Insgesamt gefällt mir auch diese Geschichte von dir wieder sehr gut. Besonders gefällt mir, wie viel Mühe du dir gegeben hast, eine glaubwürdige Welt zu erschaffen. Mit diesen vielen Details, z.B. dass die Schwerkraft dort geringer ist, sodass Andi mehr Kraft zur Verfügung hat, gelingt es dir auf jeden Fall viel Atmosphäre zu erzeugen und das fnde ich außerordentlich faszinierend.
Das große Problem ist für mich allerdings, dass du das nicht in der Geschichte selbst erzählst, sondern in diesen Prolog verpackst. Das kann natürlich mal wieder so eine Marotte sein, die nur mich persönlich betrifft, aber ich kann so etwas nun einmal einfach nicht ausstehen. Für mich ist das kein guter Stil. Ich finde alles, was wichtig genug ist erwähnt zu werden, sollte in die Geschichte eingebaut werden.
Wenn du das gemacht hättest, wäre auch mein zweites Problem nicht mehr vorhanden. Ich finde nämlich, dass der Anfang diesmal sehr gehetzt wirkt. Der Einstiegspunkt in die Erzählung mit dem Gespräch zwischen den drei Freundinnen ist ja gut gewählt, nur beschließen sie viel zu schnell auf eine Abenteuerreise zu gehen. Da hättest du viel mehr Tiefe mit einbringen können, wenn du die ganzen Hintergrundgeschichten von ihnen eingewoben hättest, wie ihre Freundschaft begann und wie sie sich seitdem in der Stadt langweilen und viel lieber die Welt erkunden möchten.
Trotzdem, wie gesagt mag ich die Story sehr gerne und vor allem möchte ich noch einmal hervorheben wie sehr mir die Idee gefällt, dass Andi eine Zentaurendame besteigt. Normalerweise ist es in solchen Szenarien ja immer ein männlicher Zentaur, der es mit einer Frau treibt, dass es hier mal andersherum ist, finde ich wirklich klasse
Eine Frage habe ich aber noch: Wieso hast du plötzlich beschlossen, die grammatikalisch korrekte Interpunktion bei Dialogen mit Füßen zu treten? Was hat sie dir getan? Das hast du in deinen vorigen Geschichten doch richtig gemacht, woher kommt da jetzt das Verlangen, es unbedingt falsch machen zu wollen?