Wölfe, Pinguine, Seepferdchen, Dachse, Marderhunde, Biber, Gibbons, Klippspringer...
Wölfe sind Rudeltiere, wo es schlicht nur so ist, dass die Rudelführer Fortpflanzungserlaubnis haben. Sollte einer der Beiden sterben, rückt einer nach: nicht monogam, sondern eher führungsorientiert. Schwäne und Seepferdchen (die hatte ich total vergessen) dagegen sind ein Leben lang treu, stirbt einer, folgt keiner nach.
Und dieses letztere Verhalten kommt vor, aber wie gesagt, ich tippe mal auf mindestens 75% aller Lebewesen sind polygam. Allein schon die Massen an Insekten und Fischen, die fast alle so sind, dann halt die Säuger, bei denen meistens das Männchen etwas hat, mit dem es möglichst viele Weibchen anlocken und Männchen ausstechen will.
Es gibt monogame Lebewesen, aber jene kommen nicht viel vor und jene sind entweder nicht streng monogam oder aber haben eine ausreichende Genvielfalt. Letztenendes geht es zumindest in der Natur immer um das Durchsetzen des besten Genpools
Aber das tut mit dem Thema an sich nichts.
Menschen haben sich irgendwann entschieden, offiziell nur noch monogam zu sein und wer das vom Staat durch eine Ehe bescheinigen lässt, macht sich sogar strafbar, wenn er dagegen verstößt. Wer weiß warum, wer weiß, wann. Es ist so.
Und seit es diese Pflichtmonogamie in den westlichen Gefilden gab (denn bekanntlich hatte der Osten große Harems oder vergleichbares wie Konkubinen), gab es den Fremdgang. Und seit es den Fremdgang gab, gab es Eifersucht und die Diskussion, was Fremdgang ist.