Mensch, seid ihr oberflächlich.^^
Das Ausziehen hat einen symbolischen Charakter, mehr nicht. Da spielt es keine Rolle, ob der Therapeut, oder der Patient alt und runzelig ist, oder jung und knackig. Es geht darum, sich frei zu machen (im wahrsten Sinne des Wortes), um eine Basis für eine wirklich nahe Therapie zu schaffen.
@Troll2009:
Ja, ich kenne ebenfalls eine Dokumentation über Behindertengerechte Prostitution. Heißt "Die Heide ruft".
Es geht in dem Film um die individuelle Sexualbegleitung körperlich und geistig beeinträchtigter Menschen. Denn auch, wenn man Behinderte gerne wie Kleinkinder behandelt, haben sie dennoch sexuelle Wünsche, die sich klar äußern und befriedigt werden wollen. Hetero-, Homo- und Bisexualität sind unter ihnen genauso vertreten, wie unter "normalen" Menschen. Es werden spezielle Fachkräfte ausgebildet, die so eine sensible Kontaktaufnahme mit den Behinderten starten. Ordinär gesagt: Behindertenpuffs. So etwas gibt es wirklich.^^
Und gefördert werden sie auch, was ich gut finde. Das ganze ist natürlich nicht nur eine Rein-Raus-Nummer, sondern mehr "Sexualtherapie".