Sagt einer, der meint, dass, wenn man nicht offen für solch eine, in meinen Augen abstruse, Beziehung ist, keine Ahnung von Liebe hat. Überdenke du vielleicht deine Wortwahlen, dann überdenke ich meine.
(Mein Text war halt an die gerichtet, die so pauschalisieren wie du, damit ihr mal sieht, was für einen Bullshit ihr manchmal von euch gebt, wenn ihr der Meinung seit, dass einzig ihr recht habt und alle anderen keine Ahnung von Liebe haben,
so wie du es mir eben unterstellt hast, nur weil ich nichts von offenen Beziehungen halte. Bist du doch auch glatt der Meinung, ich hätte Liebe noch nicht erlebt oder erfahren.
Aber das lass ich mir von einer Asexuellen Person (der dies die ganze Zeit beteuert), nicht sagen ^^ jedenfalls, vielleicht wäre zwischen den Zeilen lesen nicht allzu unangebracht.
Ich hab zwei, nein sogar dreimal eigentlich gesagt, dass ICH es so sehe, warum muss ich es ein viertes mal noch sagen? *schultern zucks* Thema hat sich für mich erledigt. Habe meine Meinung kund getan und gut ist.
(man muss ja nicht auf echt ALLES seinen Senf zu beitragen)
EDIT: ja, eigentlich geht es hier um etwas anderes, aber dann seid ihr (bzw sind wir) ziemlich vom Thema abgedriftet und es müsste dennoch in den Thread verschoben werden.
EDIT²: An sich ist es mir absolut egal, wie jemand seine Beziehung auslebt, solange er selbst damit klar kommt. Also nochmal für die, die es nicht ganz verstanden haben,
in meinen Posts rede ich nur für mich, wie ich das sehe. Wenn es andere anders sehen, jedem das Seine.
Du WILLST mich falsch verstehen, oder?
Ich habe nirgendwo gesagt, dass man für eine offene Beziehung offen sein muss, um Ahnung von Liebe zu haben. Ich sage nur, dass dein
Vorurteil, das du hier äußerst, nämlich dass
wer das Bedürfnis hat, mit anderen Menschen Sex zu haben, obwohl er/sie in einer Beziehung ist ganz klar deutlich macht, dass du Liebe nicht verstanden hast. Wäre es so, wie du sagst, dann würde kein einziger Mensch auf dieser Welt zur Liebe fähig sein, weil das Bedürfnis nach Sexualität und nach vielen verschiedenen Sexualpartnern genetisch veranlagt ist. Faktisch heißt das: Egal, wie sehr ich einen Menschen Liebe, ich werde mich nur dann von sexuellen Bedürfnissen andere betreffend befreien können, wenn ich mich selbst kastriere. Denn ansonsten werden diese Bedürfnisse bereits automatisch durch äußere Reize hervorgerufen. Ob ich diese Bedürfnisse dann auslebe, oder nicht, das ist wiederum eine andere Frage.
Mir ist es daher völlig egal, wie du zur offenen Beziehung stehst, oder was deine Meinung zu alternativen Lebenskonzepten ist. Wenn das nichts für dich ist, okay. Das ändert ja nichts daran, ob man lieben kann, oder nicht.
Aber was du hier tust ist, deine Meinung und deine Weltsicht anderen aufzudrücken und sie für ihre alternative Ansicht zu verurteilen. Das steht im Kontrast zu dem, was echte Liebe ist.
Schlimmer noch, du engst dieses sehr breite Phänomen Liebe in eine Sicht ein, die deiner entsprechen muss. Entweder, man ist deiner Meinung, oder man kann nicht lieben. Das steht im Kontrast zum Grundgedanken der Liebe, nämlich alles zu akzeptieren und anzunehmen, was einen anderen Menschen ausmacht. Ergo - du hast Liebe nicht verstanden, weil du deine Ansicht verallgemeinerst.
Du selbst gibst es ja auch schon zu, denn durch deine Wortwahl "Vorurteil" entlarvst du deine eigene Aussage selbst. Du verurteilst andere Menschen vor, ohne auch nur darüber nachgedacht zu haben. Und das auch noch mit der Argumentation, du würdest eben genau dies bei mir zeigen wollen. Warum denn? Ich äußere hier keine Vorurteile oder vorverurteile andere Menschen.
Ich sehe darum gerade auch keine Veranlassung, meine Wortwahl zu überdenken. Aber wahrscheinlich muss ich sie wohl präzisieren, um dir meine Meinung und meinen Standpunkt deutlicher zu machen. Ich pauschalisiere hier nicht mit meiner Aussage, sondern gehe nur gezielt auf das ein, was du sagst. Sollte der Eindruck entstanden sein, dass ich pauschalisieren würde, wäre ich dir dankbar, wenn du mir entsprechende Stellen raus suchst, denn auch diese bedürfen dann eventuell einer Präzisierung.
Das hat übrigens auch nichts mit meiner Asexualität zu tun, diesen Punkt hier also ins Spiel zu bringen, ist ein missglücktes Ablenkungsmanöver.
@ Aeon525: Das ist eine Sache zwischen Yuuki und mir und daher spreche ich auch in erster Linie nur zu ihr und nicht zu anderen, egal wie übereinstimmend die Meinungen sein mögen. Dass man mit dir über diesen Punkt nicht reden kann, weiß ich ohnehin bereits. Du bist deiner Meinung und das ist okay. Nicht meine Meinung, aber egal. Es ist ja nicht die Meinung oder Haltung, die ich hier kritisiere, sondern der Punkt, der von ihr kam, den ich so aufgefasst habe, dass alle, die ernsthaft lieben wollen ihrer Meinung sein müssten, nämlich dass "wer in einer Beziehung das Bedürfnis nach Sex mit einer anderen Person hat (bzw. auslebt), diesen Menschen nicht wirklich liebt".
Und wo du einen Angriff sehen willst, ist mir ehrlich gesagt schleierhaft. Viel eher sehe ich in Yuukis Worten einen Angriff auf jene Menschen, die alternative Beziehungsmodelle befürworten.