Ok, da gibts mal wieder was zu schreiben...
@Mangaengel: Zu der Geschichte mit deiner Freundin ist mir noch folgendes eingefallen. Das Schutzalter in Deutschland liegt bei 14, eine Klage hätte demzufolge vor Gericht keinen Bestand gehabt, auch wenn ich Fälle kenne, in denen der bloße Verdacht eines pädophil orientierten Übergriffs reichte, um eine mehrjährige Verurteilung zu erwirken!
Kinder müssen geschützt werden und wenn die Eltern sowas zulassen, dann gehören die eingesperrt. Die sind doch keinen Deut besser als diejenigen die sich innerhalb der Familie aus reiner Profilierungsgier an ihrem Kind vergehen. Nur das es eben auf Professioneller Ebene abspielt.
Ja, du hast Recht, Kinder müssen geschützt werden. Mittlerweile sieht es aber so aus, dass nicht nur Pädophile auf Schritt und Tritt argwöhnisch beobachtet und verfolgt werden und man sie trotz des Ohnmachtgefühls gegenüber der eigenen Sexualität in allen Rechten einschränkt; nein, inzwischen ist die Rechtebeschneidung von Kindern dran. Zu ihrem eigenen Schutz natürlich. Denn wie wir alle wissen, sind Freiheiten Maß allen Risikos, und wer nichts darf, kann nichts verbrechen, oder Opfer eines solchen werden. Man kann das Ganze noch weiterspinnen, aber Nacktheitsverbote in Badeeinrichtungen, um die "pädophile Pest" einzudämmen, sprechen Bände.
Wie ich schon gesagt habe, sind viele (freilich nicht alle) familäre Übergriffe nicht wirklich pädophiler Natur. Eltern, die Bilder von ihren Kindern verkaufen, sind damit wohl nicht zu vergleichen. Aber mit dem Thema kenne ich mich nicht aus, der Brief ist nicht ausreichend, um sich ein Bild über "die" Kinderpornoszene zu bilden.
Und wenn auf diesem Blatt größtenteils nur Sex steht, dann haben wir als Endresultat eine verstörte Persönlichkeit.
Das hat mir auch meine Erziehung beigebracht. Aber wie kam die Gesellschaft überhaupt auf den Ticker, dass Sexualität eine Krankheit ist, die sich verschlimmert, je intensiver sie betrieben wird? Das ist Irrglauben! Und der gehört ausgetrieben. Ist dir schonmal jemand begegnet, der sexkrank war? (Und damit meine ich keine Nymphomanie/Satyriasis, die ja selber psychologisch umstrittene Begriffe darstellen und davon abhängen, wie die Sexualethik der Gesellschaft aussieht)
Sex ist etwas natürliches. Und davon gibt es kein Zuviel, egal wer das sagt. Das soll nicht heißen, Vielficker sind gesünder oder ungesünder, aber jeder Mensch hat ein anderes Bedürfnis nach Sexualität. Der eine möchte es vielleicht 5mal in der Woche, der andere 5mal am Tag, ein anderer wiederum nur 5mal im Jahr. Unabhängig von Partnerschaft, sozialen Status und Gesellschaft, leben wir diese Sexualität aus, ob nun durch selbst Hand anlegen, oder in einer Beziehung. Man sieht es an einigen Zahlen in einschlägigen Threads hier. Der eine wichst 5mal am Tag, der andere 5mal im Monat. Und das ist ein vollkommen unabhängiges Empfinden. Also nochmal: Sex ist keine Krankheit.
Aber ich gebe dir in der Hinsicht recht, dass man keinem Kind nur Sex einreden sollte, oder man mit dem Kind nur über Sex reden sollte. Aber es ist in Ordnung, wenn das Kind von sich aus mit sexuellen Wünschen und Vorstellungen zu einem Erwachsenen kommt. Und dann sehe ich darin keinerlei Missbrauch. Letzten Endes kann man sich darüber aber ewig streiten, da es genug gibt, die es nicht richtig machen. Wie in jeder anderen Beziehung auch, ist das Meistern einer solchen eine Kunst für sich.^^
Edit: Meine Cousine wurde von meinem Onkel sexuell missbraucht - Sie sagte aus das sie ihm zugesagt hat es zu tun, also quasi "freiwillig", allerdings tat sie dies aus Angst und der Tatsache das sie aus seiner Wohnung nicht heraus kam. Soviel nochmal dazu. Ich könnte kotzen.
Pädophile sind genauso wie alle anderen Menschen. Im Klartext heißt das, ein Großteil sind Idioten, ein kleiner Teil nicht. Ich habe selber ein Interview einer zeitung gelesen, in dem ein Pädo vom Missbrauch berichtet und auch sagt, dass das Mädchen ja sagte und erst hinterher weinte. Der hats nicht kapiert, hatte zu viel Druck aufm Füller, um die Anzeichen zwischen wirklicher Einverständnis und psychischem Druck zu unterscheiden. Er hat gesessen, hat für seine Taten gebüßt und ist nun ein total verkorkster Opa, der es "dank" Therapie nichtmal wagt, an Kinder zu denken. Meiner Meinung nach eine sehr viel gefährlichere Mischung...
Es gibt solche und solche.
Dein Onkel ist ein Bastard und man sollte ihm die Eier abschneiden und diese ihm dann in den Arsch schieben, ums mal so auszudrücken.
Auch das halte ich für ungerechtfertigt. Täter sind nie nur Täter und im Falle von Triebtätern sowieso nicht. Ich kenne die Beweggründe deines Onkels nicht, aber im Fall von sexuellem Missbrauch sind die Täter auch gleichzeitig Opfer. Strafe ja, aber auch Verständnis, selbst wenns schwer ist. Urteilen kann jeder, erlauben sollte es sich keiner.
Gegen Fantasien usw. habe ich im Grunde nichts, aber es KANN soweit gehen das Fantasien ausgelebt werden wollen. Und gerade punkto Sexualität ist es nur schwer den Trieb zu unterdrücken.
Fantasien sind etwas, was sich immer irgendwo einschleicht, das kann man gar nicht unterdrücken. Aber es ist falsch, dass Fantasien ausgelebt werden wollen, wenn man nur oft genug daran denkt. Ganz im Gegenteil, diese Fantasien sind die einzig legale Kompensierungsmöglichkeiten für Pädophile. Fantasien sorgen dafür, dass der Druck zumindest für eine Weile weggeht. Aber du hast insofern Recht, dass JEDER Mensch gerne seine Fantasien in die Tat umsetzen möchte. Das unterscheidet einen Hetero, der gerne einen Deepthroat verpasst haben möchte nicht von einem Pädophilen, der gerne Sex mit einem Kind/Jugendlichen hätte. Und da ja schon geklärt wurde, dass Sexualität kein sich ausbreitender Virus ist, kann sich Fantasie dementsprechend auch nicht verschlimmern. Triebe können nicht unterdrückt werden, da hast du Recht. Selbst in einem mir bekannten Fall von chemischer Kastration sind die Gefühle unvermindert stark vorhanden und die Person gibt sich weiterhin mit Jungen ab und möchte Beziehungen zu ihnen. Lediglich die Möglichkeit, eine Errektion zu bekommen, wurde ihm genommen.
Es kann doch nicht angehen, dass solcher Bilder und Filme für diese Menschen produziert werden und dies aus reiner Profitgier
Das ist bei jedem Porno so. So sieht die Branche nunmal aus. Ich verstehe dich aber, es bleibt ein fader Beigeschmack, wenn man hört und liest, dass Kinder für Nacktheit und/oder Sex vor der Kamera oder auf dem Strich dafür bezahlt werden. Aber Pornografie ist dann theoretisch in ihrer Gesamtheit verwerflich, oder stört es dich nur, dass es die unschuldigen Kinder sind? Letztendlich gibt es zum Thema Kipo keine befriedigende Lösung. Ich kann/mag gar nicht sagen, wie es in der Kipo-"Branche" aussieht, wieviel da wirklich Zwang ist, das weiß ich nicht, aber Kinder-Pornografie als solche ist nicht weniger verwerflich, als normale Pornografie, bei der mit Einverständnis der Darsteller gehandelt wird. Ich weiß, dass da wieder die Diskussionen aufkommen, von wegen Einverständnis und Kindlichkeit, Naivität, fehlender Einschätzungsfähigkeit, blabla.
Ist ein schwieriges Thema... Deswegen nur folgendes Zitat von Götz Wiedmann:
Ich schäme mich beim wichsen.
Ich möchte mal eine ganz offene Frage stellen - Was ist denn so anregend an einem Kind? Warum denn ein Kind?
Ich gehe so weit und vergleiche Zoophilie mit Pädophilie. Beide Sexualpräferenzen sind gesellschaftlich verurteilt und werden deswegen sanktioniert, weil keine eindeutige generelle sexuelle Einverständniserklärung des "Lustobjekts" vorhanden ist. Tieren spricht man ab, sich sexuell ausdrücken zu können, oder sexuelle Beziehungen mit einem Menschen eingehen zu "wollen", geschweige denn eine emotionale, genauso wie bei Kindern. Beiden spricht man eine eindeutige untergeordnete, unter psychischem Druck stehende Rolle zu, in der sie die Beziehung nur "erdulden", aber niemals gutheißen. Dass ist psychologisch aber in beiden Fällen wiederlegbar.
Und beide, die Zoophilen und die Pädophilen reizt die Unschuld. Das unkomplizierte Tier stellt keine Fragen, es ist einfach da, ist immer Streichel- und Kuscheleinheiten zugänglich und sehr zutraulich und anhänglich. Das Kind hat ein noch größeres Bedürfnis nach Zuneigung und Nähe, ist aber genauso unschuldig und kennt noch keine Vorurteile. Es blickt in die Welt und staunt, egal, was es sieht. Das sind natürlich Ideale, aber diese gibt es überall, wie ich früher auch schon schrieb.
Ein Kind unter 13 ist NIE für sowas. Versteht es nicht, kennt es nicht, will es so gut wie nie auch nicht.
Solche Leute gehören weggesperrt.
Nie gibt es nicht. Ich habe schon Geschichten gehört... Und dass solche Leute weggesperrt gehören, die soetwas tun, oder gerne tun würden, ist auch nicht generell richtig (oder generell falsch).
Zum Teil ANGEBLICH genbedingt (wir sind zu 95% vermutlich bisexuell geboren, insofern stehen beide Geschlächter anfangs offen), dann wurdest du durch deine Umwelt vermutlich zu dem Glauben verleitet, Frau und Mann gehören zusammen.
Laut Statistik (wiederhol ich mich?) verspüren 25% der jungen erwachsenen Bevölkerung sexuelle Attraktionen gegenüber minderjährigen. Es gibt genug Seiten der Pädophilie, die niemals als Pädophilie wahrgenommen werden. Sex mit jugendlichen, der gerne als "Loli-Fetisch" abgestempelt wird und meist amateurhaft damit erklärt wird, dass es ein Urtrieb ist, die jüngste, potenteste Mutter für seinen Samen zu suchen. (Ist natürlich Bullshit...)
Oder Väter, die von ihren eigenen Kleinkindern sexuell erregt werden, was natürlich auch eine nette psychologische Erklärung parat hat.
Oder es gibt sogar "Schein-Pädophilie", bei der sich Menschen einreden, pädophil zu sein und so viel Schiss davor haben, dass sie nur daran denken können. Das kommt dann mitunter auch zu Taten, wird aber in keinem Fall als Genuss empfunden. Man kann nur sagen, dass die Sexualität unglaublich vielseitig ist und pädophil nicht gleich pädophil ist, genausowenig wie heterosexuell gleich heterosexuell ist. Und trotz meiner zahlreichen Kontakte und Sachen, die ich schon gehört habe, entdecke ich immer wieder neue Aspekte. Tut euch selbst den Gefallen und urteilt nicht voreilig. Offensiv und tolerant zu sein, schadet nicht.
Es ist nur halt so, zumindest die Pädophilen, mit denen ich mal gesprochen habe, die sehen in einem Kind nichts erotisches.
Jaein. Viele reden es sich ein. Aber ich will da auch nicht vorschnell verurteilen. Eine ähnliche Diskussion gab es ja auch schon im Zoothread, wo dann letztendlich rauskam, dass jeder Tierbesitzer zoophil ist, weil er ja Tiere mag und dementsprechend wären ja auch alle Eltern pädophil, weil sie ihre Kinder lieben. Ich kann da gar nicht groß rumphilosophieren; wer pädophil ist, merkt es. Ob das Sex mit Kindern einschließt oder nicht, spielt keine Rolle.
Ich weiß auch nicht wirklich, für wen Kinderpornos gemacht werden. Halt vermutlich eher für so Leute, denen egal ist wie alt ihr Partner ist oder welches Geschlecht jener hat, sondern die nur auf Gewalt und Macht stehen. Kleine Kinder, die weinend beim Sex gefilmt werden machen solche Leute an (zumal solche Emotionen von Angst und Schmerz echt sind im Vergleich zu handelsüblichen BDSM-Pornos). Solche Leute fahren auch nach China & Co. und vergewaltigen da gegen ein Entgeld von vielleicht 15$ kleine Kinder in abseits liegenden Zimmern. Solche Leute merken halt auch so schnell, dass Kinder im Gegensatz zu Erwachsenen sich nicht wirklich wehren können.
Der dümmste Satz heute... Pornos sind wie alle anderen Pornos (ich rede jetzt von Filmen, in denen keine Gewalt angewendet wird) dazu da, um den Konsumenten zu erregen, ihn zu befriedigen, seinen Druck zu lösen. Porno-Konsumenten mit Kinderschändern gleichzusetzen, halte ich für arg übertrieben. Womöglich sollte man sich aber selber einen Kinderporno ansehen, um darüber zu urteilen.
(Nein, das ist kein Aufruf.^^)
Sehr richtig. Stell dir diesselbe Frage in Bezug auf Pädophilie. Sie ist unglaublich vielseitig. Man sollte sich nicht anmaßen, zu urteilen, wenn man doch nur kleine Aspekte des Gesamten kennt und nie alle kennen wird.
Ich möchte am Ende nur noch dazu aufrufen, differenziert zu denken. So schwer kann das ja nicht sein, mir gelingt es doch auch problemlos...