"Pozzen", also das willkürliche anstecken "lassen".
Indem Fall haben wir hier mindestens zwei Parts im Spiel. Einen "Infizierten" und einen nicht infizierten. Welches Geschlecht die Personen haben, ist im Grunde egal. Denn die Übertragungen können durchaus in allen Formen variabel sein, müssen aber einschließen, dass es zu einem Austausch von infizierten Flüssigkeiten kommt und das in ausreichender Menge.
Pozzen scheint eine Art "Kick" für manche zu sein, widerum aber auch ein verzweifelter Schrei nach Aufmerksam oder auch ein Mittel zur Rache, die neben der Selbstzerstörung läuft.
Wenn "Aids" Amok läuft:
Ausgestattet mit tödlichen Viren, ist jeder Mensch in der Lage Unheil über alle Menschen zu bringen. Ob diese sich freiwillig oder unfreiwillig anstecken lassen, ist recht verschieden. Es gibt solche, die wissen nichts von der Krankheit ihres Gespielen und oft ist das Vertrauen stärker als die Kontrolle, so kommt es häufig auch in modernen Ländern zu Ansteckungen bei Personen, die eigentlich genug Aufklärung erhalten haben und es eigentlich besser hätten wissen müssen. "Pozzen" klingt für mich recht vulgär und mehr oder weniger sehr befremdlich, zumal es wohl nicht aus unserer Sprache geschaffen wurde. Jedenfalls, wenn wir eine Person haben, die sich anstecken lassen will. Dann hat sie relativ gute Chancen dies auch zu erreichen. HIV-Positive gibt es immer in Deutschland und darunter sind sicherlich auch welche, die einen freiwillig anstecken wollen oder dies gegen Bezahlung tätigen.
Gehen wir mal auf den "Pozzer" ein. Was ist das für eine Person? Genau bestimmen können wir es nicht, da jeder Mensch individuell ist und auch sonst eher unberechenbar, sofern wir kein Gedankenlesegerät erfinden. Doch was wir wissen ist folgendes:
- Der Pozzer steckt bewusst andere an.
- Der Pozzer reagiert und sucht nach "Freiwilligen"
- Eventuell wird der Pozzer bezahlt (muss nicht sein)
- Teilweise empfindet der Pozzer das "Anstecken" als eine Art Kick
- Es kann durchaus sein, dass der Pozzer Gefühle als Grund für das Anstecken einer bekannten und geliebten Person nennt. Dies resultiert eventuell aus einem zu verzerrten und romantisierten Lebensbild bzw. eine verklärte Sicht auf die eigene Lebenssituation.
Die "Opfer", wobei der Name nur dann zutrifft, wenn man nichts von der Ansteckung weiß:
- Sie suchen eventuell nach Pozzern, wollen sich also anstecken lassen.
- Recht individuell sind ihre Gründe, warum sie es wollen. Auffällig ist aber durchaus, dass es häufig Leute sind, die aus kaputten Lebensverhältnissen stammen.
- Es gibt welche, die wissen nichts von der Krankheit des Pozzers und lassen sich eher unbewusst anstecken und wollen diese Krankheit wahrscheinlich nicht haben (wer will das schon mit gesundem Überlebenstrieb?). Sie zählen zu den wirklichen "Opfern" zumal sie auch Opfer werden können.
- Die Kombinationsmöglichkeiten hier sind äußerst gewaltig, es kann also sehr vieles sein, warum und wieso jemand angesteckt wird, neben den klassischen Unfall natürlich, gibt es hier in diesem Themengebiet sehr viel Fahrlässigkeit, Verzerrtheit und Rache, Hasse, Liebe und noch viel mehr, wie auch den sexuellen Kick.
Eventuell wird Pozzen von einigen als gängige Sexualpraktik angesehen, etwas das zum "Sex" dazu gehören kann. Sich in krankheitsverseuchtes Fleisch zu stoßen oder sich von krankem Fleisch "nehmen" zu lassen, kann in einigen Kreisen durchaus sehr erregend sein. Wenn man nicht viel zu verlieren hat, genug verzerrt in der Birne ist oder die eigenen Sexualtriebe es irgendwie geschafft haben, den Überlebenstrieb zu überwinden, dann passiert eben eine Menge.
Die Medien:
Sie gehen eher empört und entsetzt damit um, einige Medien sind warnend andere klären nur teilweise auf. Die Hintergründe dieser "Szene" sind eher schwierig zu erraten. Aber wie viele Leute "Pozzer" sind oder sich gerne ernsthaft "pozzen" lassen und welche einfach nur eine Phase haben, ist unbekannt.
Doch viele gehen davon aus, dass im schlimmsten Fall Medikamente helfen können, dass Leben zu stabilisieren und die Krankheit im Griff zu kriegen. Leider ist HIV und die Krankheit AIDS die darauf folgen kann mehr oder weniger äußerst individuell und mutationsfreudig. Es gibt keine brauchbaren Medikamente, die einen das Leben wirklich richtig verlängern können. Auch wenn wir inzwischen die Chancen auf etwas mehr Lebenszeit deutlich steigern konnten, sind wir noch in den Kinderschuhen. Denn die Virenforschung ist noch nicht so alt, da wir mit neuen Behandlungsmethoden aufwarten müssen, die besonders im genetischen Bereich noch sehr viel Aufholbedarf benötigen. Demnach:
AIDS und HIV gehören definitiv nicht zu den heilbaren Krankheiten!!!
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Leute die sich anstecken wollen, nur um einen "Rachefeldzug" zu führen, halte ich für kriminellen Abschaum. Niemand sollte mittels Viren jemanden angreifen, für mich ist das einfach nur Grund genug die Leute in Sicherungsverwahrung zu stopfen und den Schlüssel einzuschmelzen und daraus einen Zinnsoldaten zu gießen, den man einem Kind in der dritten Welt schenkt.
Liebe Grüße:

Andrakson