Kaum ein Film hat mehr Kontroversen hervorgerufen als "The Interview". Terroranschläge auf Kinos wurden angedroht, Sony knickte vor Nordkorea ein und küsste dem Land den Arsch das der freien Welt ständig mit Krieg und Vernichtung droht. So hart das ganze auch war, umso stärker war die mediale Reaktion darauf. Hollywood zog den Schwanz ein, selbst Team America durfte nicht mehr in die Kinos kommen. Zu groß die Angst vor Vergeltung. Selbst drastische Kürzungen die den Film entstellten waren keine Erleichterung, da der Film dadurch komplett seinen Sinn verlor und so verlief sich auch dieser Weg im Sand der Ewigkeit. Obama reagierte ein wenig verstimmt, verkündete das man nicht vor Terroristen zu Kreuze kriechen würde da dies den amerikanischen Way of Life verraten würde. Zu dumm nur das eine ganze Filmindustrie genau das tat. Und verantwortlich dafür waren ein paar Hacker. Kurz nach Obamas Worten das man angemessen auf die Reaktionen von Nordkorea reagieren würde, war plötzlich das gesamte Internet des Landes lahm gelegt. Die Amerikaner streiten mit einem Augenzwinkern ab das sie es waren. Aber man muss schon ein Volltrottel sein wenn man da nicht 1 und 1 zusammenzählt. Hinzu kommt das Nordkorea Obama als Affen hinstellt. Amerika wird wohl nochmals reagieren.
Wie auch immer, es ist bezeichnend das ein Land wie Amerika vor einem Land wie Nordkorea kuscht. Seis drum. Der Film ist über YouTube, XBox Video und den Google Play Store verfügbar. Für 6 Dollar kann man ihn leihen und kanpp 15$ kostet der Kauf. Sollte man in Deutschland wohnen muss man ein wenig tricksen, da das Angebot momentan nur auf Amerika beschränkt ist. Aber das sollte das kleinste der Probleme sein, die Generation von Heute ist in sowas viel fitter als ein Oldtimer wie ich es je sein werde. Wie auch immer, hier gehts ja um ein Review. Das hat ja ewig gedauert bis ich heut Mal auf den Punkt komme.
Story: Der TV-Moderator Dave Skylark hat eine äußerst erfolgreiche Talkshow, er kann sogar Eminem entlocken das dieser Schwul ist, was seinem besten Freund und Produzent Aaron Rapaport Tränen in die Augen treibt. Doch bald werden Beide in völlig neues Territorium geworfen. Denn Kim Jong Un genießt ebenfalls die Talk Show und bald schon reift der Plan den wahnsinnigen Diktator zu interviewen. Natürlich mischt sich auch die CIA ein, denn die CIA will das die Beiden den Diktator kurzerhand ausschalten. Der Trip nach Nordkorea wird also wesentlich turbulenter als erwartet und da die zwei nicht gerade die hellsten Leuchten sind geht natürlich einiges schief...
Erstmal, dieser Film ist nicht der Hollywood typische Einheitsbrei. Er ist ein brutaler, respektloser und zynischer Abrechnungsmarsch mit Nordkorea und dem American Way of Life. Der Film nimmt sich alle Legenden von Nordkorea, reale wie fiktive, Behauptungen und Berichte, dann wandelt er sie so um das sie dermaßen zynisch, rabenschwarz und sarkastisch sind das selbst dem Ami der Kloß im Hals stecken bleiben dürfte. Ich befürchte die deutsche Version dürfte da nicht mal im Ansatz dran kommen, da dort sehr viel Witz verloren gehen dürfte.
Durch die schonungslose Gegenüberstellung von Nordkorea und Amerika, das schon fast EAV typische sezieren der Lebensweisen und die zynische Wiedergabe dieser, kommt niemand unbeschadet weg, weder die Amerikaner noch die Nordkoreaner. Dazu muss man noch erwähnen das dass ganze niemals in Fäkalhumor abgleitet, sondern stets intelligent und clever gemacht ist. Die Witze haben Tiefe, sie gehen nicht unter die Gürtellinie. Man wird zum Nachdenken angeregt und soll sich selbst reflektieren. Es ist nicht Hirn aus, wie in sovielen Hollywood Produktionen die sonst so vom Stapel laufen.
Und überraschend dabei ist das der gut Kim Jong Un dabei dennoch gefährlich ist. Er ist keine reine Witzfigur, er ist ein Manipulator und cleverer Planer. Zudem gibt man ihm menschliche Züge und verzichtet dabei völlig auf eine rein lächerliche Amerikanisierung des Charakters. Natürlich kommt man nicht drum herum die Lügen zu entlarven, aber man tut es mit Stil und einem Hauch von Würde. Auch wenn dabei die Amerikaner einen verbalen Schlag in die Magengrube bekommen.
Lediglich das actionreiche Finale passt so überhaupt nicht in den Film. Soviel Gewalt, soviel Gore. Das zerstört ein wenig das was den Film aus gemacht hat bisher. Das ist ein wenig schade, aber leider nicht mehr zu ändern.
Insgesamt ist der Filme so etwas wie der moderne Dr. Strangelove (Damals von Stanley Kubrick). Eine bitterböse, zynische Komödie die keine Gefangenen macht. Der Film ist erfrischend, da er Hollywoods Standarts bricht und einfach ignoriert. Er geht über Grenzen und das nicht leise sondern mit Pauken und Trompeten. Es ist verständlich das der Film den Nordkoreaner bitter aufstößt, aber auch die Amerikaner kommen nicht besser weg. Beide Seiten bekommen ihr Fett ab.
Mit Wind of Change endet der Film dann und einen passenderen Ausklang hätte man nicht finden können. Ähnlich wie der Ritt auf der Atombombe bei Dr. Strangelove endet der Film mit einem Augenzwinkern. Ich kann den Film nur empfehlen und empfehle jedem diesen Film anzusehen. Es ist mutig und ungewöhnlich. Ich ziehe vor den Machern meinen Hut.
Großartiger Film, seht ihn euch an und genießt ihn. Die 6$ tun keinem weh und ihr unterstützt damit einen Film der endlich den Mut hat mit Hollywoods Regeln zu brechen. Ein besseres Werk könnt ihr nicht tun.
Wie auch immer, es ist bezeichnend das ein Land wie Amerika vor einem Land wie Nordkorea kuscht. Seis drum. Der Film ist über YouTube, XBox Video und den Google Play Store verfügbar. Für 6 Dollar kann man ihn leihen und kanpp 15$ kostet der Kauf. Sollte man in Deutschland wohnen muss man ein wenig tricksen, da das Angebot momentan nur auf Amerika beschränkt ist. Aber das sollte das kleinste der Probleme sein, die Generation von Heute ist in sowas viel fitter als ein Oldtimer wie ich es je sein werde. Wie auch immer, hier gehts ja um ein Review. Das hat ja ewig gedauert bis ich heut Mal auf den Punkt komme.
Story: Der TV-Moderator Dave Skylark hat eine äußerst erfolgreiche Talkshow, er kann sogar Eminem entlocken das dieser Schwul ist, was seinem besten Freund und Produzent Aaron Rapaport Tränen in die Augen treibt. Doch bald werden Beide in völlig neues Territorium geworfen. Denn Kim Jong Un genießt ebenfalls die Talk Show und bald schon reift der Plan den wahnsinnigen Diktator zu interviewen. Natürlich mischt sich auch die CIA ein, denn die CIA will das die Beiden den Diktator kurzerhand ausschalten. Der Trip nach Nordkorea wird also wesentlich turbulenter als erwartet und da die zwei nicht gerade die hellsten Leuchten sind geht natürlich einiges schief...
Erstmal, dieser Film ist nicht der Hollywood typische Einheitsbrei. Er ist ein brutaler, respektloser und zynischer Abrechnungsmarsch mit Nordkorea und dem American Way of Life. Der Film nimmt sich alle Legenden von Nordkorea, reale wie fiktive, Behauptungen und Berichte, dann wandelt er sie so um das sie dermaßen zynisch, rabenschwarz und sarkastisch sind das selbst dem Ami der Kloß im Hals stecken bleiben dürfte. Ich befürchte die deutsche Version dürfte da nicht mal im Ansatz dran kommen, da dort sehr viel Witz verloren gehen dürfte.
Durch die schonungslose Gegenüberstellung von Nordkorea und Amerika, das schon fast EAV typische sezieren der Lebensweisen und die zynische Wiedergabe dieser, kommt niemand unbeschadet weg, weder die Amerikaner noch die Nordkoreaner. Dazu muss man noch erwähnen das dass ganze niemals in Fäkalhumor abgleitet, sondern stets intelligent und clever gemacht ist. Die Witze haben Tiefe, sie gehen nicht unter die Gürtellinie. Man wird zum Nachdenken angeregt und soll sich selbst reflektieren. Es ist nicht Hirn aus, wie in sovielen Hollywood Produktionen die sonst so vom Stapel laufen.
Und überraschend dabei ist das der gut Kim Jong Un dabei dennoch gefährlich ist. Er ist keine reine Witzfigur, er ist ein Manipulator und cleverer Planer. Zudem gibt man ihm menschliche Züge und verzichtet dabei völlig auf eine rein lächerliche Amerikanisierung des Charakters. Natürlich kommt man nicht drum herum die Lügen zu entlarven, aber man tut es mit Stil und einem Hauch von Würde. Auch wenn dabei die Amerikaner einen verbalen Schlag in die Magengrube bekommen.
Lediglich das actionreiche Finale passt so überhaupt nicht in den Film. Soviel Gewalt, soviel Gore. Das zerstört ein wenig das was den Film aus gemacht hat bisher. Das ist ein wenig schade, aber leider nicht mehr zu ändern.
Insgesamt ist der Filme so etwas wie der moderne Dr. Strangelove (Damals von Stanley Kubrick). Eine bitterböse, zynische Komödie die keine Gefangenen macht. Der Film ist erfrischend, da er Hollywoods Standarts bricht und einfach ignoriert. Er geht über Grenzen und das nicht leise sondern mit Pauken und Trompeten. Es ist verständlich das der Film den Nordkoreaner bitter aufstößt, aber auch die Amerikaner kommen nicht besser weg. Beide Seiten bekommen ihr Fett ab.
Mit Wind of Change endet der Film dann und einen passenderen Ausklang hätte man nicht finden können. Ähnlich wie der Ritt auf der Atombombe bei Dr. Strangelove endet der Film mit einem Augenzwinkern. Ich kann den Film nur empfehlen und empfehle jedem diesen Film anzusehen. Es ist mutig und ungewöhnlich. Ich ziehe vor den Machern meinen Hut.
Großartiger Film, seht ihn euch an und genießt ihn. Die 6$ tun keinem weh und ihr unterstützt damit einen Film der endlich den Mut hat mit Hollywoods Regeln zu brechen. Ein besseres Werk könnt ihr nicht tun.
Die unterschwellige Kritik am Medium Film und Medien habe ich im Review extra ignoriert. Dieses manipulieren, lenken und verbiegen der Wahrheit war in meinen Augen nicht das tragende Element im Film sondern eher stiefmütterlich gelegentlich aufblitzend. Ich glaube nicht das Nordkorea irgendwie reagieren wird, aber wer weiß was passieren wird.