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Das ist aber ein falsches Verständnis von Individualität. Zur Individualität gehört dazu, sich seine eigenen Dinge herauszusuchen, egal ob andere dasselbe machen, oder nicht.Mir geht dieses Gerede auf die Nerven, wonach sich viele, die sich selbst als "uneingeschränkt individuell" betrachten, als Opfer der Gesellschaft stilisieren: "Ich bin anders als die Gesellschaft und deswegen hat sie mich verstoßen". So habe ich das nur leider noch nie erlebt. Die Frage ist, wie man sowas auslebt.
Nicht wenige sehen in ihrer Individualität fast schon ihre Existenzgrundlage. "Hauptsache anders als der Mainstream, egal wie". Aber warum sollten sich die "Mainstream-Menschen" groß mit Leuten abgeben, von denen sie als spießig, langweilig und reizlos angesehen werden? Desweiteren kann man auch nicht ohne weiteres behaupten, dass die Mehrheit der Leute nur deshalb ähnliche Interessen hat, weil sie dem Gruppenzwang folgt. Vielleicht finden die Leute ja ehrlich etwas daran? Im Umkehrschluss kann man übrigens auch fragen, ob sich nicht Radikal-Individualisten ihr Leben in gewisser Weise auch von der Mehrheitsgesellschaft diktieren lassen, denn wenn sie alles daran setzen, sich von dieser abzuheben, richten sie sich ja auch nach ihr, nur eben in die umgekehrte Richtung.
Da stimme ich dir zu; es ist auch nicht so, dass ich damit ausdrücken wollte, dass das echte Individualität sei, sondern das, was viele Leute dafür halten. Eine Art der Individualität ist es finde ich trotzdem, denn wer sich abgrenzt ist eben "einzigartig". Nur dass man in diesem Fällen eben noch ein "gottseidank" ergänzen möchte.Das ist aber ein falsches Verständnis von Individualität. Zur Individualität gehört dazu, sich seine eigenen Dinge herauszusuchen, egal ob andere dasselbe machen, oder nicht.
Wer nur krampfhaft das tun will, was andere nicht tun, der ist nicht individuell, sondern infantil und trotzig.
Wie heißt es doch so schön - die Individualisten sind unter sich zum Verwechseln ähnlich ^^Da stimme ich dir zu; es ist auch nicht so, dass ich damit ausdrücken wollte, dass das echte Individualität sei, sondern das, was viele Leute dafür halten. Eine Art der Individualität ist es finde ich trotzdem, denn wer sich abgrenzt ist eben "einzigartig". Nur dass man in diesem Fällen eben noch ein "gottseidank" ergänzen möchte.
This! Eine Gemeinschaft kann nur funktionieren, wenn sich alle an die Regeln halten. Und anEs gibt Regeln, die man eben halten muss, sonst läuft man
quer, weil man so aus dem Ruder läuft, das man nicht in einer Gemeinschaft existieren kann.
Das ist meiner Meinung nach ein ziemlich wichtiger Punkt. Der Knackpunkt daran ist jedoch, dassEs ist wichtig, das ein anderer Mensch einem sagt, was einem nicht passt, genauso wichtig ist es aber auch,
das gesagt wird, wieso, warum und weshalb das ganze so ist.

Durchaus mit einer gewissen Verachtung oder auch Herablassung. Teilweise gerechtfertigt, teilweise nicht, glaube ich. Warum nicht ? Wer sagt das ? Und vor allem, hat er/sie damit Recht ? Ich finde, das drückt gut aus, wie uniform und angepasst man hierzulande sein muss und wie spießig und intolerant unsere Gesellschaft teilweise ist. Womit ich dann wieder da wäre, wo ich angefangen habe: Es ist die Gesellschaft, die ihre häufig völlig sinnlosen Regeln und Bestimmungen aufdrückt und nicht der Individualist. Was anders ist, wird abgelehnt. Siehe Thema Flüchtlinge, Gender, etc. "Der Mainstream" macht Dinge, weil man die eben so macht, das ist das einzige "Argument". Der zieht sich dann auch zu bestimmten Anlässen Kleidung an, die er eigentlich nicht tragen würde, nur um Erwartungen zu erfüllen und zu gefallen. Ziemlich abstoßend, finde ich. Außerdem heuchlerisch, wer war nicht alles an Ostern bei Verwandten zu Besuch, obwohl er dazu eigentlich gar keine Lust gehabt hat ? So entsteht Frustration und schlechte Laune. Das Ergebnis ist dann sowas wie unsere Gesellschaft...Man geht auf eine Beerdigung nicht im Hochzeitskleid, weil man dadurch Respektlosigkeit und Geltungssucht ausdrückt.
, der ist seltener schlecht gelaunt 
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