Exorzismus Filme gibt es wie Sand am am Meer. Ebenso Found Footage Filme. Beides hat sich etwas abgenutzt, auch wenn immer mal wieder ein paar Ausnahmen durchscheinen. The Atticus Institute ist ein Kompromiss, ein Zwischending. Er versucht eigene Wege zu gehen und dabei neues Gebiet zu betreten. Mut zu Neuerungen ist meistens ein guter Schritt, doch der Grad zu Scheitern ist schmal und wenn man zuviel will kann es in die Hose gehen. Doch worum geht es?
Dr. West gründete das Atticus Institute um Menschen mit übernatürlichen Kräften zu studieren und ihnen zu helfen ihre Kräfte in den Griff zu bekommen. Ihre Forschungen sind bahnbrechend, sie dokumentieren unglaubliche Fälle und denken bereits alles gesehen zu haben. Doch dann tritt Judith in das Leben der Forschungsgruppe. Und Judith ist mächtig, ungewöhnlich und unberechenbar. Sie ist scheint die nächste Stufe der Evolution zu sein und ihre Kräfte sorgen für gehörig Wirbel...
Was macht der Film so anders? Nun, kennt ihr all diese Dokus im Fernsehen wir Galileo History oder fast den ganzen Mumpitz der auf dem History Channel läuft? Nun, das hier ist ähnlich aufgebaut. Man hat das Gefühl einer Dokumentation zuzusehen, mit Archivaufnahmen, Dokumenten, Zeugeninterviews und einem Reporterteam das die Wahrheit aufdecken will. Dadurch entwickelt der Film seine ganze eigene Dynamik und das Ganze weiß zu überzeugen. Wenn man sich denn darauf einlassen kann.
Kann man das nicht steht man vor einem unüberwindbaren Problem, da der Film dann nicht mehr funktioniert. Der Film lebt durch die Dynamik die er aufbaut und ist regelrecht davon abhängig. Die wenigen Momente die der Film aus dem Schema ausbricht, was er ganz selten tut, reichen nicht um einen Zuschauer zu binden wenn er dem Konzept nix abgewinnen kann. Und ein weiterer Vorteil ist das die Schauspieler nicht großartig schauspielern müssen, sie können sich natürlich verhalten und auch bewegen. Dies unterstreicht nur das was der Film erreichen will.
Nur die Schauspielerin von Judith muss schauspielern können und man kauft ihr ihre Rolle vollkommen ab. Sie trägt den Film und das meistert sie mit Bravour. Man fühlt mit ihr, man fürchtet sich vor ihr und man hat ein unangenehmes Gefühl in der Magengegend wenn sie im Bild ist. Und später leidet man auch mit ihr. Warum? Nun, weil das Militär in ihr eine Waffe sieht. Eine Waffe die aufgrund ihrer Kräfte weltweit agieren kann ohne Spuren zu hinterlassen. Tödlich und lautlos. Die perfekte Mörderin die keine Spuren hinterlässt, eingesperrt in einem gläsernen Käfig durch Folter dazu gezwungen.
Bis jetzt war ich eigentlich sehr positiv mit dem Film. Doch wo Licht, da auch Schatten. Als die Regierung und die Wissenschaftler den Kräften auf den Ursprung gehen wollen, kommt der Exorzismus zum Einsatz inklusive Priester. Judith ist besessen. Doch auch hier begibt sich der Film auf neues Gebiet. Der Dämon ist intelligent, er kommuniziert mit den Menschen die ihn quälen und erforschen, er manipuliert sie und er nutzt jede Gelegenheit um zu zeigen über welche Macht er wirklich verfügt. Dies geschieht manchmal im Verborgenen, manchmal offensichtlich. Und weder die Regierung noch die Wissenschaftler wissen welche Kräfte sie durch ihre Folter, die Beruhigungsmittel und ihren Wissensdurst entfesseln. Hier entfernt sich der Film dann stellenweise von seiner eigenen Dynamik, was dann den Gesamteindruck schmälert und ein Loch in die Illusion reißt. Hier hätte man mehr Sorgfalt walten lassen sollen und nicht versuchen sollen auf Teufel (He He) komm raus sich etwas zurechtzubiegen und die bisherigen Pfade zu verlassen. Vielleicht ist es auch mutig, aber wenn es so umgesetzt ist wie hier ist es einfach nur dumm. Dadurch schadet man einem bis dahin genialen Film.
Ein weiterer Punkt der stört ist die Dummheit der Wissenschaftler und des Militärs. Die Kräfte die der Dämon sparsam anfangs einsetzt sind ja noch kein ausreichender Warnhinweis. Oh nein, man macht einfach weiter. Selbst als man merkt das der Dämon das Team unterwandert hat und diese kontrolliert hört man nicht auf. Wozu auch? Man hat ja die perfekte Waffe in der Hand, was sie nie realisieren ist das die perfekte Waffe sie in der Hand hat und das obwohl mehrmals eindeutig klar gemacht wird das es so ist. Das entspricht keiner Logik, ebenso das viele Angst vor Judith haben aber es einfach hinnehmen statt zu gehen. Ich verstehe ja das wissenschaftliche Neugier manchmal über den Verstand siegt, aber bei all dem was abgeht wäre ich trotzdem gegangen. Und das nicht erst als es zu spät war.
Das Ende rudert dann endgültig zurück und endet, wie Paranormal Activity, mit einem Schock der den Film dann endgültig zerstört. Sorry, aber dieses Ende passt 0 da rein, da hätte es besser Wege gegeben. Nur weil man dann doch die Tradition des Genres wahren wollte, musste man so einen Mist bringen? Warum ist man den positiven Weg nicht bis zum Ende gegangen? Warum dieser heftige Stilbruch? Aber wenigstens hat das letzte Experiment des Militärs geklappt, zwar anders wie erwartet aber wenigstens haben sie es wenigstens einmal auf die Reihe bekommen etwas richtig zu machen.
The Atticus Institute ist trotz seinem selbstzerstörenden Ende und des Beraubens der aufgebauten Illusion ein sehr mutiger Film. So was gibt es selten und das rechne ich dem Film auch an. Ich kann ihn empfehlen.
Dr. West gründete das Atticus Institute um Menschen mit übernatürlichen Kräften zu studieren und ihnen zu helfen ihre Kräfte in den Griff zu bekommen. Ihre Forschungen sind bahnbrechend, sie dokumentieren unglaubliche Fälle und denken bereits alles gesehen zu haben. Doch dann tritt Judith in das Leben der Forschungsgruppe. Und Judith ist mächtig, ungewöhnlich und unberechenbar. Sie ist scheint die nächste Stufe der Evolution zu sein und ihre Kräfte sorgen für gehörig Wirbel...
Was macht der Film so anders? Nun, kennt ihr all diese Dokus im Fernsehen wir Galileo History oder fast den ganzen Mumpitz der auf dem History Channel läuft? Nun, das hier ist ähnlich aufgebaut. Man hat das Gefühl einer Dokumentation zuzusehen, mit Archivaufnahmen, Dokumenten, Zeugeninterviews und einem Reporterteam das die Wahrheit aufdecken will. Dadurch entwickelt der Film seine ganze eigene Dynamik und das Ganze weiß zu überzeugen. Wenn man sich denn darauf einlassen kann.
Kann man das nicht steht man vor einem unüberwindbaren Problem, da der Film dann nicht mehr funktioniert. Der Film lebt durch die Dynamik die er aufbaut und ist regelrecht davon abhängig. Die wenigen Momente die der Film aus dem Schema ausbricht, was er ganz selten tut, reichen nicht um einen Zuschauer zu binden wenn er dem Konzept nix abgewinnen kann. Und ein weiterer Vorteil ist das die Schauspieler nicht großartig schauspielern müssen, sie können sich natürlich verhalten und auch bewegen. Dies unterstreicht nur das was der Film erreichen will.
Nur die Schauspielerin von Judith muss schauspielern können und man kauft ihr ihre Rolle vollkommen ab. Sie trägt den Film und das meistert sie mit Bravour. Man fühlt mit ihr, man fürchtet sich vor ihr und man hat ein unangenehmes Gefühl in der Magengegend wenn sie im Bild ist. Und später leidet man auch mit ihr. Warum? Nun, weil das Militär in ihr eine Waffe sieht. Eine Waffe die aufgrund ihrer Kräfte weltweit agieren kann ohne Spuren zu hinterlassen. Tödlich und lautlos. Die perfekte Mörderin die keine Spuren hinterlässt, eingesperrt in einem gläsernen Käfig durch Folter dazu gezwungen.
Bis jetzt war ich eigentlich sehr positiv mit dem Film. Doch wo Licht, da auch Schatten. Als die Regierung und die Wissenschaftler den Kräften auf den Ursprung gehen wollen, kommt der Exorzismus zum Einsatz inklusive Priester. Judith ist besessen. Doch auch hier begibt sich der Film auf neues Gebiet. Der Dämon ist intelligent, er kommuniziert mit den Menschen die ihn quälen und erforschen, er manipuliert sie und er nutzt jede Gelegenheit um zu zeigen über welche Macht er wirklich verfügt. Dies geschieht manchmal im Verborgenen, manchmal offensichtlich. Und weder die Regierung noch die Wissenschaftler wissen welche Kräfte sie durch ihre Folter, die Beruhigungsmittel und ihren Wissensdurst entfesseln. Hier entfernt sich der Film dann stellenweise von seiner eigenen Dynamik, was dann den Gesamteindruck schmälert und ein Loch in die Illusion reißt. Hier hätte man mehr Sorgfalt walten lassen sollen und nicht versuchen sollen auf Teufel (He He) komm raus sich etwas zurechtzubiegen und die bisherigen Pfade zu verlassen. Vielleicht ist es auch mutig, aber wenn es so umgesetzt ist wie hier ist es einfach nur dumm. Dadurch schadet man einem bis dahin genialen Film.
Ein weiterer Punkt der stört ist die Dummheit der Wissenschaftler und des Militärs. Die Kräfte die der Dämon sparsam anfangs einsetzt sind ja noch kein ausreichender Warnhinweis. Oh nein, man macht einfach weiter. Selbst als man merkt das der Dämon das Team unterwandert hat und diese kontrolliert hört man nicht auf. Wozu auch? Man hat ja die perfekte Waffe in der Hand, was sie nie realisieren ist das die perfekte Waffe sie in der Hand hat und das obwohl mehrmals eindeutig klar gemacht wird das es so ist. Das entspricht keiner Logik, ebenso das viele Angst vor Judith haben aber es einfach hinnehmen statt zu gehen. Ich verstehe ja das wissenschaftliche Neugier manchmal über den Verstand siegt, aber bei all dem was abgeht wäre ich trotzdem gegangen. Und das nicht erst als es zu spät war.
Das Ende rudert dann endgültig zurück und endet, wie Paranormal Activity, mit einem Schock der den Film dann endgültig zerstört. Sorry, aber dieses Ende passt 0 da rein, da hätte es besser Wege gegeben. Nur weil man dann doch die Tradition des Genres wahren wollte, musste man so einen Mist bringen? Warum ist man den positiven Weg nicht bis zum Ende gegangen? Warum dieser heftige Stilbruch? Aber wenigstens hat das letzte Experiment des Militärs geklappt, zwar anders wie erwartet aber wenigstens haben sie es wenigstens einmal auf die Reihe bekommen etwas richtig zu machen.
The Atticus Institute ist trotz seinem selbstzerstörenden Ende und des Beraubens der aufgebauten Illusion ein sehr mutiger Film. So was gibt es selten und das rechne ich dem Film auch an. Ich kann ihn empfehlen.