Die japanische Bevölkerung ist 2010 so stark geschrumpft wie noch nie seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Bevölkerungszahl ging um 123.000 Menschen zurück, wie das Sozialministerium des Landes mitteilte. Das ist das stärkste Minus seit dem Beginn der offiziellen Statistiken zu dem Thema im Jahr 1947. Es ist das vierte Jahr in Folge, dass die japanische Bevölkerung schrumpft. Im bisherigen Rekordjahr 2009 war die Bevölkerungszahl um 72.000 Menschen zurückgegangen.
Japan hat eine stark alternde Gesellschaft. Die Lebenserwartung der Menschen steigt, zugleich zögern viele junge Menschen die Familiengründung aus finanziellen oder beruflichen Gründen hinaus. Dies führt dazu, dass immer weniger arbeitende Menschen für eine wachsende Zahl von Rentnern aufkommen müssen. 2010 kamen auf rund 1,07 Millionen Geburten etwas über 1,19 Millionen Todesfälle.
Ja, Japan versinkt in Schulden und die Todesfälle häufen sich, also wundern tut mir das nicht, wenn man bedenkt, das die Japaner kaum Freizeit haben bzw. auch nutzen (siehe Bericht über "Japaner nehmen am wenigsten Urlaub")

