Halte vom "bedingungslosen Grundeinkommen" überhaupt nichts.
Wer etwas (Geld) haben möchte, soll etwas (Arbeit) dafür tun. Eine Gesellschaft, wie wir sie führen, kann nur funktionieren, indem jeder seinen Teil dazu beiträgt. Arbeitslosen muss aus ihrer Lage geholfen werden, und das nicht mit größtenteils sinnlosen Jobtrainings vom Arbeitsamt, Rentnern muss eine angemessene Rente zukommen, welche dem Großteil auch zusteht und Kranke müssen von der Gesellschaft ebenfalls unterstützt werden.
Ein "bedingungsloses Grundeinkommen" ist aber nur eine andere Bezeichnung für einen höheren Hartz4-Satz. Und meiner Meinung nach ist es richtig, dass der Hartz4-Satz so niedrig wie möglich gehalten wird, um den Arbeitslosen wenigstens finanziell den Anreiz zu geben, sich aufzuraffen und sich in die Gesellschaft einzubringen. Denjenigen, die nicht in der Lage sind zu arbeiten, muss mit Pflege o.ä. geholfen werden. Des Weiteren maße ich mir an zu behaupten, dass ein Großteil der Arbeitslosen arbeitsunwillig ist bzw. sich zu fein für gewisse Tätigkeiten sind. Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde meiner Meinung nach nur noch mehr (junge) Menschen dazu verleiten zwei Gänge zurückzuschalten und sich möglicherweise gerade mit diesem bedingungslosen Grundeinkommen zufriedenzugeben.
Eine Gesellschaft, wie wir sie führen, kann nur durch (teils) harte Arbeit funktionieren, deshalb sollte Deutschland meiner Meinung nach nicht über so etwas reden, sondern darüber, wie jeder Mensch seinen Teil für die Gesellschaft beitragen kann.
Bei Arbeitnehmern, die keine lukrativen Berufe haben und zu wenig verdienen, ist das Aufstocken ihres Gehalts auch heute möglich, "sodass jemand, der arbeitet, mehr verdient als jemand, der nicht arbeitet."
~*Kuroi Kira*~ schrieb:
Ich finde das man eher die Lohnstrukturierung ändern sollte und natürlich einen Mindestlohn einführen sollte, so das jeder so Arbeiten gehen kann das man sich und seine Familie versorgen kann und sich auch mal was leisten kann, ohne das man gucken muss ob man noch für die Woche was zu Essen hat.
Und was sagen wir dem Bäcker im Osten und den unzähligen Einzelunternehmen deutschlandweit, die eben nicht in der Lage sind diesen Mindestlohn zu zahlen? Entlasst 1-2 Mitarbeiter, damit ihr den anderen 1-2 Mitarbeitern den Mindestlohn zahlen könnt? Ist das des Problems Lösung?