[Diskussion] Thema Toleranz

ota-Q

Philanthrop
Otaku Veteran
@swordspirit:
puh, da hab ich wohl auf einige ding zu antworten^^, na dann fang ich mal an

1. es mag sein dass schon geringste änderungen in der genetik dazu führen können dass sie nicht mehr lebensfähig ist, allerings ist es so dass wenn die ersten 45 chromosomen lebensfähig sind, es egal ist ob das 46 chromosom ein X oder ein Y ist, es ist nicht so dass eine bestimmte anordung der ersten 45 chromosomen nur mit einem der beiden möglichkeiten lebensfähig ist.

2. ich frage mich wer von uns hier nicht ganz realitätsnah ist. wenn du in der disco ne frau ansprichst, bist du dabei auf der suche nach der liebe deines lebens oder eher nur auf ne kurze beziehung oder one-night-stand aus?

3. ich sagte nicht dass sich liebe nicht auf aussehen stütz, nur dass es sich nicht auf geschlecht stützt. du hast sicher auch schon mal einen mann gesehen der deinem bild von schönheit entsprach, aber ihn wohl kaum angesprochen und zwar nur weil du daran denkst dass er nen schwanz zwischen den beinen hat. du hast also nicht versucht eine beziehung zu einem schönen menschen herzustellen mit dem du vielleicht auch charakterlich zusammenpassen würdest, alleine aufgrund eines körpermerkmals dass du ja zu diesem zeitpunkt noch gar nicht gesehen hast.

4. liebe ist ein gefühl wie jedes andere auch, das wollte ich damit sagen, ich habe nur hass gewählt weil eigentlich jeder menschen beider geschlechter hassen kann, was nun wovon das gegenteil ist ist irrelevant.

5. mit sicherheit lehne ich die bezeichnung "körperliche liebe" ab, sex hat für mich nix mit liebe zu tun sondern ist eine echt tolle beschäftigung, liebe ist dabei in keinster weise eine voraussetzung.
allerdings ist es so dass liebende meistens einen punkt erreichen in dem sie sex zu einem bestandteil der beziehung machen wollen, was ich absolut befürworte und auch der meinung bin dass wenn eine beziehung diesen punkt erreicht hat man einfach das beste draus machen soll, egal ob jetzt die beinden gleiche oder unterschiedliche geschlechtsteile haben.

6. es ist in keinster weise oberflächlich einen eigenen sinn für ästhetik zu haben, allerdings ist es falsch menschen die dieser ästhetik entsprechen aufgrund ihres geschlechts als unerotisch zu empfinden (bzw sich dies einzureden)
 

DynaEx

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Otaku Veteran
@swordspirit:
3. ich sagte nicht dass sich liebe nicht auf aussehen stütz, nur dass es sich nicht auf geschlecht stützt. du hast sicher auch schon mal einen mann gesehen der deinem bild von schönheit entsprach, aber ihn wohl kaum angesprochen und zwar nur weil du daran denkst dass er nen schwanz zwischen den beinen hat. du hast also nicht versucht eine beziehung zu einem schönen menschen herzustellen mit dem du vielleicht auch charakterlich zusammenpassen würdest, alleine aufgrund eines körpermerkmals dass du ja zu diesem zeitpunkt noch gar nicht gesehen hast.
Damit unterstellst du jedem insgeheim schwul zu sein. Denk lieber nochmal drüber nach.

Kumpels findet man anders. Das ergibt sich Situations- und Umfeldbedingt. Beziehungen, egal wie lange sie dauern, beginnen so, das man sich einen Partner sucht der einen optisch anspricht. Wenn dann auch noch die Chemie stimmt, gehen zwei zusammen nach Hause. Ist wissenschaftlich erwiesen.
 

Neverman

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Um mal zum Ausgangspunkt zurückzukommen...

Viele Menschen sind bezüglich der Toleranz sehr labil. Sie sagen, es widert sie an (was auch immer), aber wenn sie jemanden persönlich kennen, ist es plötzlich etwas ganz anderes.
"Ne, du bist anders, dich kenne ich ja."
Und das ist ganz natürlich. Genauso, wie es natürlich ist, Angst vor dem zu haben, was man nicht kennt. Das bezieht sich auf alle Gruppen, Schwule, Nazis, Pädos, Hermaphrodite, etc.
Nazis, die Türken hassen, aber immer Döner fressen und den Imbiss-Türken in Ruhe lassen, weil sie ihn ja kennen. Die Angst und Ablehnung bezieht sich nie direkt auf bestimmte Personen oder sogar Personengruppen, sondern nur auf das dunkle gewisse Unbekannte.
Vor kurzem lief auf Arte eine Doku über intersexuelle Menschen und dort wurde von einer Familie berichtet, die ihr Kind mit beiden Geschlechtern großziehen. Und auch wenn alle sagen, es sei schrecklich für das Kind, kann man doch beobachten, dass die Menschen damit klarkommen. Die anderen Kinder wissen Bescheid und akzeptieren es, dass das Kind sowohl Mädchen als auch Junge ist. Eine schwere Sache, wenn man sowas durchzieht, aber soetwas verändert die Wahrnehmung der Gesellschaft dauerhaft.
 

ota-Q

Philanthrop
Otaku Veteran
Damit unterstellst du jedem insgeheim schwul zu sein. Denk lieber nochmal drüber nach.
natürlich tu ich das, ich bin ja genau der meinung dass jeder mensch in gewissem masse bisexuell ist^^

wenn männer eine frau sehen die ihrer vorstellung von schönheit entspricht, versuchen sie oft diese frau kennen zu lernen und falls sie auch charakterlich zusammenpassen ist oft eine beziehung das nächste ziel. wenn allerdings ein mann einen anderen mann sieht der auch seiner vorstellung von schönheit entspricht tut er dies nicht, obwohl bis zu diesem zeitpunkt eigentlich kein unterschied besteht.
 

Neverman

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@_Elfenlied_:
Damit verallgemeinerst du ganz schön. Immerhin geht es nicht nur um körperliche Attraktivität, sondern auch um "Chemie". Und Männer oder Frauen oder beides können einem noch so gut gefallen, ohne dass man eine Beziehung mit denen hat oder anfängt.
Das hat selten etwas mit unterdrückter Homosexualität zu tun...
Den Spieß könnte man dann nämlich auch ganz leicht umdrehen:
Ist ein Schwuler nur ein unterdrückter Heterosexueller/Bisexueller, weil er einfach keine Beziehung mit dem anderen Geschlecht haben möchte, auch wenn er sie als attraktiv empfindet?
 

DynaEx

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Otaku Veteran
natürlich tu ich das, ich bin ja genau der meinung dass jeder mensch in gewissem masse bisexuell ist^^
Um Micheal Kyle zu zitieren "äääääh.... nein!"

wenn männer eine frau sehen die ihrer vorstellung von schönheit entspricht, versuchen sie oft diese frau kennen zu lernen und falls sie auch charakterlich zusammenpassen ist oft eine beziehung das nächste ziel. wenn allerdings ein mann einen anderen mann sieht der auch seiner vorstellung von schönheit entspricht tut er dies nicht, obwohl bis zu diesem zeitpunkt eigentlich kein unterschied besteht.
Ja is doch klar! Wenn man nicht auf Typen steht, will man auch keine Beziehung mit denen. Mann kann auch etwas auf einer Ebene ästhetisch finden, die nicht erotischer Natur ist.
 

ota-Q

Philanthrop
Otaku Veteran
@neverman: wieso sollte ich auch nicht verallgemeinern? auch jeder von uns ist nur ein exemplar eines tiers mit einer population von etwa 7 milliarden, wenn man hier nicht verallgemeinert diskutiert man ewig.

@exizt:
1. wie kann man auf einen satz der "ich bin der meinung, dass..." enthält mit nein antworten?
2. ich glaube dass menschen alles was sie schön finden ficken wollen, es gibt zwar meistens gründe dies nicht zu tun (treue zum momentanen partner, ablehnung dieser person, aber auch homophobie), allerdings glaube ich dass der primitive animalische wille weiterbesteht.
 

Neverman

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Schließe mich exizt an, deine Verallgemeinerung ist schlicht falsch. Ironischerweise könnte man es geradezu als konservativ bezeichnen, dass du jedem soetwas unterstellst. Wahrscheinlich hast du bei einigen Individuen Recht, aber es reicht nicht für eine allgemeingültige Behauptung.
Und der sogenannte "primitive animalische Wille" ist äußerst vernünftig, da er in den meisten Fällen lediglich zur Fortpflanzung dient (so weit die Forschung weiß), daher hat der Mensch fast gar nichts mit dem Tier gemein, wenn er aus Spaß vögelt ohne den Wunsch zu verspüren, Kinder in die Welt zu setzen. Womöglich ist mit primitiv auch eher "zielorientiert" gemeint?
Wie dem auch sei; Wenn Männer einen Mann attraktiv finden, aber keinen Sex mit ihm wollen, kann das unter Umständen tatsächlich bedeuten, dass sie nicht schwul sind und wirklich keinen Sex wollen. Bipolarität (damit meine ich nicht die Krankheit) ist zwar von Geburt an da, verwächst sich aber mit den Jahren (meistens).
 

ota-Q

Philanthrop
Otaku Veteran
bonobo, das ist eine affenart die sex nicht nur für fortpflanzung sondern auch als zahlungsmittel oder zeitvertreib, desweiteren ist ihnen dabei weitestgehend egal ob dieser sex nun homo- oder heterosexueller natur ist. ich glaube aber kaum dass aufgrund dieser tatsache jemals wer auf die idee kam dass die bonobos desshalb keine tiere mehr seine^^

ich glaube nicht dass ich mich in meinen beiträgen hier intolerant äusserte, kann aber sein dass meine meinung als intolerant interpretiert wurde (klingt nach ausrede, ist es aber nicht^^). ich versuche hier in keinster weise heterosexuellen menschen einzureden bisexuell zu sein, alles was ich versuche ist zu erklären, dass unter richtigen bedingungen einem menschen egal ist ob die begehrte person nun ein anderes oder das gleiche geschlecht hat. ich selbst stehe auch hauptsächlich feminines aussehen, was meistens frauen sind, aber auch von einigen männern erreicht wird.
einfach gesagt habe ich es einfach gelern mit beiden geschlechtern gleich bzw. identisch umzugehen, was auch dem wohl höchsten mass der geichberechtigung und vielleicht sogar auch der verallgemeinerung entspricht.
 

DynaEx

Artist
Otaku Veteran
ich glaube nicht dass ich mich in meinen beiträgen hier intolerant äusserte, kann aber sein dass meine meinung als intolerant interpretiert wurde (klingt nach ausrede, ist es aber nicht^^). ich versuche hier in keinster weise heterosexuellen menschen einzureden bisexuell zu sein,...
Doch, tust du. Jetzt schon wieder

alles was ich versuche ist zu erklären, dass unter richtigen bedingungen einem menschen egal ist ob die begehrte person nun ein anderes oder das gleiche geschlecht hat. ich selbst stehe auch hauptsächlich feminines aussehen, was meistens frauen sind, aber auch von einigen männern erreicht wird.
einfach gesagt habe ich es einfach gelern mit beiden geschlechtern gleich bzw. identisch umzugehen, was auch dem wohl höchsten mass der geichberechtigung und vielleicht sogar auch der verallgemeinerung entspricht.
Du bist nicht intolerant, du bist auf dem Holzweg. Du versuchst mit an den Haaren herbeigezogenen Theorien über Affen und dich selbst den Leuten einzureden, sie könnten eine gleichgeschlechtliche Beziehung führen, sofern sie nur die bösen Konventionen der Gesellschaft ablegen würden. Das ist einfach nur falsch und hat rein gar nichts mit Toleranz zu tun.
 

Lilliandil

Zerschmetterling
Otaku Veteran
toller Thread ^^
hier sind echt viele gute Meinungen, die die Sichtweisen doch deutlich erweitern.

Das ist für mich ein Grundproblem der Bewegung. Ich halte den CSD für absolut kontrproduktiv. Die Aussage ist immer die Gleiche: "Wir sind sowas von anders" Der CSD festigt meiner Meinung nach nur Klischees von dem exotisch unnormalen Homosexuellen. Die Homosexuellen wollen doch als völlig normal angesehen werden, da bringt so eine Art Karnevalveranstaltung gar nichts, weil die ganzen Heteros sich damit nicht identifizieren können. Man sollte sich vllt. mal überlegen, warum man nicht die Herren in Anzüge steckt und die Frauen sich auch eher konservativ kleiden. Die Gleichheit mal unterstreichen und hervorbringen und nicht immer die Andersartigkeit. Dann können sich auch die "Normalos" damit identifizieren, verstehen und respektieren.
Die Homosexuelle-Bewegung ist nicht mehr in ihren Kinderschuhen, das Credo "Auffallen um jeden Preis" muss endlich abgelegt werden.

Swordspirit
Interessant, so hab ich das bisher noch nie betrachtet. :twinkle:

und Nevermans Haltung ist bemerkenswert, egal welche Seite er verteidigt, er machts gut. Aalglatt der Kerl xD
 

aquila1810

Gläubiger
Warum sollte man auch etwas gegen Schwule oder Lesben haben... hey in meinem Freundeskreis gibt es davon genug und eines kann ich sagen... Lesbenpäarchen führen echt bewundernswerte Beziehungen. Bei Schwulen ka ^^ davon kenne ich zwar einige aber zu ihnen kann ich mich nicht äußern :-)

Aber soviel weiß ich ^^ die Kerle vom anderen Ufer sind nicht so wie manche sie sich vorstellen ^^ manche denken ja sie würdem jedem an die Wäsche gehen oder ähnliches. Aber wenn man klar und deutlich sagt man ist hetero und hätte kein Interesse an ihnen lassen sie einen in Ruhe und man kann sogar mit ihnen locker quatschen und einen trinken ^^

Toleranz würde ich es auch nicht nennen sowas zu akzeptieren, aber hey... schließlich sind sie keine Monster... wie Kinderschänder oder anderer Unrat...
 
So, das Thema ist zwar steinalt, aber ich dachte, ich grab das aufgrund eines aktuellen Weltereignisses (ARD-Toleranzwoche) mal aus :P
Ich hab mir in letzter Zeit immer wieder Gedanken darüber gemacht, was Toleranz überhaupt ist, inwieweit sie notwendig ist und so weiter. Dazu hat mich insbesondere der "tolle", neue Lehrplan aus Baden-Württemberg gebracht.

Mich stört es mittlerweile sehr, wenn ich das Wort "Toleranz" nur höre und zwar nicht, weil ich dagegen wäre, ganz im Gegenteil. Sondern, weil es undifferenziert und inflationär gebraucht wird, meistens, um unliebsame Kritiker mundtot zu machen.
Ich bin beispielsweise vehement gegen besagten Lehrplan, der Akzeptanz sexueller Vielfalt an die Schüler bringen soll. Warum? Weil Akzeptanz und Toleranz unterschiedliche Dinge sind:
Wenn ich jemanden toleriere, dann dulde ich ihn, behalte aber meine Meinung. D.h. wenn ich einen Schwulen mit Respekt behandle, ihn nicht beschimpfe, schlage oder sonstwas, obwohl ich der Meinung bin, Homosexualität sei voll doof, dann toleriere ich ihn.
Wenn ich aber jemanden akzeptieren soll, wird von mir verlangt, dass ich meine Meinung ändere, denn akzeptieren bedeutet so viel wie "gutheißen". Es reicht nicht mehr, dass mir die Existenz eines Homosexuellen nichts ausmacht, ich muss ihn toll finden. Und da liegt das Problem.
Völlig unabhängig, was meine Meinung ist, habe ich etwas dagegen, wenn mir jemand vorschreiben will oder - was noch schlimmer ist - mich dazu erziehen will, was ich denn bitte gut zu finden habe.
Jeder Mensch darf so leben und so denken, wie er will, solange es niemandem anderen schadet. Toleranz ist also etwas, was man von anderen Menschen erwarten und einfordern kann. Ein Mensch darf sagen, dass ein Wal ein Fisch ist, völlig ungeachtet ob das nun stimmt oder nicht, aber er darf das sagen und denken.

Dieser Artikel ist nicht primär zur Toleranz, verdeutlich aber das Problem, das ich meine: http://www.faz.net/aktuell/politik/gruen-rote-padagogik-der-gesinnungslehrplan-12766603.html
Ich glaube, man darf Kindern keine Meinung (oder im Artikel: Einstellung) aufzwingen, man muss sie wertungsneutral dazu in die Lage versetzen, sich eine eigene zu bilden. Und die darf auch der political correctness widersprechen.

Um dennoch zu meiner persönlichen Meinung zu Homosexualität zu kommen, bevor hier vielleicht noch jemand Schnappatmung bekommt :D
Ich finde Homosexualität nicht normal und zwar aus einem einfachen Grund: Über 90% aller Menschen sind heterosexuell. Das war's. Na und? Die sexuelle Orientierung ist nur eine einzige Eigenschaft eines Menschen unter hunderten. Dementsprechend gehen mir Menschen gegen den Strich, die andere auf ihre Sexualität reduzieren, d.h. in einem Schwulen nur "den Schwulen" sehen. Das müssen nicht unbedingt nur Leute sein, die intolerant gegenüber Homosexuellen sind, das können auch Homosexuelle selbst sein, die sich vorrangig über ihr Homosexuellsein identifizieren. Wie kann man denn bitte verlangen, in die Gesellschaft integriert zu werden, wenn man gleichzeitig einen Lesbenfriedhof anlegen lässt (das gibt es wirklich <.<) und auf dem CSD nun wirklich jedes existierende Homosexuellenklischee bedient? Ich unterstelle, die wenigsten Homosexuellen fühlen sich durch solche Aktionen ordentlich repräsentiert.
Ich bin aber dennoch gegen die Homo-Ehe und insbesondere gegen das Adoptionsrecht, weil ich denke, dass sich eine Ehe auch durch Gegengeschlechtlichkeit definiert und Kinder zum Aufwachsen bessere Voraussetzungen haben, wenn sie einen Vater und eine Mutter haben. Und bei so einer Meinung wird einem bereits Homophobie (d.h. Intoleranz) vorgeworfen, was schlicht und einfach Schwachsinn ist.
 

DynaEx

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Otaku Veteran
@Woggelwoggel

So sieht es aus. Muss dir voll recht geben. Mittlerweile ist bei mir das Wort "Toleranz" negativ behaftet. Warum? Weil es bei dem Thema meistens darum geht mich dazu zu bringen, Dinge gut zu finden und zu bejubeln,die eindeutig falsch sind und mir auf den Sack gehen. Leben und leben lassen. Erst wenn man anfängt Menschen eine Gesinnung aufzudrängen, fangen Konflikte an. Und unter dem Vorwand der Toleranz, werden heute sehr viele Konflikte provoziert.
 
Weil es bei dem Thema meistens darum geht mich dazu zu bringen, Dinge gut zu finden und zu bejubeln,die eindeutig falsch sind
Da hast du mich glaube ich nur zum Teil richtig verstanden. Nie käme ich auf die Idee zu behaupten, Homosexualität sei "falsch", wie ich überhaupt der Meinung bin, dass man einer sexuellen Orientierung keine solche Qualität beimessen kann. Ich kann nicht sagen Homosexualität sei "schlecht" - aber auch nicht "gut". Das hat damit zu tun, dass, wenn man das eine sagt, damit indirekt andeutet, dass das andere eben die jeweils andere Qualität hat.
Am deutlichsten wird das, wenn man von einem Vater den Satz hören würde: "Ich bin froh, dass mein Sohn heterosexuell ist". Jedem wäre klar, dass damit auch ein Werturteil verbunden ist. Das ist umgekehrt aber genauso der Fall. Auch darum weigere ich mich Homo- oder eben auch Heterosexualität "gut" zu finden, so wie das dieser Lehrplan verlangt.

Jeder kann selbst urteilen, was er richtig und falsch findet, aber er muss darauf achten, dass auch andere diese "Gabe" haben, aber nun mal zu einem anderen Schluss kommen können. Da darf der Staat nicht hineinpfuschen.
 
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