Darum geht's hier:
Ihr spielt Alan Wake, einen erfolgreichen Schriftsteller der schon seit längerem eine Schreibblockade hat und auf Urlaub mit seiner Frau Alice in das kleine Dörfchen Bright Falls fährt. Schön idylisch inmitten von Bergen und Wäldern gelegen will sich Alan einfach nur erholen von seiner Arbeit. Dass seine Frau diesen Ort ausgewählt hat um ihm Inspiration für seine Arbeit zu geben findet Alan (nachdem er im Ferienhaus eine Schreibmaschine findet) garnicht so lustig. Alan verlässt sauer das Haus und wandert ein bisschen außerhalb des Hauses herum, welches sich auf einer kleinen Insel in einem See befindet. Als dann der Stromgenerator ausfällt beginnt die Katastrophe. Alan vergisst sofort seine Wut und rennt ins Haus hinein um seiner Alice (die an Achluophobie leidet, also der Angst vor der Dunkelheit) mit einer Lampe zur Seite zu stehen. Doch Alice ist nichtmehr da, das Haus macht Kurzerhand BOOM und Alan entkommt im See.
Als nächstes wacht er mit Kopfschmerzen am Steuer seines gecrashten Autos auf, weiß nicht was passiert ist und als er wieder zu dem See kommt gibt es weder die Insel noch das Haus dort drauf. Alan muss sich nun durch einen zum Leben erwachten Roman kämpfen den er wohl selbst geschrieben hat, sich aber nicht daran erinnnert und begegnet dabei einer Finsterniss, die jenseits der Vorstellungskraft liegt.
Das Gameplay:
Alan Wake spielt sich aus der 3rd Person Verfolgersicht. Entweder über die linke oder die rechte Schulter von Alan schauend, bewegt ihr in durch die Weltgeschichte. Lasst euch nicht zu der Annahme verleiten, dass ihr nun mit einem Waffenarsenal bewaffnet durch die Weltgeschichte zieht. Die wichtigste Waffe in diesem Spiel ist und bleibt wohl eure Taschenlampe, aber dazu gleich mehr.
Das Spiel läuft ab wie eine Fernseh-Thriller-Serie und die Einzelnen Kapitel sind quasi die Folgen dieser Serie, mit einem Vorspann, was zuletzt geschah und einem Abspann für jeder Folge. Ihr versucht Tagsüber Informationen zu sammeln über diesen Ort und das Geheimnis, welches sich um diese "Finsternis" strickt und rennt Nachts um euer Leben. Das Dörfchen mit seinen ganzen Punkten wirkt sehr Lebensecht, da die NPCs generell auf einen Reagieren und einen mit einer schönen Sprachausgabe gern ein paar Worte zu sagen haben, oder man lauscht einfach mal der ein oder anderen Konversation.
Nacht beginnt dann der Überlebenskampf und ihr schaltet für diese geile Atmosphäre am besten das Licht aus. Die "Finsternis" hat besitzt von so dem ein oder anderen Einwohner übernommen und versucht euch zu töten. Diesen Leute UND/ODER Gegenständen müsst ihr mit eurer treuen Taschenlampe auf die Pelle rücken. Denn so könnt ihr die Finsterniss aus ihnen vertreiben, was sie erst Verwundbar macht, um sie mit der Pistole oder einem Gewehr zur Strecke zu bringen.
Die Waffen gegen die Finsternis:
Euer bester Freund ist und bleibt in diesem Spiel ALLES, was irgendwie Licht macht. Lichtmasten auf eurem Weg bieten euch die Chance euch zu heilen und einen Zwischenspeicherstand. Dem Licht muss aber auch mal mit Generatoren auf dei sprünge geholfen werden, die es erstmal anzuwerfen gilt.
-Taschenlampe: Ein unverzichtbarer Mitstreiter eures Weges. Mit der Taschenlampe leuchtet ihr nichtnur den Weg aus und findet geheime Verstecke, die mit floriszierender Farbe gekennzeichnet sind (also umsehen lohnt sich immer^^), sonder ihr Vertreibt damit auch die Finsternis aus den Leuten und Dingen. Entweder duch einfaches anleuchten oder durch das Bündeln eures Lichtstrahles jagt ihr sie damit zum Teufel. Doch wie das Durazell Häschen braucht sie Baterien. Es sind zwar die mega "ichladmichbeinormalgebrauchvonalleinauf" Batterien, allerdings nimmt ihre Leistung bei fokusierung stark ab, bis sie Leer sind (was ziemlich oft passieren kann). Von daher hilf es immer gefundene Batterien mitzunehmen, um sie im Kampf mal schnell zu wechseln.
-Schusswaffen: Von einem klassischen Revolver der Polizei bis hin zu einem Jagtgewehr bekonnt ihr ein paar Projektil Kanonen, mit denen ihr den eigentlichen Körper eurer Feinde dann dahin zurück ballern könnt, wo sie her kamen. Die schönste Schusswaffe ist aber wohl die Signalpistole. Die rote Leuchtfackel leuchtet dermaßen hell, dass sie Gegner in der Nähe sofort in die Hölle schickt, ein weiteres Beballern ist garnichtmehr nötig.
-Leuchtfackeln: Muss es ja auch geben. damit bewörferd ihr die Bösen zwar nicht direkt zum Teufel, dafür vertreibt ihr die Finsternis SEHR schnell aus ihnen, um sie sofort aufs Korn zu nehmen.
Ein Roman ihn zu knechten und andere Infoquellen
Wie bereits erwähnt, muss Alan durch ein von (offensichtlich) ihm selbst Geschriebenen Roman laufen. Diese Seiten liegen immer wieder verstreut in den Episoden herum und sind wichtige Infoquellen. Meist findet ihr Romanseiten (natürlich nicht in der richtigen Reihenfolge^^), die auf Dinge weiter hinten im Level deuten und so kann man sich öfters schon auf den ein oder andern harten Kampf einstellen und sich auf was gefasst machen. Für einige unterhaltung sorgen Natürlich auch die orstansässige Radiosendung, die ihr mit den Hin und wieder zu findenden Radios einschalten könnt. Wenn dort jemand seinen "Hund in den Wäldern vermisst" kann sich der geschickte Spieler doch schon denken, was einem so im laufe der Zeit vor den Kolben laufen wird. Auf jedenfall ein hingucker sind die Fernsehsendungen. Es gibt zwei in der Art, die alle mit Realen Schauspielern gedreht wurden.
das sich Automatisch startende "Horror-Programm des Alan Wake" welches die Aufnahme einer Überwachungskamera zeigt. Diese Kamera war offensichtlich in dem Schreibzimmer der Holzhütte angebracht, in der Alan und Alice eigentlich einen schönen Urlaub verbringen wollten (die es ja anscheinend garnicht gibt). Dieses Video zeigt den panisch-verzweifelten Alan, wie er den Roman am schreiben ist, den man da so durchläuft.
Das Zweite ist zu vergleichen mit dem MIB Classicer "Mysterie in History". Es werden mysteriöse Ereignisse aus der Vergangenheit von Bright Falls gezeigt, die irgendwie im Zusammenhang mit dem ganzen Unglück stehen.
Das Kampfsystem
gekämpft wird im klassischen 3rd person Shooter Stil. Also wenn ihr Tomb Raider gespielt habt, wisst ihr was ich meine^^. Kämpfe deuten sich zum Glück des Spielers immer an. Der Wind weht stark durch die Bäume, finsterer Nebel breitet sich aus und die Umgebung an sich wird verschommener. Dann gibts ein kurzes "Bullettime" Event wenn man Glück hat, um zu sehen von wo die Gegner kommen (meist wenn es stärkere sind) und ab gehts. Nun muss man sich den Angriffen ausweichend (wie ducken) seinen Weg druch die Gegner schnetzeln, wenn sie einen nicht bis zum St. Nimmerleinstag verfolgen und mit Äxten und Messer bewerfen sollen. Aber verlasst euch nicht auf das "Zeige" Event. Ein Blick hinter einen ist immer von Vorteil, sonst landet man ganz schnell im Grab.
Alan Wake ist ein sehr schönes Spiel, wenn man abends mal etwas zum Gruseln braucht. Wie gesagt kam es im Mai 2010 für die XBOX 360 Heraus und wurde dann im Februar 2012 für den PC über Steam herausgebracht, mit kleinen Änderungen, welche die Community angeregt haben. Dazu gehören die Spezialepisoden “The Signal” und “The Writer”, die es bei der XBOX nur zum Download gab, verbesserte Schatten und Umgebungsqualität und eine Verbergung des HUD, um das Spiel besser zu genießen. Ich habe es nicht bereut, dieses Spiel mir geholt zu haben, denn die Zwischenmenschliche Beziehung der Charas ist einfach faszinieren. Alan rennt nicht als stumme Person durch die Gegend wenn man ihn steuert, sondern er reagiert auf die Anderen. Wenn er zu seiner Frau rennen muss, weil in der Wohnung mal der Strom ausgefallen ist versucht er sie, während man auf dem Weg zu ihr ist, zu beruhigen und spricht mit ihr.
Ein sehr schönes Spiel und deffinitiv meiner Meinung nach eine Anschaffung wert.
Es grüßt euer Mezel
Quelle:
Meine eigene Erfahrung XD
http://store.steampowered.com/app/108710/?l=german
http://www.alanwake.com/
[video=youtube;BBTlMXkmmsQ]http://www.youtube.com/watch?v=BBTlMXkmmsQ[/video]
P.S. Bilder kommen später noch ein paar, das Ding hier spinnt gerade rum^^
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