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Ich wollte damit nicht Afgahnistan mit Lybien von der politischen Seite her vergleichen, mir ging es eher darum, das eben unsere Soldaten dort mit Wiedrigkeiten zu kämpfen haben, die alles andere als hinnehmbar oder sonstwie zumutbar sind. Und die Probleme wären in Lybien ungleich größer, leider.
Aber ich weiß (weil Lybien sonst wirklich die riesengroße Ausnahme wäre) das dort Bodentruppe sich Jahrelang festsetzten würden, sobald sie einmal drin sind. Besonders wenn sich die befürchtungen einiger bestätigen, das es nun zu einer Patsituation kommt und sich das Land in zwei Lager teilen könnte, nämlich Regeirungsgegner auf der einen Seite und Gaddafietreue Truppen auf der anderen. dann dürfte klar sein, wer genau zwischen diesen Fronten stehen wird. Und dann wird das ganze Thema wirklich sehr heikel, weil man sich dann international in eienr Position befindet, die sehr Problematisch sein kann.
Quelle: zeit.deNato beginnt Militäraktion gegen Libyen
Über Libyen sind erste Kampfjets im Einsatz. Sie überfliegen das gesamte Land, um die Gadhafi-Truppen zu stoppen. Diese sollen Wohnviertel in Bengasi beschossen haben.
ganz so dramatisch, ist es ja nun nicht.... bei der Flugverbotszone geht es zwar formal um ganz Lybien, de facto geht es aber um ganz wenige Städte die vor Angriffen der (wenig effektiven) Gaddafi Luftwaffe geschützt werden sollen... der Aufwand ist dabei sicher nicht klein, aber definitiv machbar...Erstmal, zu der Flugverbotszone:
Sie kann ohne Bodentruppe niemals durchgesetzt werden, sofern Gaddafie nicht selbst (und das scheint er momentan zu tun) einlenkt. Luftschläge können andere Nationen fliegen, aber ohne eine zusätzliche, funktionierende Luftabwehr, die wohlgemerkt auf dem Boden ist, wird das nichts. Auch aus dem einfachen Grund, das man sonst permanet mehrere Staffeln (!) in der Luft haben müsste, um das wirklich konsequent durchzuziehen, was Unmengen an Geld kostet.
.... der Zustand der Luftabwehr Lybiens gilt als im besten Falle marode... mehrer Spezialeinheiten (neben Geheimdiensten) sollen schon ne Weile im Land sein und Ziele auskundschaften und markieren (und ich gehe mal davon aus, die wichtigste Luftabwehr wird dabei sein).... abgeschossen werden kann bei so nem Einsatz immer mal wer... Angst haben muss man aber wohl kaum... und ich gehe mal davon aus, wenn auch alle anderen nicht, das US-Militär wird schon ungefähr wissen, was es da tut....Zweitens:
Wie soll man eine Flugverbostzone überwachen, wenn man selbst Opfer von Flugabwehrstellungen wird, die dort überall rumstehen? Man kann niemals alle mit Kurzstreckenraketen ausschlaten, abgefeuert von Zerstörern und Fregatten. Dafür müssen Bodentruppen eingesetzt werden, zwangsläufig.
eine wirklich groß angelegte Bodenoffensive kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.... von einer "Besatzung" wird man auch absehen wollen... grade weil man in der Region, insbesondere jetzt, keine große Anti-West-Stimmung aufkommen lassen will.... ich denke man wird den Kurs fahren, nach dem es aussieht und die Luftunterstützung (und Waffenlieferant) für die Rebellen spielen.... dann wird vielleicht ne Blauhelm-Mission folgen... aber das ist (auch in der Wahrnehmung der Bevölkerung) was anderes, als z.B. die USA im Irak....Drittens:
Eine Flugverbostzone hat bisher immer einen Truppeneinsatz nach sich gezogen, aus verschiedensten Gründen (zwei hab ich schon genannet, eigene Luftabwehr aufbauen, gegneriche Ausschalten) und das wird auch in Lybien der Fall sein, da ich troz derzeit anders lautenden Meldungen davon ausgehe, das es doch anders kommt und die Gewalt weiter gehen wird. sind aber dann erstmal Ausländische Truppe in dem Land, bleiben sie dort auch, über Jahre. Dann würden auch deutsche Truppen dort sein, wenn wir uns an der Flugverbostzone Beteiligen. Das wiederrum ohne Rückhalt in der Bevölkerung (die haben und hatten unsere Soldaten wirklich nur wenig, habs ja bei mir selbst bemerkt) und wieder nur als Prügelknabe der Politiker. Ausserdem würde das den Steuerzahler Milliarden kosten, was meint ihr wie teuer wohl "Kreig" ist.
wie oben erwähnt.... ein kleiner Anteil hätte es getan.... ein paar symbolische Boote und Jets... und bissel Geld... wie gesagt, wenn Belgien es schafft einen Teil beizutragen, dann wäre auch die BRD in der Lage dazu.Und der überhaupt aller wichtigste Punkt, den hier soweiso jeder vergessen haben wird... Wie bitte sollte DE das machen? Die Bundeswehr wird immer kleiner, aber die Aufgaben werden mehr. Schon jetzt gibt es (totgeschweigende) Probleme in den Auslandseinsätzten, wo einfach Kapazitäten fehlen oder nur miserabel vorhanden sind an Ausrüsttung (Waffen, Fahrzeuge, Unterkünfte) UND Personal.
Die Zustände in den Auslandseinsätzen sind oft unter aller Sau und ich spreche aus Erfahrung. Auch wenn die Regeirung es aus falscher Motivation herraus abgelehnt hat, wir können es auch Personell und schon gar nicht Materiel stemmen, dort noch Militärisch zu intervenieren...

der kommt immer zuerst, wenn was abgeht.
@ironhide: beim irak waren wir auch net mit von der partie...
und ausserdem wäre es auch kein muss gewesen nun wirklich bei einem ja, truppen zu schicken, jeder staat hat das recht, aber keine pflicht.
Sie haben ja auch nichts anderes, als das Ding.... de Gaulle ist ja dort der Held schlechthin, also muss der Name auch heute noch für alles herhalten.aber ich musste gerade bei waltikons ticker voll lachen als ich las der franz. flugzeugträger "Charles de Gaulle"der kommt immer zuerst, wenn was abgeht.
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