Ok, verschiedene Ansichten, da kann man nix machen. Das artet nur in einen Zitatkrieg aus.
Aber ich bezweifle, dass du dich intensiver mit dem Thema auseinandergesetzt hast, als ich. Und es ist auch nicht die rosarote Brille, die Mangaengel, Ich und andere da aufsetzen sondern einfaches Wissen, dass die Welt nicht in schwarz und weiß, in normal und pädophil aufgeteilt ist. Vielleicht weiß du nicht, was eine wahre Freundschaft ist, aber soetwas geht über Sexualität hinaus, das ist ein tief empfundenes gegenseitiges Vertrauen und wenn diese Freundschaft echt ist, dann wird es auch nicht enttäuscht. Und das Beispiel mit der Katze sollte nicht dazu dienen, Kinder mit Tieren zu vergleichen, sondern Pädophilie mit Zoophilie, da beide Sexualpräferenzen gesellschaftlich stark vorurteilsbelastet sind.
Du redest viel von Freundschaft und Bertrauen etc. aber mal im ernst, Familie ist in erster linie immer wichtiger als eine Freundschaft und würdest du es echt drauf ankommen lassen einen Teil deiner Familie zu riskieren nur aus Blinden vertrauen zu einer Person die du zwar schon lange kennst aber von der du weißt das sie solche neigungen hat, würdest du so einer Person wirklich so einer versuchung ausetzen?
Bin ich mir nicht ganz sicher, ich kam noch nie in die Situation, in der ich mich zwischen Freunden & Familie entscheiden musste. Aber nochmal: Diese Person ist ein FREUND, was bedeutet, sie hat sich mein Vertrauen bereits verdient,ergo, es ist KEIN Risiko mehr. Ein Risiko wäre es für mich, wenn ich das Kind einem Wildfremden anvertrauen würde, meinetwegen dem Nachbarn, den ich oberflächlich kenne, oder von mir aus auch irgendeinem Familienmitglied, dass ich nicht gut kenne. DAS wäre ein Risiko, aber nicht, wenn ich es einem Freund anvertraue, von dessen Neigungen ich weiß(!), mit dem ich ausführlich(!) darüber geredet habe. Du sagst selber:
Ich traue auch niemandem BLIND, vertrauen muß man sich erst verdienen
Da hast du vollkommen recht, das tue ich auch nicht und ich habe nur wenige Freunde, denen ich alles im Leben anvertrauen würde, Freundschaften, die auch über die Familie hinausgehen, viel tiefer, intimer und privater sind. Und dann irgendwann lernt man das auch einzuschätzen, weswegen ich ohne irgendwelche Zweifel behaupten kann, dass ich mein Kind einem Pädophilen anvertrauen würde, wenn er mein Vertrauen genießt (was nicht viele tun).
Du hast Recht, es geschehen Unfälle und Gewalt verurteile ich stringent (sowohl in Verbindung mit Sex, als auch in kriegerischen Auseinandersetzung. Ich kenne keine Kompromisse, was die Verurteilung von Gewalt angeht), aber Gewalt ist eben kein Grundbestandteil von pädophilem Verhalten. Naja, das wurde jetzt schon dutzende male wiederholt, du hast dein Misstrauen, wenn du das für richtig hältst, dann ist das so. Ich kenne keine "Opfer", aber ich würde mich intensiv mit dem Fall beschäftigen, wenn ich entscheiden müsste, wer Opfer und Täter, ob überhaupt jemand Opfer oder Täter, oder ob beide Opfer und Täter sind. Die Welt besteht aus vielen Graustufen, vergiss das nicht.
Mag sein das du die Welt nur in Graustufen siest und du umbedingt daran glauben willst kann ich nicht ändern, aber glaube mir wenn du erstmal so wie ich gesehen und am eigenen leib erlebt hättest zu was für dingen manche Menschen fähig sind, dann würdest du die Welt vieleicht anders sehen, und glaub mir es gibt menschen denen es wirklich in der Seele weh tut sowas wie
"oder ob beide Opfer und Täter sind" lesen zu müssen...
Dann klär mich bitte auf, was hast du so grausames gesehen, dass dich diese grundehrlichen und toleranten Aussagen so anekeln? Ich weiß, dass Menschen zu schlimmen Sachen fähig sind, ich beschönige ja gar nichts, aber ich bin zugegeben ein Idealist und ich glaube daran, dass kein Mensch von Natur aus Böses im Schilde führt. Das mit "beide Opfer und Täter" bezog sich darauf, dass ich von Fällen weiß, in denen ein Fall, der heutzutage als pädophiler Missbrauch gelten würde, von der minderjährigen Person eindeutig ausging. Es ging nur darum, dass die Medien diese Art der differenzierten Sichtweise vollkommen latte ist und dir anscheinend auch. Du hast das schlimmste gesehen/erlebt und scheinst deswegen zu glauben, es sei immer so.
Es wurde gesagt das man verurteilt wird, wenn man KiPo Sachen auf dem Rechner hat, stimmt. Sollte man aber Bilder von einem Menschen auf dem Pc haben der zerstückelt wird oder gar einen Film (Saw) dann ist das nicht weiter schlimm. Ist ja Kunst nicht wahr?
Wie kann man nur auf die Idee kommen KiPo und andere schreckliche Sachen auf gleiche Stufe mit einen Spielfilm wie Saw zu stellen?
Und auch hier kann ich was dazu sagen. In der EU ist alles, was auch nur annähernd Jugendliche und Kinder untereinander oder in Kombination mit Erwachsenen in mehrdeutigen sexuellen Posen miteinander, egal ob in Text- gezeichneter, fotografierter, am PC erstellter oder gefilmter Form zeigt, verboten! Prinzipiell, alles! Gewalt dagegen wird gemeinhin toleriert, es gibt dutzende Snuff-Seiten, auf die jedes Kind zugreifen kann, es gibt Seiten wie Rotten.com, es gibt Filme, die (bei aller Liebe zum Horror) echt gewaltverherrlichend sind, und da wird auch nichts gegen gemacht. Was soll uns das sagen? Gewalt ist allgemeinhin in seiner abartigsten Form toleriert, aber Sex/Liebe nicht? Das soll keine Rechtfertigung sein, auch wenns vielleicht so klingt, aber fair ist der Vergleich auch nicht gerade, oder?
Schwachsinn
nur weil ich auf große Brüste stehe falle ich auch nicht über jede x beliebige mit doppel d her
Es ist ein gewaltiger unterschied ob jemand auf große Brüßte steht, oder ob jemand eine Neigung hat die sich ohne ein verbrechen zu begehen nicht befriedigen lässt.
Und auch hier sind es die Gesetze, die Medien, ergo die Gesellschaft, die auch Mitauslöser für Verbrechen sind.
ja das stimmt solche fälle gibt es, gab es, und wird es auch wieder geben.
Aber das heist nicht das nur weil man Pedophil ist auch gleichzeitig direkt potentieller Kinderschänder ist
Es gibt auch genug fälle wo der Nette Nachbar von neben an zum Skrupellosen Mörder mutiert
(also so wie du hier argumentierst bedeutet das, dass jeder ein potentieller verbrecher ist
also du, ich, Neverman und jeder andere hier im forum so wie auf der ganzen welt)
so etwas sind einzelfälle und dürfen nicht auf die algemeinheit übertragen werden
Ok man sollte es vieleicht nicht zu veralgemeinnern aber man sollte auch vorsichtig sein, warum erst ein Risiko eingehen wenn man den sicheren weg nehmen kann, das ist es was mich Primär an der aussage von Neverman stört, er zieht nicht mal in betracht das so eine Person auch wenn er sie schon länger kennt gefährlich sein könnte, obwohl sie halt eine solche neigung hat, niemand kann so sehr über jeden zweifel erhaben sein, das man wirklich jeden negativen Punkt einfach so ausblenden kann.
Das ganze Leben besteht aus Gefahren. Man kann nie sicher sein, dass man nie missbraucht wird. Man kann nie sicher sein, dass man getötet wird. Und trotzdem sind Menschen nicht so, wie es einem Serien wie "Dexter" suggerieren, in der manche Menschen einfach von Natur aus "evil" sind und sie sich ein Leben lang verstellen müssen. Das ist fetter Bullshit. Und es gibt keinen sichersten Weg, denn dann solltest du dein Kind töten oder es für immer wegsperren, damit ihm bloß nichts passiert. Aber huch, selbst das wird gegen dich ausgelegt und obwohl du nur das Beste wolltest, bist du die Böse. Und ich ziehe es nicht ernsthaft in Betracht, weil die Wahrscheinlichkeit gering ist, es ist die Suche nach der Nadel im Heuhaufen, mehr nicht...
Machst du dir dein Leben lang Sorgen darum, dass dein Kind in die falschen Hände geraten könnte? Mag sein, dass das als Elternteil tatsächlich so ist, aber ich denke, es wäre gesünder, wenn man weniger obsessiv an die Sache rangeht und einfach aufhört zu verteufeln.
Nichts beschönigen (ich gebs zu) und nichts verteufeln.