Von der Idee her gefällt mir deine Geschichte wirklich gut. Ist einfach mal etwas komplett anderers =).
Allerdings kann ich mich Gewitsch in allen Punkten anschließen.
An der Grammatik happert es wirklich. Nen kleiner Tipp: Wenn du die Geschichte zuende geschrieben hast, lass sie so 5 - 6 Tage, also ungefähr ne Woche liegen, bevor du sie hier reinstellst und lies sie dir dann noch einmal durch. Oft hat das den Effekt, dass man so genügend Abstand zur Geschichte gewinnt und grammatikalische, so wie andere Fehler, viel leichter selbst entdeckt, auch wenn man in der Grammatik vllt. nicht ganz so stark ist. Am Anfang stecken einige Zeitfehler drin. Das hat sich aber im Laufe der Geschichte verflüchtigt.
Und dann hätte ich noch nen kleinen Tipp an dich. Du bringst manchmal Nebensätze rein, die dem Leser ohnehin schon klar sind. Z. B. hier:
Mit erschrecken stellte er aber fest, das dem Auto ein Ersatzreifen fehlte... also konnte er das Rad nicht wechseln.
Dass kann der Leser sich selbst denken und fühlt sich vllt. etwas blöd, wenn ihm solch Kleinigkeiten vorgekaut werden. Es ist einfach unnötig. Du kannst sowas also ruhigen Gewissens weg lassen und dem Leser zumuten, dass ihm das selbst klar ist. (Der Satz ist grad nur nen Beispiel, gibt noch mehr Sätze in der Geschichte, bei dem sowas zutrifft.)
Was mich noch ein wenig gestört hat:
und in der letzten Stunde hatte er absolut niemanden mehr erblickt.
Hier steht quasi, dass ihm seit ner Stunde kein Auto mehr entgegengekommen ist, aber einige Zeilen weiter oben steht:
mindestens 15 Minuten kein Auto mehr gesehen.
Entscheide dich. Sind es nun 15Minuten oder eine Stunde. Ich würde zu letzterem tendieren, da 15 Minuten auf ner etwas abgelegeren Straße schon mal vorkommen können. Es reicht außerdem, wenn du einmal erwähnst, dass er seit Langem kein Auto gesehen hat. Erwähns einmal oben und lösch das zweite Mal. Mein Vorschlag.
Und ... was mich an deiner Geschichte etwas stört ist, dass er durch das Schloss marschiert, als wäre es das Normalste der Welt, dass kein anderer da ist. Ja gut, er wundert sich, aber das kommt nicht wirklich rüber. Er ruft nicht einmal "Hallo, ist da wer?", was eigentlich total natürlich wäre, egal wie froh er ist, im Trockenem und Warmen zu sein und egal, wie erschöpft jemand ist.
Ach ja, noch ne Kleinigkeit:
Der Saft schoss durch sie hindurch, da sie ja nicht stofflich war,
Das ist zwar wirklich kreativ und so, aber sie muss ja irgendwie doch stofflich sein, denn sonst könnte sie ihn nicht fühlen, anfassen,ausziehen, befriedigen und sauberlecken. Weißt du worauf ich hinaus will? Es ist einfach unlogisch. Was vllt. ganz logisch wäre, wär vllt. wenn sie das Sperma schluckt und es dann irgendwie unten raus tröpfelt ... Überdenk das evlt noch mal.
Hört sich jetzt vllt alles sehr negativ an und so. Aber ich habe deine Geschichte wirklich gern gelesen und eine Verbesserung zu deinen vorherigen ist wirklich sichtbar =) Mach weiter so, mit bisschen Übung wird das schon werden. Vom Inhalt her ist deine Geschichte nämlich Gold wert.
Gruß
Nakyo