were, wenn sie perfektes Erbgut hätten, dann fänden sie auch einen partner.
Schau dir mal alle an, die einen partner haben, es gibt fur jeden wen. Fur den dunklen Gothic, den lauten Metaller, den schrägen Nerd, den Macho, den Erfolgsmenschen, etc.
Wenn das Erbgut stimmt und er nicht nur 24h im Zimmer hockt und insofern nie Leute trifft, dann ist die Chance definitiv da.
Vor allem, da meines Wissens derzeit in Deutschland die Quote Mann:Frau so liegt, dass es mehr Frauen als Männer gibt. Es gäbe also genug "Weibchen" fur die ach so perfekten Männchen, wieso also klappts nicht?
WENN es also keinen partner fur diese person gibt, dann sehe ich dafur nur zwei Grunde:
1)
Das Erbgut ist eben nicht perfekt.
Wenn du Ahnung von Evolution hast, dann weisst du, dass die Definition fur "perfekt" sich wandelt. Was gestern das perfekte Erbgut der Spatzen war, kann heute schon was anderes sein. Tiere passen sich ihrer Umgebung an, die Definition von "perfekt" leitet sich also davon ab, wie viel es nutzt. Wenn Spatzen plotzlich doppelt so gross werden mussen, dann werden alle kleinen Spatzen aussortiert, egal, ob diese bis vorhin noch soweit perfekt waren oder nicht.
Selbes kann dann naturlich beim Menschen sein. Zumal eh fraglich ist, was beim Menschen derzeit als perfektes Erbgut gilt, abgesehen von offensichtlichen Dingen wie einem guten Korperbau (der auf Gesundheit und eine hohe Chance der Fortpflanzung hinweist) und äusserlicher Gesundheit.
2)
Soziale Inkompetenz
Wie schon gesagt, selbst wenn diese person der perfekteste Kandidat zur Fortpflanzung wäre, er muss das auch an die Frau/den Mann bringen.
Hier im Forum sind z.B. bestimmt genug Leute, die fast nur vorm pc hocken. Und wenn sie mal rausgehen, dann sind sie - wie sie sich selbst oft beschreiben - "sehr schuchtern".
Eine der Sachen, die in unserer heutigen Gesellschaft leider notig ist, ist Durchsetzungsvermogen. Man muss in der Lage sein, mal was zu sagen, eine Meinung zu haben. Selbst, wenn man diese nie durchsetzen kann, aber eine zu haben ist immer etwas konstruktives und daher positives.
Frauen, selbst die schuchternen oder sehr dominanten, schauen sicherlich darauf, wie der Mann sich präsentiert. Und wenn er verloren in der Ecke steht und auf den Boden starrt, dann sinken seine Chancen nunmal sehr deutlich. Schuchtern ist ok, aber sich von vorherein selbst auszuschliessen und wie ein pilz in der Ecke zu stehen wird selbst dem perfektesten Erbgut keine Chance zum Fortpflanzen geben.
Gibt viele Therapeuten, psychater und Kurse, wo man das wegtrainieren kann. Es ist nämlich nunmal ein Unterschied zwischen schuchtern und sozial vollig inkompetent. Letzteres ist der soziale Tod; und eine Beziehung ist nunmal eine soziale Aktion.
Anstatt also sozial erfolgreiche und ggf. vergebene personen dazu zu zwingen, sich mit fremden Sozialverlierern "zu paaren", sollten Letztere mal aus ihrer Nussschale rauskommen und - wie Däumelinchen - begreifen, dass es nicht die Welt ist, die sie verurteilt, sondern dass sie es der Welt unterstellen und sich schlicht schon im Vorraus kleiner machen als sie sind.