine feminine Seite an sich hat, nur wie stark diese ausgeprägt ist, hängt meist von der Erziehung und dem Umfeld ab.
Allerdings wüsste ich nicht wo Maskulinität und Femininität beim Charakter des Menschen anfängt.
Nur weil ein Mann ein wenig sensibel ist, auf sein äußeres achtet und einen guten Geschmack in Sachen Möbeln, Bekleidung und Ordnung hat, ist er nicht unbedingt feminin.

Für mich ist das eigentliche maskulin/feminin ehr auf das Äußere bezogen. Ein Mann mit weichen Gesichtszügen, weniger Körperbehaarung und einer schlankeren Figur, ist definitiv femininer als das aufzählende Gegenteil.

LG
Trojanerking
 
Zuletzt bearbeitet:
Einige hier scheinen Männlichkeit mit "sagen, wo's lang geht" gleichzusetzen. Das ist eher ein Zug, den ich mit Unsicherheit verbinde, denn wer immer sagen muss, wo's lang geht, tut dies, um sich zu beweisen, dass er der Chef ist. Und etwas beweisen muss man sich ja nur, wenn man in sich selbst unsicher ist.
Gerade diesen Zug setze ich nicht mit Stärke, sondern mit Schwäche gleich.
Guckt mal so einem Macho zu, wenn mal jemand anders (eine Frau womöglich) sagt, wo's lang geht. Da brechen entweder Welten zusammen, oder die Gewalt bricht aus.

-----[ Doppelpost hinzugefügt ] -----

Nur weil ein Mann ein wenig sensibel ist, auf sein äußeres achtet und einen guten Geschmack in Sachen Möbeln, Bekleidung und Ordnung hat, ist er nicht unbedingt feminin.
Das sehe ich genauso!
 

Lilliandil

Zerschmetterling
Otaku Veteran
Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch eine maskuline und eine feminine Seite an sich hat, nur wie stark diese ausgeprägt ist, hängt meist von der Erziehung und dem Umfeld ab.
Allerdings wüsste ich nicht wo Maskulinität und Femininität beim Charakter des Menschen anfängt.
Nur weil ein Mann ein wenig sensibel ist, auf sein äußeres achtet und einen guten Geschmack in Sachen Möbeln, Bekleidung und Ordnung hat, ist er nicht unbedingt feminin.

Für mich ist das eigentliche maskulin/feminin ehr auf das Äußere bezogen. Ein Mann mit weichen Gesichtszügen, weniger Körperbehaarung und einer schlankeren Figur, ist definitiv femininer als das aufzählende Gegenteil.

LG
Trojanerking
Super Beitrag Trojanerking,
dem schließe ich mich an.
 

Terry_Gorga

Der Eine, der Viele ist
Otaku Veteran
Na sowas, endlich mal Menschen, die das Ganze nicht so verknöchert sehen, so nach dem Motto "Was, ein Mann der Gefühle hat? Was für eine Pussy!". Leider bildet ihr damit die absoluten Ausnahmen. Denn ein Mann, der sich Femininität erlaubt, wird immer noch nicht für voll genommen, im Gegenteil, man verachtet ihn, stößt ihn aus oder hält ihn für krank. Zur Untermauerung meiner These möchte ich mal aus dem Bereich Psychologie aus der ICD für Persönlichkeitsstörungen zitieren.

Narzisstische Persönlichkeitsstörung

Die narzisstische Persönlichkeitsstörung zeichnet sich aus durch mangelndes Selbstbewusstsein und Ablehnung der eigenen Person nach innen, wechselnd mit übertriebenem und sehr ausgeprägtem Selbstbewusstsein nach außen. (...) Zudem zeigen Betroffene eine auffällige Empfindlichkeit gegenüber Kritik, die sie nicht selten global verstehen, was in ihnen Gefühle der Wut, Scham oder Demütigung hervorruft.

Einige Tiefenpsychologen meinen, dass bei Betroffenen die ideale Vorstellung von sich selbst mit dem realen Selbst in gewisser Weise verschmolzen ist. Weiter ist das Selbst gespalten in Ideal-Selbst und entwertetes Selbst. Diese Selbstrepräsentanzen werden auf äußere Objekte projiziert.

(...)Im anderen großen multiaxialen Klassifikationssystem, dem DSM-IV der American Psychiatric Association, wird die narzisstische Persönlichkeitsstörung auf Achse-II verortet, genauer im Cluster B, der die „launisch, dramatisch, emotionalen“ Persönlichkeitsstörungen beinhaltet, so zum Beispiel unter anderem die Borderline-Persönlichkeitsstörung.
Mit anderen Worten: Wenn man als Mann nicht alles an sich abperlen lässt, sondern sensible Seiten zulässt, ja sogar Kritik auch mal persönlich nimmt, gilt man(n) als Persönlichkeits-gestört. Die Spaltung, von der hier die Rede ist, entsteht dabei durch die Meinung anderer, die eben von dem eigenen, femininen Selbstbild abweicht oder es kritisiert und nicht duldet. Man projiziert sein Erscheinen auf andere, gleicht es ab und kommt zu dem Schluss, dass man anders ist. Bildet man damit die Ausnahme, liegt der Schluss nahe, dass man selber krank ist. Denn wieso sollte man denn auch eine Ausnahme sein dürfen? Oder gar anders sein?

Meine Vermutung ist, dass dies auch für Frauen zutrifft, die sich maskuliner geben, als der Durchschnitt der Gesellschaft. Da ich jedoch keine Erfahrung mit solchen Frauen habe, kann ich in diesem Aspekt nur mutmaßen.



Quelle: Wikipedia
 
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nihilizt

Otakuholic
Otaku Veteran
naja es ist eben eine wirklich männliche eigenschaft etwas, sagen wir mal emotional verkrüppelt (dicke fell) zu sein. und auch ein grosses maß an selbstüberschätzung zu haben...
männer die zu selbstkritisch sind und emotional weich... werden bei es frauen schwerer haben und dadurch letztendlich in depressionen und einsamkeit verfallen... deswegen ist des als krankheit gekennzeichnet.
aber gut wenn man sein leben mit sensibelität und viel selbstkritik bestreiten kann, ists auch ok.... nur eben etwas unmännlich. ;)
 
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Amarula

Exarch
Hm, ich find auch nicht unbedingt das es so typische männliche oder weibliche Charakterzüge gibt.
Ähnlich wie Trojanerking oder Lilliandil seh ich das eher beim optischen.
Ich habe ein ziemlich ausgeprägtes Konkurrenz- oder Wettbewerbsdenken (ist das wirklich männlich?!?! Ich mein, wer verliert denn schon gern?). Andererseits gerate ich in jedem Schuhladen in völliger Entzückung.
 

Hiege

Gesperrt
Ich Glaube das Konkurrenz denken allgemein normal ist, sowohl bei Männern als auch bei Frauen.
Es gibt ja nicht nur das A Männchen sondern auch das A Weibchen ;)
Aber je mehr man drüber nachdenkt desto unklare wird die Sache was nun jetzt Männlich ist und was nicht.

Ich denk mal Schwäche zeigen ist allgemein nix was Männlich ist.
Das passt dann doch eher zu Frauen, aber ist auch keine Pflicht für eine Frau.

Stell man sich mal die Perfekte Frau vor, einmal als liebreizendes wesen das Kocht und nett ist und einen Bewundert.

Dann als Starke Führungskraft, die Sagt wo es lang geht, und einem sagt was zu machen ist.

treue und Rückrat bei beiden Gleich. Ist im Grunde egal ^^ hat beides vor und nachteile.
Man könnte halt mit der Dominanten in einen Konkurrenzkampf geraten, wenn man mit der Rolle nicht einverstanden ist.
 
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