Staatsratsvorsitzender
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Helga Hahnemann - Jetzt kommt dein Süßer und schwupp, kommt Filp dahergerannt.
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Schaut man sich mal den World-Happiness-Report und diverse UNICEF-Studien an, dann erkennt man schnell, dass die Niederlande regelmäßig zu den glücklichsten Ländern der Welt gehören, würde ich behaupten, dass sie dumm wären, da sie anscheinend einiges richtig machen.Vielleicht sind die Niederländer auch nur ein bisschen sehr dumm im Kopf und haben keine Wörter?
Warum sollte man immer das vom Anderen nehmen, wenn man selber etwas hat?
Ich verstehe deinen Punkt, aber im Endeffekt hat ja Nintendo nicht erst die "Nintendo Wechsel" in Deutschland rausgebracht und sich dann gedacht "ach ja, international können wir das ja auch vertreiben und es wäre dann sogar wirtschaftlicher, wenn wir überall nur einen Namen benutzen".Leute mit meiner Aussage wollte ich hier keine Diskussion los tretten ob etwas eingeenglischt (ist das überhaupt ein Wort?) besser oder schlechter ist. Ich bin nun mal mit Caprisonne aufgewachsen und daher fühlt sich Capri Sun für mich falsch an. Ein anderes Beispiel wäre da Twix, einige Leute reden heute noch davon das es mal Rider hies (war vor meiner Zeit). Das einzige was bei Capri Sonne noch zu erwähnen sei, ist das es sich auf Deutsch eben auch besser anhört wie auf englisch. Nun stelle man sich das umgekehrt mal bei anderen Produkten vor: z.B. hat jemand von euch eine Nintendo Wechsel?
Sprache ist Kultur und stellt das Land dar. Ändert die sich rasant, kommt es dem Gefühl der Besatzung gleich.Sprache ist nichts festes, sondern war schon immer dynamisch und hat sich geändert, das wird auch immer so sein.
Sprachwissenschaftlich ist das ziemlich abenteuerlich. Sprachen sind keine eingefrorenen Kulturgüter, sondern dynamische Systeme, die sich durch Kontakt, soziale Veränderungen, Bedeutungswandel und die Übernahme neuer Wörter ständig verändern. Genau dieser Wandel ist historisch die Regel und nicht die Ausnahme. Wer daraus "Besatzung", "Krieg" und "Bestimmung" macht, verwechselt Sprachwissenschaft mit dem persönlichen Unbehagen darüber, dass die eigene Sprachwelt nicht für alle Zeiten konserviert wurde. Irgendwann wird aus Traditionsbewusstsein eben schlicht sprachlicher Altersstarrsinn...Sprache ist Kultur und stellt das Land dar. Ändert die sich rasant, kommt es dem Gefühl der Besatzung gleich.
Das ist schon richtig ausgelutscht, Souji, das mit dem "Sprache ändert sich".
Es wurde wohl noch nie so viel ausgetauscht, obwohl es einheimische Wörter für etwas gab, was Jeder verstand.
Dieses Ändern ist ja nichts Nettes, Wohlwollendes. Es ist Bestimmung und Krieg: So hat das und nicht anders.
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