Im neuen DmC (auch bekannt als Devil May Cry) ist Dante Staatsfeind Nummer 1. Kameras nehmen ihn ins Visir, Nachrichten prangern ihn öffentlich an. Das Bubi-Aussehen des Dämonenjägers polarisiert.
Virility. Das Gesöff in der grünen Dose macht fitter, klüger und unwiderstehlich. Aber vor allem manipuliert es die Bewohner der fiktiven Stadt Limbo City. Die hohen Tiere halten ihre Schäfchen mit Hilfe des Erfrischungsgetränks nicht nur bei Laune, sondern auch unter Kontrolle.
Mit dem übersinnlich begabten Medium Kat macht ihr euch auf den Weg in die unterirdisch gelegene Anlage, wo Virility hergestellt wird. Die Hallen und Gänge sind von wabernden Tentakeln durchzogen. Gelbe Flüssigkeit schießt durch sie hindurch und je näher ihr eurem Ziel kommt, desto mehr stellt sich die Frage, was das Herz der Fabrik wohl beherbergt.
Was klingt wie eine Folge der Zeichentrickserie Futurama ist eine Mission im neuen DmC - Devil May Cry. Die geheime Brauerei ist nur einer von vielen Schauplätzen. Nennenswert ist außerdem der Vergnügungspark, durch den ihr euch zu Beginn des Spiels kloppen dürft.
Besonders schön sind die Schriftzüge, die während eurer Wanderschaft durch den sogenannten Limbo auftauchen. Eine verzerrte Parallelwelt, die durch Interaktion mit euch den Eindruck erweckt, als wäre sie selbst euer Feind. Da wundert es dann auch nicht mehr, wenn an der Wand plötzlich der Schriftzug "Fick dich, Dante!" auftaucht.
Ist das noch Dante?
Die Entwickler von Ninja Theorie (Enslaved, Heavenly Sword) haben Dante zwar rundumerneuert, treten das Erbe des Dämonenjägers aber nicht mit Füßen. So tragen Errungenschaften, die ihr im Spiel freischalten könnt, zum Beispiel Zitate aus den vorangegangenen Teilen. Auch Attacken wie der Schwertangriff "Stinger" oder der Kugelhagel "Rainstorm" sind wieder mit von der Partie, was beim Spielen ein vertrautes Gefühl vermittelt.
Einzig in Hinsicht auf Dantes Mutter gibt es einen gravierenden Unterschied. Anders als es im Universum von Devil May Cry sonst der Fall war, ist Eva kein Mensch mehr, sondern ein Engel. Das macht aus Dante keinen Halbdämon, sondern einen sogenannten Nephilim. Ein Mischwesen. In Dantes Fall aus Engel und Dämon, wovon natürlich auch seine Fähigkeiten nicht unberührt bleiben.
Die Geschichte lässt sich vor Devil May Cry 3 - Dantes Erwachen ansiedeln. Dante hat kaum Erinnerungen an seine Vergangenheit, seine Eltern oder sein dämonisch, himmlisches Erbe. Am Anfang der Geschichte erarbeitet ihr euch dieses Wissen und eure Kräfte, indem ihr in eine Art Traumwelt eintaucht. Außerdem dürft ihr euch auf ein Treffen mit einem alten Bekannten freuen, den ihr so vermutlich kaum wiedererkennen werdet.
Zwei Sensen sind besser als eine
Die Action in DmC ist rasant. Über die Schultertasten eures Controllers wechselt ihr zwischen den Waffen. Neben Dantes altgedientem Schwert Rebellion und dem Pistolen-Pärchen Ebony und Ivory stehen euch im Laufe des Spiels noch mehr Waffen zur Verfügung.
Es gibt zwei sensenartige Mordinstrumente. Den Arbiter aktiviert ihr mit Druck auf die rechte Schultertaste. Die Klinge steht für eure dämonische Seite. Sie ist mächtig, aber langsam. Geht euer Angriff durch, löst ihr eine derart starke Druckwelle aus, dass es eure Gegner halbtot in die Luft befördert.
Mit Druck auf die linke Schultertaste greift ihr zur Sensenwaffe Osiris. Sie unterstreicht eure Engelskräfte. Wirbelt ihr mit ihr über den Bildschirm bleibt kaum ein Gegner unversehrt. Sie hat zwar einen großen Schadensradius, ist aber nicht so durchschlagskräftig. Beide Waffen erhalten später noch einen Greifhaken.
Mit dem Greifhaken des Arbiters reißt ihr Plattformen oder Gegner zu euch herüber. Das erinnert ein bisschen an Neros "Devil Bringer" aus Devil May Cry 4. Osiris ist etwas feiner im Umgang. Mit ihr schwingt ihr euch an blauen Markierungen oder Gegnern über Schluchten. Von beiden Waffen werdet ihr häufiger Gebrauch machen, um voran zu kommen.
Weiße Haare und bunte Glühsteinchen
Seine Kräfte lernt Dante erst mit der Zeit vollständig zu nutzen. So aktiviert ihr den serientypischen "Devil Trigger" das erste Mal ab der Hälfte des Spiels. Sobald Dante in seine Dämonenform verfällt, bewegt ihr euch schnell, während eure Gegner in Zeitlupe durch die Luft fliegen. Auch optisch erinnert dieses Spektakel ein wenig an den Quicksilver-Stil aus DMC 3.
Wer mit Dantes nicht weißem Haupthaar hadert, sei beruhigt. Zumindest im Devil Trigger kommt der alte Dämonenjäger durch, mit weißem Schopf und blutrotem Mantel. Nach der ersten Verwandlung bleiben sogar Rückstände.
In Sachen Gegenstände ist vieles beim Alten geblieben. Rote Orbs, die Gegner nach ihrem Ableben hinterlassen, dürft ihr weiterhin in Heilgegenstände investieren. Weiße Orbs funktionieren ähnlich wie Erfahrungspunkte. Habt ihr genug gesammelt, erhaltet ihr eine Aufwertung, mit der ihr neue Fähigkeiten für euch und eure Waffen erwerben könnt.
Goldene Kugeln (Orbs) beleben euch an Ort und Stelle wieder, während blaue, die bisher eure Energieleiste verlängert haben, verschwunden sind. An ihre Stelle sind sogenannte Lebenskreuze getreten. Teile davon könnt ihr auch in Nebenmissionen ergattern. Vier machen ein ganzes Lebenskreuz.
Lange Ladezeiten und viel zu entdecken
Die Vorabversion von DmC weist noch einige Mängel wie elendig lange Ladezeiten oder Ruckler in Filmsequenzen auf. Auch die Grafik schwankt im Verlauf des Spiels. So wirken die Texturen der Charaktere manchmal matschig, Haare wenig detailliert und Körper kantig. Einzig Dante macht durchweg eine gute Figur.
Die Steuerung im Kampf reagiert leicht verzögert. Auf der anderen Seite hat man oft das Gefühl, die Waffen flutschen einem gleich aus der Hand. Bis zum Erscheinen des Spiels haben die Entwickler von Ninja Theory die letzten Macken hoffentlich ausgemerzt.
Die Umgebungen machen hingegen schon einen recht fertigen Eindruck. Viele Areale wirken in DmC offener und weitläufiger als das noch bei den Vorgängern der Fall war. Der Limbo erinnert mit seinen verzerrten Strukturen zum einen an die Welt von Shadows of the Damned. Auf der anderen Seite verfallen einige Stellen fast so stark wie in Silent Hill.
Auch gibt es mehr zu entdecken. In jedem Abschnitt warten verlorene Seelen darauf, von euch gefunden und erlöst zu werden. Außerdem gilt es Schlüssel zu finden, die versteckte Tore zu Nebenmissionen öffnen. Es lohnt sich also, die Abschnitte mehrmals zu besuchen, um alle Geheimnisse zu lüften.
Fakten:
Quelle: Klick
Virility. Das Gesöff in der grünen Dose macht fitter, klüger und unwiderstehlich. Aber vor allem manipuliert es die Bewohner der fiktiven Stadt Limbo City. Die hohen Tiere halten ihre Schäfchen mit Hilfe des Erfrischungsgetränks nicht nur bei Laune, sondern auch unter Kontrolle.
Mit dem übersinnlich begabten Medium Kat macht ihr euch auf den Weg in die unterirdisch gelegene Anlage, wo Virility hergestellt wird. Die Hallen und Gänge sind von wabernden Tentakeln durchzogen. Gelbe Flüssigkeit schießt durch sie hindurch und je näher ihr eurem Ziel kommt, desto mehr stellt sich die Frage, was das Herz der Fabrik wohl beherbergt.
Was klingt wie eine Folge der Zeichentrickserie Futurama ist eine Mission im neuen DmC - Devil May Cry. Die geheime Brauerei ist nur einer von vielen Schauplätzen. Nennenswert ist außerdem der Vergnügungspark, durch den ihr euch zu Beginn des Spiels kloppen dürft.
Besonders schön sind die Schriftzüge, die während eurer Wanderschaft durch den sogenannten Limbo auftauchen. Eine verzerrte Parallelwelt, die durch Interaktion mit euch den Eindruck erweckt, als wäre sie selbst euer Feind. Da wundert es dann auch nicht mehr, wenn an der Wand plötzlich der Schriftzug "Fick dich, Dante!" auftaucht.
Ist das noch Dante?
Die Entwickler von Ninja Theorie (Enslaved, Heavenly Sword) haben Dante zwar rundumerneuert, treten das Erbe des Dämonenjägers aber nicht mit Füßen. So tragen Errungenschaften, die ihr im Spiel freischalten könnt, zum Beispiel Zitate aus den vorangegangenen Teilen. Auch Attacken wie der Schwertangriff "Stinger" oder der Kugelhagel "Rainstorm" sind wieder mit von der Partie, was beim Spielen ein vertrautes Gefühl vermittelt.
Einzig in Hinsicht auf Dantes Mutter gibt es einen gravierenden Unterschied. Anders als es im Universum von Devil May Cry sonst der Fall war, ist Eva kein Mensch mehr, sondern ein Engel. Das macht aus Dante keinen Halbdämon, sondern einen sogenannten Nephilim. Ein Mischwesen. In Dantes Fall aus Engel und Dämon, wovon natürlich auch seine Fähigkeiten nicht unberührt bleiben.
Die Geschichte lässt sich vor Devil May Cry 3 - Dantes Erwachen ansiedeln. Dante hat kaum Erinnerungen an seine Vergangenheit, seine Eltern oder sein dämonisch, himmlisches Erbe. Am Anfang der Geschichte erarbeitet ihr euch dieses Wissen und eure Kräfte, indem ihr in eine Art Traumwelt eintaucht. Außerdem dürft ihr euch auf ein Treffen mit einem alten Bekannten freuen, den ihr so vermutlich kaum wiedererkennen werdet.
Zwei Sensen sind besser als eine
Die Action in DmC ist rasant. Über die Schultertasten eures Controllers wechselt ihr zwischen den Waffen. Neben Dantes altgedientem Schwert Rebellion und dem Pistolen-Pärchen Ebony und Ivory stehen euch im Laufe des Spiels noch mehr Waffen zur Verfügung.
Es gibt zwei sensenartige Mordinstrumente. Den Arbiter aktiviert ihr mit Druck auf die rechte Schultertaste. Die Klinge steht für eure dämonische Seite. Sie ist mächtig, aber langsam. Geht euer Angriff durch, löst ihr eine derart starke Druckwelle aus, dass es eure Gegner halbtot in die Luft befördert.
Mit Druck auf die linke Schultertaste greift ihr zur Sensenwaffe Osiris. Sie unterstreicht eure Engelskräfte. Wirbelt ihr mit ihr über den Bildschirm bleibt kaum ein Gegner unversehrt. Sie hat zwar einen großen Schadensradius, ist aber nicht so durchschlagskräftig. Beide Waffen erhalten später noch einen Greifhaken.
Mit dem Greifhaken des Arbiters reißt ihr Plattformen oder Gegner zu euch herüber. Das erinnert ein bisschen an Neros "Devil Bringer" aus Devil May Cry 4. Osiris ist etwas feiner im Umgang. Mit ihr schwingt ihr euch an blauen Markierungen oder Gegnern über Schluchten. Von beiden Waffen werdet ihr häufiger Gebrauch machen, um voran zu kommen.
Weiße Haare und bunte Glühsteinchen
Seine Kräfte lernt Dante erst mit der Zeit vollständig zu nutzen. So aktiviert ihr den serientypischen "Devil Trigger" das erste Mal ab der Hälfte des Spiels. Sobald Dante in seine Dämonenform verfällt, bewegt ihr euch schnell, während eure Gegner in Zeitlupe durch die Luft fliegen. Auch optisch erinnert dieses Spektakel ein wenig an den Quicksilver-Stil aus DMC 3.
Wer mit Dantes nicht weißem Haupthaar hadert, sei beruhigt. Zumindest im Devil Trigger kommt der alte Dämonenjäger durch, mit weißem Schopf und blutrotem Mantel. Nach der ersten Verwandlung bleiben sogar Rückstände.
In Sachen Gegenstände ist vieles beim Alten geblieben. Rote Orbs, die Gegner nach ihrem Ableben hinterlassen, dürft ihr weiterhin in Heilgegenstände investieren. Weiße Orbs funktionieren ähnlich wie Erfahrungspunkte. Habt ihr genug gesammelt, erhaltet ihr eine Aufwertung, mit der ihr neue Fähigkeiten für euch und eure Waffen erwerben könnt.
Goldene Kugeln (Orbs) beleben euch an Ort und Stelle wieder, während blaue, die bisher eure Energieleiste verlängert haben, verschwunden sind. An ihre Stelle sind sogenannte Lebenskreuze getreten. Teile davon könnt ihr auch in Nebenmissionen ergattern. Vier machen ein ganzes Lebenskreuz.
Lange Ladezeiten und viel zu entdecken
Die Vorabversion von DmC weist noch einige Mängel wie elendig lange Ladezeiten oder Ruckler in Filmsequenzen auf. Auch die Grafik schwankt im Verlauf des Spiels. So wirken die Texturen der Charaktere manchmal matschig, Haare wenig detailliert und Körper kantig. Einzig Dante macht durchweg eine gute Figur.
Die Steuerung im Kampf reagiert leicht verzögert. Auf der anderen Seite hat man oft das Gefühl, die Waffen flutschen einem gleich aus der Hand. Bis zum Erscheinen des Spiels haben die Entwickler von Ninja Theory die letzten Macken hoffentlich ausgemerzt.
Die Umgebungen machen hingegen schon einen recht fertigen Eindruck. Viele Areale wirken in DmC offener und weitläufiger als das noch bei den Vorgängern der Fall war. Der Limbo erinnert mit seinen verzerrten Strukturen zum einen an die Welt von Shadows of the Damned. Auf der anderen Seite verfallen einige Stellen fast so stark wie in Silent Hill.
Auch gibt es mehr zu entdecken. In jedem Abschnitt warten verlorene Seelen darauf, von euch gefunden und erlöst zu werden. Außerdem gilt es Schlüssel zu finden, die versteckte Tore zu Nebenmissionen öffnen. Es lohnt sich also, die Abschnitte mehrmals zu besuchen, um alle Geheimnisse zu lüften.
Fakten:
- 20 Missionen
- 21 Nebenmissionen
- 7 Schwierigkeitsgrade
- Rundumerneuerung für Dante
- neue Fähigkeiten und Waffen
- rasante Kämpfe
- teils skurrile Bosse
- weite Areale und mehr Bewegungsfreiheit
- viel Sammelbares
- Kameraeinstellung nicht immer optimal
- englische Sprachausgabe
- erscheint voraussichtlich am 15. Januar 2013 für PS3 und Xbox 360
- Version für PC soll am 25. Januar 2013 folgen
Quelle: Klick