[Frage] Hypothetische Frage bezüglich der Moral

Tear

Novize
Hey Leute,
Ich habe folgende Frage zu klären.

Man nehme an, ein Patient verliebt sich in eine Therapeutin/Betreuerin.
Beide sind in einer Einrichtung und treffen sich deshalb auch ziemlich oft, allerdings haben die beiden bis jetzt miteinander kaum ein Wort gewechselt.
Da der Patient dieses Leid kaum erträgt, fängt er sich an im Gesicht zu schneiden.
Die Betreuerin findet heraus, dass er in sie verliebt ist und sich wegen dieses Liebeskummers schneidet.

Jetzt zur Frage:
Was wäre in dieser Situation das richtige Verhalten der Therapeutin gegenüber dem Patienten?
Die Therapeutin ist übrigens eine von mehreren Angestellten in eben dieser Einrichtung.

Und bevor sich die Frage aufwirft: Ich bin weder der Patient, noch die Betreuerin.
Ich bin für jede objektive Antwort jeglicher Art dankbar.

PS: Das Ganze sollte eigentlich in den Beziehung/Liebe/Sexualität-Bereich.
Verschieben wäre 1A. Die durchgemachte Nacht macht sich langsam bemerkbar.
 
Zuletzt bearbeitet:

Troll2009

..so beautiful disgusting
...fixieren und mit ner Therapie anfangen, was sonst?

Ich mein soll sie jetzt medzinisches Betthäschen spielen oder wie?
Wenn der Patient wirklich so krass reagiert wird er ja wohl nicht ohne Grund in der Anstalt (für psychisch Kranke nehme ich an) sein.
Und ihren Job deswegen aufgeben? Weil ein Insasse den sie nicht mal kennt auf sie nicht klarkommt? Nee.
Das einzige das noch irgendwie passen würde, ware Urlaub nehemn, oder ein 1:1 Gespräch. Je nach dem worauf der Patient besser reagieren würde.

Aber sonst sehe ich die moralische Zwickmühle im Moment nicht, sry.
 

Pazuzu

Otaku Legende
Otaku Veteran
Hat kaum was mit Moral zu tun... der Patient kann gar nicht wirklich in die Therapeutin verliebt sein, höchstens auf eine sehr schräge Art verknallt.

Meine Lösung:
Entweder wechselt die Therapeutin den Job oder der Patient die Anstallt. Sie sollten sich auf keinen Fall länger in der nähe von einander sein.
 

Skare

fahrender Scolast
Teammitglied
Mod
Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen. Bei der gegebenen Situation kann es eigentlich keine zwei
Meinungen geben. Der Patient muß dringenst intensiv Behandelt werden. Die Therapeutin kann ja nichts
erwiedern das bei ihr nicht vorhanden ist. Ebenso wäre es sicherlich nicht wirklich hilfreich wenn sie
dem Menschen etwas falsches Vorspielt nur um eine gewisse Maske aufrecht zu erhalten.
Dementsprechend seh ich hier keinerlei Probleme die eine etwaige Moral betreffen.
 

Andrakson

Glücksritter
Die Therapeutin ist VERPFLICHTET! Sich nackt vor ihrem Patienten auszuziehen, ihm erst einmal mit Kirschgleitcreme (auf Nahrungsmittelbasis) das beste Stück ein zu reiben. Ihm ordentlich einen runter zu holen, anschließend einen zu blasen. Sich dann zu einem anderen Zeitpunkt, wo sie den Eisprung hat, von ihm schwängern lassen (bei Bedarf danach auch Analsex und jeden Morgen einen lutschen).

Es ist doch ein Verbrechen, wenn die Therapeutin ihre moralische Wertvorstellungen nicht den Umständen entsprechend richtig verwendet! Liebe ist ein heiliges Gut, dafür muss sie sich selbstlos opfern und ihm durchknattern und romantische Sachen machen, wie zum Beispiel: Jemanden einen Blasen, während das Zimmer im Kerzenschein erhellt ist.

Es ist verwerflich, diesen Mann ungeliebt und ungebumst zu lassen...was ist das denn für eine Anstalt? Da würde ich mich als Patient sofort bei meiner Krankenkasse beschweren!

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So mal im Ernst: Es gibt Dienstvorschriften und Regeln. Da wird nichts mit Moral angewendet, ich stehe da so in etwa gleich wie die anderen. Würde aber den Typen klar machen, dass es hier nicht zu Liebelei kommt, ansonsten kriegt er ne andere Therapeutin und wenn er auf die Barrikaden geht, werden die Kollegen Krankenpfleger sich seiner schon annehmen... Also Moralfrage ist da gar nichts. Auch wenn er irgendwelche wirren Gefühle hat, fußen die auf illusionierten Tatsachen, die es so nicht gibt, sondern nur in seinem Kopf.

Gruß:
:wakuwaku:
Andrakson
 

Sarkina

Grey Warden
Otaku Veteran
Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen. Bei der gegebenen Situation kann es eigentlich keine zwei
Meinungen geben. Der Patient muß dringenst intensiv Behandelt werden. Die Therapeutin kann ja nichts
erwiedern das bei ihr nicht vorhanden ist. Ebenso wäre es sicherlich nicht wirklich hilfreich wenn sie
dem Menschen etwas falsches Vorspielt nur um eine gewisse Maske aufrecht zu erhalten.
Dementsprechend seh ich hier keinerlei Probleme die eine etwaige Moral betreffen.
Kann mich dir nur anschließen.
 

Terry_Gorga

Der Eine, der Viele ist
Otaku Veteran
schön, ich muss ja gar nicht weit ausholen, wenn es darum geht, kennen die anderen hier ja doch den Unterschied zwischen "ernsthaft und wahrhaftig lieben" und dem neurotischen "verlieben".
Meiner Meinung nach gibt es drei Möglichkeiten: Die Therapeutin wechselt die Klinik oder der Patient tut es. Oder aber die Möglichkeit für Profis: Jemand macht dem Patienten klar, dass er einer falschen Form von "Liebe" aufgesessen ist und dies lediglich Bestandteil seiner psychischen Erkrankung ist.
 

Neverman

VIP
VIP
"Falsche" Liebe gibt es nicht.
In seinem Fall ist es aber eine selbstzerstörerische Liebe ohne Hoffnung. Das sollte man ihm klar machen und ich denke, das beste wäre es, wenn es die Therapeutin selbst tut.
Einfach in die Fresse, kurz und schmerzhaft.

Andernfalls Klinikwechsel.
 

Lilliandil

Zerschmetterling
Otaku Veteran
Nee Klinikwechsel doch nicht.
Dann müssten ja alle Mitarbeiter wie Flummis von einer Einrichtung zur nächsten springen..

Der Patient wird entsprechend behandelt und zwangsweise in eine Psychiatrie gebracht, bis er wieder klar bei Verstand ist..
Wie sinnvoll Psychatrien nun sind oder nicht, ist nicht das Thema hier, aber ich denke, dass so der Vorschriftmäßige Verlauf ist nachdem man Verwandte hinzugezogen hat.

Ein Mensch der sich selbst schädigt wird zwangseingewiesen und unter Beobachtung gestellt und villt noch Fixiert wenn es nicht anders geht.
 

MangaEngel

archeolügenialkohöllisches Chaosvieh
VIP
Totale Zwangslage O__O
Soll der Patient die Klinik wechseln oder ne andere Therapeutin kriegen?
Woooow, harte Nuss.

Nee, ernsthaft.
Ich hätte es bedenklich gefunden, wenn sowas käme wie mit Aidskranken oder Pädophilie, wo BEIDE einander mögen.
Aber das hier ist a) keine Liebe, sondern nur sowas wie Verknalltheit b) eine einseitige Liebe was das Entscheiden sogar vereinfacht und c) vom Berufsrecht her eh eindeutig, da die Therapeutin nichts mit ihm machen darf.

Wenns ne Standartklinik ist, dann werden die da auch sicherlich genug Leute mit Borderline oder Münchhausen-Syndrom haben. Heißt, sie wissen, wie man mit Leuten umgeht, die sich selbst verletzten.
Also neue Therapeutin, zusätzliche Therapien gegen die jetzt aufgetretene Selbstverletzung und schon hat sich das Thema gegessen.
Das gibt keine Zwangslage, es hat nichts mit Moral zu tun (es hätte wohl wieder was damit zu tun, wenn die Ärztin schon was gemacht hätte, aber selbst dann würd ich das anders nennen) und die Thematik an sich ist eh total schräg.

Dafür muss man schließlich nichtmal in eine Klinik, ich kenne zwei Leute persönlich, die sich anfingen zu ritzen, weil sie nen Korb bekommen hatten.
Solche Leute laufen auch frei herum, dafür muss man nicht erst in einer Klinik suchen. Und nein, auch im echten Leben sollte man nicht wegen so nem Dumpfsinn eine Beziehung beginnen, sondern natürlich stattdessen eine Therapie.
 
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