Ein Action Film, wunderbar. Keanu Reeves in der Hauptrolle? Och nö. Der Mann hat soviel schauspielerisches Talent wie ein Sack Reis in China, zumindest in meinen Augen. Das Problem ist das der Film dadurch bei mir automatisch einen schweren Stand hat. Aber ich habe mich durchgerungen ihm trotzdem ne Chance zu geben.
John Wick ist ein normaler Kerl. Er hat nen Hund, nen schönes Auto und ein tolles Haus. Seine Frau ist gestorben, aber damit kann er leben. Womit er nicht leben kann ist das der Sohn des Mafiapaten in sein Haus eindringt, ihn windelweich prügelt und seinen Hund tötet sowie sein Auto stiehlt. Denn John Wick war einst der schwarze Mann des Paten. D. h. er erledigte jeden noch so unmöglichen Auftrag für ihn und er war er der die Mafia an die Macht gebracht hat und mit seinen Aufträgen dafür gesorgt hat das dies auch so bleibt. Und schon steht der Sohn auf der Jagdliste von John, ebenso wie die gesamte Mafia. Denn der Pate will ja seinen Sohn schützen. Doch so leicht schaltet man den schwarzen Mann nicht aus....
Tja storymäßig ist das Ganze wie zu erwarten einigermaßen hohl. Aber ich hab schon Action Helden für weniger wieder zur Waffe greifen gesehen. Aber bei einem Actionstreifen kommt es ja auch nicht auf die Story an wenn man ehrlich ist und das was man hier aufgebaut hat reicht im Grunde vollkommen aus. Nur eines ist absolut unlogisch und total für den Eimer. Jeder in der Stadt kennt John Wick, selbst die Polizei ist über sein Leben im Bilde und als sie Leichen in seinem Haus sehen sagen sie nichts sondern lassen es lieber unter den Tisch fallen. Warum zum Teufel hat dann der Sohn der Mafia keinen Schimmer davon wer der Kerl ist? Das kotzt mich so an, das ist so dämlich und hohl. Ebenso die Reaktion des Paten seine Männer zu verheizen. Er weiß doch wozu John in der Lage ist, warum versucht er es dann überhaupt? Nur um seinen Sohn zu schützen? Er weiß wie jeder in der verdammten Stadt das sein Sohn totes Fleisch ist, warum will er ihn dann retten wenn er es doch nicht kann und das sogar zugibt? Das ergibt keinen verdammten Sinn! Als er dann den besten Freund von John und ebenfalls Profikiller auf Wick ansetzt hat man damit den Nemesis etabliert. Aber Sinn macht es immer noch genauso wenig. Warum sagt sein Freund zu? Er weiß wie gut John ist und das John besser ist. Für 2 Millionen sein Leben aufs Spiel zu setzen ist absolut dämlich. Es kommt einem vor als wäre jeder Charakter in dem Film Suizid gefährdet und darf es auch nach außen tragen. Der Witz ist wirklich das jeder John aus dem Weg geht, jeder auf der Straße, jeder der ihm begegnet. Selbst als er ne Bar betritt weichen alle ängstlich zurück. Doch der verdammte Sohn des Paten hat ihn nicht erkannt? Come on! Aber genug davon, sonst tut mir wieder der Kopf weh.
Konzentrieren wir uns auf die Action. Und die ist gelungen, durch die Bank weg. Auch wenn Mr. Reeves immer noch hölzern spielt, so können die Actionsequenzen dennoch ihren Charme entfalten. Und es spritzt Blut, die Kugeln verpuffen nicht einfach und es gibt einige spektakuläre Szenen zu sehen. Hier kann der Film wirklich auf ganzer Linie mehr als nur punkten. Es ist ein Rachfeldzug wegen einem Hund sowie Auto und ein verdammt harter und blutiger. Jeder Knochenbruch tut weh, jede Szene besitzt die richtige Härte. Es ist einfach schön anzusehen das der Film nicht vollkommen verweichlicht daherkommt.
Und noch einen Vorteil hat der Film. Die Waffen werden nachgeladen, die Verletzungen werden glaubhaft rübergebracht und wirken sich auf die Figuren auch aus. Als dann andere Profikiller die 2 Millionen haben wollen kämpft John sogar an mehreren Fronten. Das verleiht dem Film dann einiges an Spannung, da alles und jeder John plötzlich zur Zielscheibe machen kann. Es ist ja nicht so das jeder weiß wer John ist und er daher eh die lebende Zielscheibe ist, hab ich schon gesagt das wenn man zuviel über den Film nachdenkt Kopfweh bekommt?
Und noch einen Vorteil hat die Rolle von Keanu Reeves, er muss nicht mal schauspielern. Er kann so desinteressiert reinblicken wie er will, es passt einfach perfekt zur Rolle. Er spielt den Killer ohne Anflug von Emotionen oder Gefühlen einfach perfekt. Er passt in diese Rolle wie kein Anderer. Diese Rolle überspielt seine Schwächen perfekt. Und man merkt das Keanu als John einige Jahre nicht als Killer gearbeitet hat, aber er spielt seine Verletzungen einigermaßen glaubhaft die er im Laufe des Films davon trägt.
Am Ende gelingt es dem Paten dann letzten Endes doch noch den schwarzen Mann gefangen zu nehmen. Nachdem er sein Vermögen, die Hälfte seiner Männer und einiges mehr verloren hat. John hat gute Arbeit geleistet. Leider ist das Gespräch zwischen dem Paten und John so interessant wie Fußpilz und man hofft inständig das die Minuten schnell vorrübergehen würden. Leider zieht es sich und es zieht sich. Und zieht sich und Mr. Reeves darf sogar mal brüllen und wütend sein. Was jedoch aufgrund mangelnden Talents eher zum Lachen anregt. Aber es war ein Versuch.
Und natürlich ist sein bester Freund immer noch auf seiner Seite und hilft ihm aus der misslichen Lage wieder raus. Und am Ende sieht der Mafiapate endlich das ein was er schon von Anfang an wusste: Sein Sohn ist totes Fleisch. Also liefert er ihn in aus und findet sich mit seinem Schicksal ab. Na ja nicht ganz, er rächt sich an seinem besten Freund Markus der ihn ja betrogen hat im weitesten Sinne.
Natürlich lässt der Vollpfosten John das wissen. Und damit ist ja wohl klar was als Nächstes kommen wird. Mrs. Perkins, die die Regeln gebrochen hat, wird von der Organisation im Hintergrund ausgelöscht. Sie ist nur ein unwichtiger Nebencharakter, der einmal kurz mit John auf engstem Raum Kontakt knüpfen durfte. Deswegen hab ichs nicht extra erwähnt. Diese Organisation taucht wie aus dem Nichts auf und scheint alle Killer unter einer Art Codex zu beschäftigen. Story? Hallo? Was war das denn fürn Bullshit mal wieder? Nein, wo sind meine Kopfwehtabletten? Ah da.
Ok, der Vollpfosten von Pate hat natürlich John auf dem Hals der den Tip hatte wo der Pate hinfloh von der geheimen Organisation im Hintergrund. Könnt ihr noch folgen? Gut. Denn ist unwichtig, John tut das was er schon den ganzen Film über getan hat und erledigt den restlichen Rest der Mafia auch noch. Gut, der Vollpfosten von Pate darf sich noch ein wenig wehren aber das wars auch schon.
Und als sich John in nem Tierheim selbst wieder zusammenflickt findet er natürlich einen neuen Hund, hoffen wir mal das wenn er sich zur Ruhe gesetzt hat der Hund nicht das gleiche Schicksal ereilt und wir den ganzen Stuss nochmal sehen müssen
Fassen wir zusammen: Jeder Charakter in dem Film ist suizidgefährdet, die Story verursacht starkes Kopfweh wenn man drüber nachdenkt und die Action ist bombastisch, hart und blutig. Es ist ein guter Actionfilm, zumindest wenn man sein Hirn nicht einschaltet und die Plotlöcher und abstrusen Storykonstruktionen einfach hinnehmen kann. Denn vieles ist einfach zu dämlich als das man es als normal denkender Mensch ignorieren könnte.
Die Action ist großartig, der Rest vom Film einfach zum vergessen. So könnte man ein Fazit ziehen. Der Film ist unterhaltsam für das was er ist, mehr auch nicht. Man kann ihn sich ansehen finde ich. Es gibt weitaus schlimmere Filme.
John Wick ist ein normaler Kerl. Er hat nen Hund, nen schönes Auto und ein tolles Haus. Seine Frau ist gestorben, aber damit kann er leben. Womit er nicht leben kann ist das der Sohn des Mafiapaten in sein Haus eindringt, ihn windelweich prügelt und seinen Hund tötet sowie sein Auto stiehlt. Denn John Wick war einst der schwarze Mann des Paten. D. h. er erledigte jeden noch so unmöglichen Auftrag für ihn und er war er der die Mafia an die Macht gebracht hat und mit seinen Aufträgen dafür gesorgt hat das dies auch so bleibt. Und schon steht der Sohn auf der Jagdliste von John, ebenso wie die gesamte Mafia. Denn der Pate will ja seinen Sohn schützen. Doch so leicht schaltet man den schwarzen Mann nicht aus....
Tja storymäßig ist das Ganze wie zu erwarten einigermaßen hohl. Aber ich hab schon Action Helden für weniger wieder zur Waffe greifen gesehen. Aber bei einem Actionstreifen kommt es ja auch nicht auf die Story an wenn man ehrlich ist und das was man hier aufgebaut hat reicht im Grunde vollkommen aus. Nur eines ist absolut unlogisch und total für den Eimer. Jeder in der Stadt kennt John Wick, selbst die Polizei ist über sein Leben im Bilde und als sie Leichen in seinem Haus sehen sagen sie nichts sondern lassen es lieber unter den Tisch fallen. Warum zum Teufel hat dann der Sohn der Mafia keinen Schimmer davon wer der Kerl ist? Das kotzt mich so an, das ist so dämlich und hohl. Ebenso die Reaktion des Paten seine Männer zu verheizen. Er weiß doch wozu John in der Lage ist, warum versucht er es dann überhaupt? Nur um seinen Sohn zu schützen? Er weiß wie jeder in der verdammten Stadt das sein Sohn totes Fleisch ist, warum will er ihn dann retten wenn er es doch nicht kann und das sogar zugibt? Das ergibt keinen verdammten Sinn! Als er dann den besten Freund von John und ebenfalls Profikiller auf Wick ansetzt hat man damit den Nemesis etabliert. Aber Sinn macht es immer noch genauso wenig. Warum sagt sein Freund zu? Er weiß wie gut John ist und das John besser ist. Für 2 Millionen sein Leben aufs Spiel zu setzen ist absolut dämlich. Es kommt einem vor als wäre jeder Charakter in dem Film Suizid gefährdet und darf es auch nach außen tragen. Der Witz ist wirklich das jeder John aus dem Weg geht, jeder auf der Straße, jeder der ihm begegnet. Selbst als er ne Bar betritt weichen alle ängstlich zurück. Doch der verdammte Sohn des Paten hat ihn nicht erkannt? Come on! Aber genug davon, sonst tut mir wieder der Kopf weh.
Konzentrieren wir uns auf die Action. Und die ist gelungen, durch die Bank weg. Auch wenn Mr. Reeves immer noch hölzern spielt, so können die Actionsequenzen dennoch ihren Charme entfalten. Und es spritzt Blut, die Kugeln verpuffen nicht einfach und es gibt einige spektakuläre Szenen zu sehen. Hier kann der Film wirklich auf ganzer Linie mehr als nur punkten. Es ist ein Rachfeldzug wegen einem Hund sowie Auto und ein verdammt harter und blutiger. Jeder Knochenbruch tut weh, jede Szene besitzt die richtige Härte. Es ist einfach schön anzusehen das der Film nicht vollkommen verweichlicht daherkommt.
Und noch einen Vorteil hat der Film. Die Waffen werden nachgeladen, die Verletzungen werden glaubhaft rübergebracht und wirken sich auf die Figuren auch aus. Als dann andere Profikiller die 2 Millionen haben wollen kämpft John sogar an mehreren Fronten. Das verleiht dem Film dann einiges an Spannung, da alles und jeder John plötzlich zur Zielscheibe machen kann. Es ist ja nicht so das jeder weiß wer John ist und er daher eh die lebende Zielscheibe ist, hab ich schon gesagt das wenn man zuviel über den Film nachdenkt Kopfweh bekommt?
Und noch einen Vorteil hat die Rolle von Keanu Reeves, er muss nicht mal schauspielern. Er kann so desinteressiert reinblicken wie er will, es passt einfach perfekt zur Rolle. Er spielt den Killer ohne Anflug von Emotionen oder Gefühlen einfach perfekt. Er passt in diese Rolle wie kein Anderer. Diese Rolle überspielt seine Schwächen perfekt. Und man merkt das Keanu als John einige Jahre nicht als Killer gearbeitet hat, aber er spielt seine Verletzungen einigermaßen glaubhaft die er im Laufe des Films davon trägt.
Am Ende gelingt es dem Paten dann letzten Endes doch noch den schwarzen Mann gefangen zu nehmen. Nachdem er sein Vermögen, die Hälfte seiner Männer und einiges mehr verloren hat. John hat gute Arbeit geleistet. Leider ist das Gespräch zwischen dem Paten und John so interessant wie Fußpilz und man hofft inständig das die Minuten schnell vorrübergehen würden. Leider zieht es sich und es zieht sich. Und zieht sich und Mr. Reeves darf sogar mal brüllen und wütend sein. Was jedoch aufgrund mangelnden Talents eher zum Lachen anregt. Aber es war ein Versuch.
Und natürlich ist sein bester Freund immer noch auf seiner Seite und hilft ihm aus der misslichen Lage wieder raus. Und am Ende sieht der Mafiapate endlich das ein was er schon von Anfang an wusste: Sein Sohn ist totes Fleisch. Also liefert er ihn in aus und findet sich mit seinem Schicksal ab. Na ja nicht ganz, er rächt sich an seinem besten Freund Markus der ihn ja betrogen hat im weitesten Sinne.
Natürlich lässt der Vollpfosten John das wissen. Und damit ist ja wohl klar was als Nächstes kommen wird. Mrs. Perkins, die die Regeln gebrochen hat, wird von der Organisation im Hintergrund ausgelöscht. Sie ist nur ein unwichtiger Nebencharakter, der einmal kurz mit John auf engstem Raum Kontakt knüpfen durfte. Deswegen hab ichs nicht extra erwähnt. Diese Organisation taucht wie aus dem Nichts auf und scheint alle Killer unter einer Art Codex zu beschäftigen. Story? Hallo? Was war das denn fürn Bullshit mal wieder? Nein, wo sind meine Kopfwehtabletten? Ah da.
Ok, der Vollpfosten von Pate hat natürlich John auf dem Hals der den Tip hatte wo der Pate hinfloh von der geheimen Organisation im Hintergrund. Könnt ihr noch folgen? Gut. Denn ist unwichtig, John tut das was er schon den ganzen Film über getan hat und erledigt den restlichen Rest der Mafia auch noch. Gut, der Vollpfosten von Pate darf sich noch ein wenig wehren aber das wars auch schon.
Und als sich John in nem Tierheim selbst wieder zusammenflickt findet er natürlich einen neuen Hund, hoffen wir mal das wenn er sich zur Ruhe gesetzt hat der Hund nicht das gleiche Schicksal ereilt und wir den ganzen Stuss nochmal sehen müssen

Fassen wir zusammen: Jeder Charakter in dem Film ist suizidgefährdet, die Story verursacht starkes Kopfweh wenn man drüber nachdenkt und die Action ist bombastisch, hart und blutig. Es ist ein guter Actionfilm, zumindest wenn man sein Hirn nicht einschaltet und die Plotlöcher und abstrusen Storykonstruktionen einfach hinnehmen kann. Denn vieles ist einfach zu dämlich als das man es als normal denkender Mensch ignorieren könnte.
Die Action ist großartig, der Rest vom Film einfach zum vergessen. So könnte man ein Fazit ziehen. Der Film ist unterhaltsam für das was er ist, mehr auch nicht. Man kann ihn sich ansehen finde ich. Es gibt weitaus schlimmere Filme.