Und wenn man Erwachsen ist, kann man es mir nichts, dir nichts auf einmal besser abschätzen? Um zu deiner Herdplatte zu kommen, irgendwann muss man die Erfahrung machen (egal ob negativ oder positiv) und nur aus den Erfahrungen kann man überhaupt irgendwas abschätzen. Und ist es nicht besser, wenn man möglichst so früh wie möglich die Erfahrung sammelt?
Na klar, am besten lerne ich gleich Autofahren, wenn ich 5 bin.

(oder doch lieber erst, wenn ich die mentale Reife dafür habe?)
Wenn man Erwachsen ist, kann man durchaus Situationen besser abschätzen und vor allem auch begreifen.
Du kannst beispielsweise nicht von heut auf morgen Interesse an Sex haben. Sowas entwickelt sich erst mit der Pubertät - zusammen mit dem Körper (bei dem einen früher, bei dem anderen später)
Sowohl Psyche als auch der Körper entwickeln sich zusammen. Warum nicht gleich mit einem Baby Sex haben?
Oder ist
das wieder was Anderes? Wenn ja, warum?
Nein würde ich nicht, ich würde es auch nicht toll finden, wenn mein 20 jähriges Kind mit einem 80 Jahren alten Retner in die Kiste steigt. Machen kann ich dagegen im Endeffekt doch nichts.
Du würdest es allerdings hoffentlich versuchen. O.O (abgesehen vom 20 Jährigen, da wir hier von Kindern
vor der Pubertät sprechen)
Tut mir leid, ich kann das nicht verstehen. Warum sind es Gefahrenquellen? Nimm mal eine 12 jährige und einen 18 jährigen. Gefahrenquelle Nummer 1? Klar. Stört die Entwicklung drastisch. Es gibt halt fälle wo es die Entwicklung stören kann und eben auch solche, wo es nicht der Fall ist. Und ich denke letzteres ist eher die Regel. Das man Schlechtes immer als absolute Regel aufstellt, geht mir irgendwie auf den Keks
Warum nicht gleich Inzest und Kinder kriegen? ^^ Es
muss ja kein gestörtes Kind bei rauskommen.
Jap, auch ein 18 Jähriger ist Gefahrenquelle Nummer 1 für eine 12 Jährige. Wobei ab dem Alter sogar noch ein ganz anderes Thema zum tragen kommen kann. Denn, wenn es ihre Periode schon hatte könnte sie Schwanger werden. Aber hey, soll sie die Erfahrung sammeln... womöglich schwanger werden... wo sie noch zur Schule geht. Man hat ja Eltern, die vlt sogar im heutigen Deutschland noch keine finanziellen Engpässe haben und aushelfen kann. Jüngste Mutter aus Deutschland war glaube ich 13. Da hat sie ja noch viel von ihrer Zeit als Teenager... not. Da fehlen ihr wichtige Erfahrungen, die man als Teenager macht... weil sie da schon Mutter sein muss.... meinst du, man ist mit 12/13 schon bereit dazu? (Oh w8, man hat ja Eltern)...
ups... ich schweife ab.
Sex vor der Pubertät bringt einfach zu viel Risiken mit sich, als das man es echt gutheißen kann aufgrund der Argumentation: Ja, das Kind könnte es doch auch wollen. (Wetten, dass wenn du einen 12 Jährige fragst, das sie dir nicht plausibel erklären kann, was es bedeutet, jetzt schon schwanger zu sein, jetzt schon Sex zu haben, was eine Geschlechtskrankheit für ihr weiteres Leben bedeuten würde)
Ne Eltern sind das Maß aller Dinge, also sollten die Eltern über alles entscheiden und bestimmen dürfen, scheißegal, ob es dem Kind wichtig ist oder nicht. Das verstört das Kind ja mal gar nicht.
Hab noch nie davon gehört, dass ein Kind durch eine gesunde Erziehung verstört wurde. Aber vielleicht hast du ja schonmal von sowas gehört. (Beispiel: Ich sage meinem Kind, es soll weder Drogen nehmen, Waffen bei sich führen und mit den zwei Sachen handel betreiben... wenn ich das meinem Kind verbiete, verstöre ich es?)
Im Ernst... Eltern sind dazu da, das Kind auf das Leben vorzubereiten. Dies tun sie durch ihre Erziehung. (Ob das viele gut oder schlecht machen steht ja hier nicht zur debatte)
Natürlich spielt auch das schulische Umfeld dabei eine große Rolle (Freunde, Lehrer etc)
Die Beispiele, die du bringst sind zwar in Ordnung, aber ich bin mir nicht sicher, ob die Kinder die Folgen dieser Handlungen abschätzen können. Man lernt eben am besten aus Erfahrungen, positiven, sowie negativen und wenn ein Kind unbedingt etwas tun möchte wird es schwer sein eben dieses zu verhindern.
Dies ist aber nunmal die Aufgabe der Eltern. Wenn dein Kind ein Fliegenpilz essen wollen würde, würdest du es ihn nicht mit allen Mitteln wegnehmen? Der Fliegenpilz ist nicht unbedingt tötlich, aber du möchtest doch sicher nicht herausfinden wollen, ob auch dein Kind den Konsum eines solchen Pilzes überleben würde oder?
Als Gesahr seh ich Pädophile nicht direkt, dann wie schon in dem Artikel steht sind es die wenigsten Pädophilen, die den Kindern wirklich schaden (wollen). Die meisten möchten die Kinder wirklich lieben und verwöhnen, so wie es "normale" Menschen eben mit ihrem "erwachsenen" Partner tun.
Ein Beziehung zwischen einem viel älteren Partner und meinem Kind würde ich als Elternteil auch nicht gut finden, würde es aber tolerieren (müssen), da ich daran nichts ändern kann. Dabei spielt es jedoch keine Rolle, ob mein Kind nun 11 und der Partner 30 oder mein Kind 25 und der Partner 75+ Jahre alt ist.
Es geht hier um
vorpubertärende Kinder. Das ist ja der Knackpunkt an der Diskusion, die Einige gerne ignorieren btw gar nicht erst überlegen, was dieser Umstand bedeutet (Das möchte ich dir jetzt keineswegs nachsagen, aber dieses Argument passte hier gerade um es mal allegemein in den Raum zu werfen) (<--- Edith: >.< das klingt nach Sarkasmus, aber ich meine es genau, wie es da steht

)
Eltern sind definitiv nicht überflüssig, aber sie sollten den Kindern nur den Weg weisen und nicht vorschreiben, denn genau diese Vorschriften führen oftmals zu genau dem gegenteiligen Ergebnis
Und was bringt das Wegweisen, wenn die Kinder dann trotzdem nicht hören?
Ich rede ja auch nicht von Erziehung mit Schlägen oder Anbrüllen und Ähnlichem. ^^
Natürlich ist es schlimm, wenn Kinder wegen solchen Leuten sterben müssen, nur weil sie ihre Sexlust befriedigen möchten, aber warum müssen die Leute die Kinder überhaupt umbringen? Genau: Weil eine sexuelle Beziehung mit Kinder nicht erlaubt ist, selbst wenn sie auf beideseitigem Einverständnis bestehen würde! Daher seh ich das Problem eher in der Gesetzgebung, als bei den Leuten, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen.
Du entschuldigst damit irgendwie die Leute, die Kinder sexuell missbrauchen und dann töten...
und gibst gleichzeitig Vater Staat dafür die Schuld, das sie so reagieren?
Ein Gesetzt gegen den Sex mit Kindern rechtfertigt
nicht, dass man sie auch anschließend umbringt.
Ich stell mir gerade das Plädoyer (kA ob richtig geschrieben) eines Rechtsanwalts vor, dessen Klient eben genau so ein Kindermörder ist:
Ich plädiere auf Freispruch. Er wurde durch Vater Staat durch die Gesetztgebung gezwungen und ist somit nicht für sein Handeln verantwortlich.
Edith an den TE:
Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass sexuelle Beziehungen zu kleinen Kindern verheerende Auswirkungen haben (zumindest in Filmen und Serien), aber das hier sollte ja niemals ein Aufruf zur freien Liebe werden. Es ging von Anfang an nur um Aufklärung und der Sinnlosigkeit der Versuche des Staates Kinderpornografie zu unterbinden.
Du hast Recht. Das Thema Pädophilie hat im Grunde nichts in diesem Thread verloren, wenn es nur um die Unterbindung von Kinderpornos geht.
Ich beschäftige mich allerdings zu wenig mit Kinderpornografie und auch mit dem Maßnahmen, die der Staat für solches vollzieht. Ich kriege vielleicht hier und da mal was durch die Medien mit, aber ich weiß trotzdem noch zu wenig, um darüber mit diskutieren zu könne.
Ich kann allerdings eins dazu sagen:
Ich unterstütze gerechtfertigte Maßnahmen
gegen solche Art von Pornografie, verachte jedoch Maßnahmen, die andere Ziele verfolgen, aber eben unter dem Deckmantel der Verfolgung von Kinderpornos.
Cherio
Lloyd