Ich werde jetzt einfach mal ein paar kritische Fragen stellen, bitte nicht als persönlicher Angriff verstehen, sondern nur damit ich die Gedankengänge dahinter verstehe.
In welcher Beziehungsform lebt ihr überhaupt? Polygynie, Polyandrie oder Promiskuität?
Der Mensch ist wichtig, dass ist so eine leere Aussage, was genau ist dir denn an den Mensch(en) wichtig?
Gerade wenn einem viele Menschen "wichtig"(Im Sinne von sexuell attraktiv) sind, dann läuft es letzten Endes doch auf eine Austauschbarkeit bzw. Beliebigkeit hinaus.
Das Thema Vertrauen können wir doch auf Geschlechtskrankheiten reduzieren. Wir haben alle Safer-Sex, damit es nicht so ausartet wie in Afrika. Kann ich nachvollziehen, aber wozu brauch man denn sonst noch Vertrauen, was soll es denn sonst für Tabus geben, die man brechen könnte?
Oder um es etwas direkter zu sagen Vertrauen = Selbstschutz
Offen über Wünsche und Ängste reden hat in meinen Augen nichts mit Polygamie zu tun, dass kann man auch in der Monogamie. Aber ist natürlich verlockend: Du willst nicht? Ok, dann bin ich bei der Nächsten. Da sind solche Probleme natürlich sehr schnell geklärt.
Eifersucht hat für mich auch nichts mit dem Thema zu tun, dass ist ja eine Sache der Persönlichkeit (--> Selbstbewusstsein).
Polygamie bringt sehr viel Möglichkeiten und Freiheiten mit sich.
oder könnte man es nicht etwas direkter formulieren:
Polygamie bringt ein Minimum an Verantwortung und ein Maximum an Hedonismus.
Was treibt einen denn an polygam zu leben?
Ist es unterbewusst?
Ein philosophischer Entschluss ( Das Besitzdenken der Monogamie ist lächerlich),
oder der praktische Ansatz? (Wenn ich mehrere Frauen haben kann, wäre ich ja schön blöd dieses auszuschlagen)
Da muss man wohl wirklich sehr Selbstbewusst sein, ansonsten würde man sich wohl ständig fragen, ob der Partner nicht sexuell vllt. doch Unglücklich ist.
S.