Ganz Luanun ist von Magie umgeben und erfüllt. Das 'magische Feld' oder 'Der Geist der Tränen Noanas' ist es der die vielen schwebenden Inseln in der Luft hält. Es geht von den vielen großen und kleinen Meteorkristallen aus die über die ganze Welt verteilt sind und 'Tränen Noanas' oder einfach nur 'Tränen' genannt werden.
Die größte dieser Tränen hat die Ausmaße eines ganzen Berges und befindet sich auf und in einer der größten schwebenden Insel.
Als einst Menschen diese gewaltige Quelle der Magie entdeckten fanden sie schnell heraus das von hier das magische Feld ausging das ihre Welt in der Schwebe hielt.
Mit der Zeit entwickelte sich eine Religion im spirituellen Sinne und eine Stadt im weltlichen Sinne um diesen Ort.
Der gigantische Tempel des Luanun wurde über der Träne erbaut und dominiert heute das Bild der großen Stadt Navean, die das Herz des 'Kaiserreiches des Glanzes' bildet.
Neben diesen großen Tränen gibt es auch noch viele verschiedene kleinere Versionen von der Größe einer Perle oder eines Apfels.
Man kann sie nach intensiver Suche in der Natur finden. Vor allem an Orten wo ein bestimmtes Element besonders stark vertreten ist sind sie häufig. So findet man an der Quelle eines Bergflusses zum Beispiel besonders gut Tränen die eine Affinität zum Wasser haben oder in einem dichten Wald in der Rinde eines alten Baumes eine Träne der Natur.
Magier verschiedener Rassen haben herausgefunden das sie diese Tränen nutzen können um wirkliche Magie zu wirken. Ohne den Einsatz einer Träne kann ein normaler Magier nicht mehr als einige Jahrmarkts Zauber wirken.
Um wirkliche Magie zu wirken muss ein Magier seine Energie durch eine Träne kanalisieren, die im optimal Fall auch noch dem Element des Zaubers entspricht, so das dieser noch gestärkt wird. Nachdem der Zauber gewirkt wurde ist die Träne verbraucht.
Die Tränen werden in vier Größen beziehungsweise Kraft Kategorien eingeteilt:
Anahe Träne, Berail Träne, Caraan Träne, Desaro Träne
Anahe Tränen sind schwach und eignen sich ausschließlich für normale Zauber mit bescheidener, doch nicht zu unterschätzender Wirkung. Dafür kann man sie schon nach kurzer Suche in der Natur finden oder käuflich erwerben. Vorausgesetzt man verfügt über das nötige Wissen sowie die Ausrüstung dafür.
Berail Tränen sind stärker und etwas seltener (Seltenheit: eine Berail Träne auf 20 Anahe Tränen). Mit ihnen lassen sich von Natur aus schwache Zauber deutlich verstärken (um etwa 15%) und eine Vielzahl mächtigerer Zauber wirken die grundsätzlich mindestens Berail Tränen benötigen.
Caraan Tränen sind mächtig, wertvoll und sehr selten (Seltenheit: eine Caraan Träne auf 400 Anahe). Wer das Glück oder die Ressourcen hat in den Besitz eines solchen Schatzes zu gelangen, kann eine Palette extrem mächtiger Zauber und Rituale wirken, sowie andere schwächere Zauber um ein vielfaches verstärken (um etwa 250%).
Desaro Tränen sind so extrem selten das bei einem Fund Feste veranstaltet werden, Magier zur Prüfung der Authentizität von weit her anreisen und hohe Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden.
Diese mächtigen Artefakte sind so von Magie erfüllt das sie vibrieren und die Lebewesen um sie herum die Magie fühlen lassen.
Ein Magier der in den Besitz einer solchen Träne gelangt, kann mit dem richtigen Wissen und Aufwand Zauber wirken die ganze Königreiche erschüttern können.
Neben der Tränenmagie existieren noch einige andere Magiearten.
Die bekanntesten hiervon sind die Blutmagie, der Schamanismus, die Runenmagie und die Kreaturmagie.
In der Blutmagie wird Blut (eigenes und das von anderen) genutzt, um die Tränen zu ersetzen. Dabei ist es nicht zwingend notwendig das Blut zu verschütten. Die Funktionsweise der Blutmagie ist nur den Frostelfen und einigen Magiern von Katar bekannt. Häufig wird Blutmagie von anderen Völkern fälschlicherweise mit schwarzer Magie verwechselt.
Ein Schamane bringt sich und seinen Körper mit der Natur in Einklang. Dadurch ist es ihm möglich die Kräfte des Magiefeldes zu nutzen, ohne sie vorher zu kanalisieren. Demnach benötigt er auch keine Tränen oder ähnliches. Dafür muss sich ein Schamane in der Natur befinden befinden oder zumindest einen Naturfetisch bei sich tragen, um seine Magie wirken.
Schamanismus ist beinahe ausschließlich bei den Naturvölkern und Ezar vorzufinden und wird von der Kirche des Luanun als 'Hexerei' bezeichnet, wodurch es häufig vor kommt das Schamanen als Hexer verbrannt werden. (Tatsächlich ist Hexerei eine abgewandelte Form der Tränenmagie.)
Die Runenmagie wird ausschließlich von dem Volk der Zwerge und dem untergegangenen Volk der Vergessenen genutzt. Dabei wird die Macht einer Träne von einem Runenschmied in eine Rune aus Sirit oder sogar Silbergold (Beides besonders magieaffine Metalle) ein geschmiedet.
Um eine Rune einzusetzen muss man kein Magier sein. Jeder mit dem erforderlichen Wissen kann sie einsetzen und nutzen. So ist es durchaus möglich das ein Zwergenkrieger Runen nutzt, um seine Angriffe zu unterstützen. Einige Runen sind auf eine Anwendung beschränkt (Sirit), andere Runen können öfters (Silbergold-Sirit Mischung) oder sogar unbegrenzt oft eingesetzt werden (reines Silbergold).
Manche Kreaturen beherrschen ebenfalls Magie. Die sogenannte Kreaturmagie. Das bedeutet das diese Kreaturen Magie einsetzen können und ähnlich wie die Schamanen keine Tränen oder ähnliches benötigen.