Ich hatte jetzt wirklich schon einige Männer im Bett, und ich finde, die wichtigste Wahrheit ist:
JEDER MANN IST ANDERS.
Ausrufezeichen, Ausrufezeichen, Ausrufezeichen.
Ich weiß, das klingt wie einer dieser abgedroschenen Sprüche, aber das ist es nicht. Im Gegenteil. Wer mit einer Liste im Kopf: "Ah, Männer mögen vor allem das" an seinen neuen Sexpartner rangeht, der wird eine Enttäuschung erleben. Da hilft nur ausprobieren und fragen, und viel reden, und einfach viel Sex haben.
Zwei Dinge wären dabei allerdings sehr wichtig: Kreativ sein und einfühlsam sein.
Mit einfühlsam meine ich genau das, was ich oben beschrieben habe: Auf den Mann reagieren. Merken, was er mag. Es gibt nicht "den" richtigen Griff oder "den" richtigen erogenen Ort. Hab ich alles leidvoll feststellen müssen.

Was beim einen Mann ein Feuerwerk entfacht, das lässt den nächsten kalt. Also muss jede Frau wohl oder übel zusehen, dass sie bei jedem neuen Partner neu lernt, was wie und wo er es mag.
Mit "kreativ" meine ich NICHT "ich muss 269 Stellungen durchprobiert haben", sondern einfach, dass man sich frei macht von irgendwelche Lehrbuch-Anweisungen und einfach auch den Mut hat, spontan auf den Partner zu reagieren.
Da stimme ich dem Posting von Seymour zu: Es ist wichtig, über Phantasien zu sprechen. Und sie auch zu akzeptieren. Man muss ja nicht gleich alles mitmachen, wenn man etwas nicht will. Aber zumindest aufgeschlossen sein, lohnt. Leider gibt es natürlich auch die Sorte Mann, die "aufgeschlossen" verwechselt mit "du muss alles machen, was ich sage" oder mit "die anderen haben es aber auch gemacht".
Was natürlich für die Frau gilt, gilt alles genauso für den Mann...