Naja... 2004 hatte ich einen sehr schweren Autounfall, bei dem ich eine sehr starke Kopfverletzung erlitten habe, die es mir nicht nur unmöglich macht zu arbeiten, sondern auch nichts anderes mehr zu bewerkstelligen, das zu lange meiner Aufmerksamkeit bedarf. Das beginnt nach recht kurzer Zeit mit Kopfschmerzen, geht über Nasenbluten und so starken Schmerzen, dass ich manchmal tagelang ausser Stande bin irgendwas zu machen.
Ich habe permanente, starke Schmerzen, gegen die ich jedoch nur in Extremfällen Medikamente nehmen darf, da ich ansonsten schon seit Jahren wie House auf Vicodin wäre ^^
Ich habe meine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann aufgeben müssen (und damit mein paralell laufendes Fachabi, welches ich zum Studium benötigt hätte), da mein Gedächtnis nichtmehr richtig funktioniert und ich nurnoch sehr eingeschränkt belastbar bin.
Jetzt bin ich 25 Jahre alt und Rentner... ohne Aussicht auf eine Besserung meines Zustandes in relevanter Weise .
Meine Möglichkeiten eine Partnerin zu finden (und auch zu behalten), eine Familie zu gründen oder ähnliches sind sehr, sehr gering.
Das Leben, nur um des Lebens willen schätzen...?
Eigentlich nicht. Dem Tod so nahe gewesen zu sein und seine Folgen, haben mir praktisch alles genommen.
Aber es gibt immer ein Morgen und selbst für mich gibt es Hoffnung, mögen die Chancen auch noch so klein sein, doch das bedeutet nicht es gäbe keine.
Also macht man eben weiter und hofft wider alle Vernunft auf etwas gutes
