@ Skund: Wem das Selbstvertrauen fehlt, der kann auch nicht anderen Menschen vertrauen, so einfach ist das. Jeder, der einen Menschen liebt, ist in diesem Zustand sensibel, auf seine persönliche Art. Die meisten Menschen verstehen Liebe dabei immer noch (falsch) als Bindung und nehmen die Sexualität als Synonym dieser Bindung, indem sie Treue verlangen. Sie setzen dadurch Liebe und Sex gleich. Da aber Liebe für sie eine Bindung ist, muss es (in ihrem Denken) folglich auch die Sexualität sein. Das macht Treue für sie zum unumgänglichen Kriterium der Beziehung. Durchbricht nun jemand diese Bindung, ist das für diejenigen eine Verletzung der Liebe und folglich ein Vertrauensbruch auf einer sehr sensiblen, intimen Ebene, was zwangsläufig zu einer Katastrophe führen muss.
Überhaupt erst einmal zu dem Punkt zu kommen, dass man sagen kann, Liebe und Sex sind zwei getrennte Dinge, die nicht zwangsläufig miteinander einhergehen, gelingt kaum einem Menschen. Und so gesehen sollte ich schon fast dankbar für meine "Asexualität" sein, denn nur dadurch bin ich überhaupt dazu gekommen, mir mal Gedanken darüber zu machen, ob es nicht auch anders gehen könnte, ob Liebe ohne Sex nicht auch denkbar und vielleicht sogar erstrebenswerter ist, weil diese Form dann freier und folglich vertrauter ist.
Ich kann beide Sichtweisen verstehen und respektieren. Dennoch komme ich nicht umhin zu sagen, dass mir die von Skund einfach mehr liegt, als die aller anderen.
Aber ich schweife ab vom Thema, in dem es eigentlich darum geht, ob das "teilen der Freundin" einen erotischen Aspekt darstellt und das tut es für mich nicht. Es ginge mir nur darum, dass jede(r) auf seine Kosten kommt.
Überhaupt erst einmal zu dem Punkt zu kommen, dass man sagen kann, Liebe und Sex sind zwei getrennte Dinge, die nicht zwangsläufig miteinander einhergehen, gelingt kaum einem Menschen. Und so gesehen sollte ich schon fast dankbar für meine "Asexualität" sein, denn nur dadurch bin ich überhaupt dazu gekommen, mir mal Gedanken darüber zu machen, ob es nicht auch anders gehen könnte, ob Liebe ohne Sex nicht auch denkbar und vielleicht sogar erstrebenswerter ist, weil diese Form dann freier und folglich vertrauter ist.
Ich kann beide Sichtweisen verstehen und respektieren. Dennoch komme ich nicht umhin zu sagen, dass mir die von Skund einfach mehr liegt, als die aller anderen.
Aber ich schweife ab vom Thema, in dem es eigentlich darum geht, ob das "teilen der Freundin" einen erotischen Aspekt darstellt und das tut es für mich nicht. Es ginge mir nur darum, dass jede(r) auf seine Kosten kommt.
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