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Eltern müssen beide arbeiten, weil sie sonst ihr Leben nicht finanzieren können, das heißt für die Kinder, alleine sein, oder dann in verschiedenen Horts unter gebracht sein. Die Kinder werden in allen Richtungen unterfordert, nicht gefördert und für dumm verkauft. Wenn ein Kind zu vital ist, wird es sofort als krank eingestuft, um ihn "ruhig" zu stellen. Schulen sind zu schlecht, bieten keine wirklichen Sportlichen Aktivitäten an, zusätzlich die wenige Zeit, die vorhanden ist, um wirklich Sport zu betreiben, wird dafür nur Vereine angeboten, die aber eine "arme" Familie sich nicht leisten kann.
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Und das ist eigentlich auch schon das Kernproblem: Dass man als Eltern von morgens bis abends schufften muss, um sich und die Kinder zu ernähren. Eine Gesellschaft die sich über den Umfang der Brieftasche definiert, ist grundsätzlich menschenfeindlich.
Mal eine Einschätzung aus jüngster Geschichte:
Vor 22 Jahren, als Deutschland noch aus zwei unabhängigen Staaten bestand, hatte nahezu jeder Menschen im Ostteil einen festen Arbeitsplatz, unter anderem, weil viele Stellen mehr oder weniger mehrfach besetzt waren. Kinder hatten ein Recht auf einen Kindergartenplatz und jedes war auch im Kindergarten untergebracht. Es gab genügend Freizeitbeschäftigung zu denen jeder gleichermaßen Zugang hatte(leider ideologisch geprägt und gefördert).
Jetzt fällt die Mauer und Deutschland wird wieder vereint. Die Folge: Um mit dem plötzlich einsetzenden Kapitalismus mithalten zu können, werden in den Betrieben (größtenteils von westdeutschen Investoren übernommen, es gab im Osten wenig Geldadel) reihenweise Arbeiter gekündigt. Plötzliche Arbeitslosigkeit, Existenzängste bei den verbliebenen, die noch Arbeit haben, man weiß ja nicht ob der eigene Arbeitsplatz erhalten bleibt oder womögich der ganze Betrieb geschlossen wird. In Folge haben sie weniger Zeit für die Kinder, weil sie aus Angst zurückzufallen anfangen zu schufften, Überstunden leisten, nur um zu zeigen, wie engagiert sie in ihrem Job sind und sich einen Vorteil gegenüber anderen erarbeiten (übrigens auch ein Grund für Mobbing^^), dass sie nicht am Ende gekündigt werden, sondern der Konkurrent. Auch Kindergärten werden Stück für Stück weniger (heute muss man Beziehungen haben oder monatelang warten, um einen Kindergartenplatz zu bekommen). Die gestressten Leute wollen abends und am Wochenende ausspannen, da wird Kinderlärm störend (aber auch Rentner vergessen gern mit der aufkommenden Altersdemenz, was sie für Blagen früher waren).
Ich möchte die "Diktatur des Proletariats" nicht verherrlichen, aber es war nicht alles schlecht.
@Topic:
Warum wird sich bei der Cola nicht um das Koffein gekümmert oder sind die Mengen zu gering?
Da kann man den Kindern eigentlich auch Kaffee geben.
Wenn man versucht Steuern für Erziehung zu nutzt, hat letztlich die Gesellschaft als solche versagt, denn sie schafft es nicht (oder will es nicht) ordentlich aufzuklären. Denn schaut man in die Werbung im Allgemeinen, werden ja schon die kleinen Kinder mit unmöglichem Zeug beschossen und auf Marken geprägt.
@Troll2009:
Es werden wohl eher Symptome angegangen als wirklich die Ursachen bekämpft, meine Meinung