Einen Computer heiraten? Was soll dabei rum kommen, wenn man vor dem Priester steht?
Wollen sie Asus blablabla diesen jungen Mann zu ihrem Ehemann nehmen, dann antworten sie bitte!
Dann kommt "BANG!" Fehlermeldung mit "Ja" , "Nein", "Abbrechen" und wenn das überstanden ist und es zum Kuss kommt, dann steht da sofort "Windows hat einen unerwarteten Fehler", darunter "Problembericht senden".
Also einen einfachen Gegenstand zu lieben ist naja, nicht so mein Ding. Aber ein Cyborg ist keine totale Maschine!!!
Also hier mal die Definition:
Androide: Der Androide simuliert möglichst eine Rasse nach, die sein Vorbild war. Der Androide muss nicht zwingend ein Mensch sein, sondern kann auch ein Tierandroide sein. Jedenfalls ahmt er menschliches Verhalten und Gefühle nach, muss daher nicht zwingend richtige Gefühle entwickeln, alles kann im Sinne einer Simulation stattfinden, also teilen sich die Androiden ja schon einmal in zwei Kategorien, die einen die nur Simulanten sind und das machen was man eingetrichtert hat, oder jene die selber gelernt haben und eine eigene Persönlichkeit herausbilden konnten.
Dann haben wir noch den Cyborg: Der Cyborg besteht aus organischen und metallischen Substanzen, eventuell aber auch aus Kunststoff. Jedenfalls ist der Cyborg nur ein umgerüstetes Lebewesen. Jeder Mensch mit einem Herzschrittmacher, wäre demnach ein Cyborg, da hier Maschinentechnik auf Biologie stößt. Der Cyborg ist selber fähig Gefühle zu haben und menschliche Züge zu zeigen, sofern man dies nicht unterbunden hat. So lange er das originalgehirn das Bewusstsein innehat, sprechen wir von einem Cyborg.
Der Roboter:
Der Roboter ist der klassischste aller künstlicher "Lebensformen", die man sich denken kann. Im Gegensatz zum Androiden fehlen ihm deutliche merkmale, was das menschliche Dasein angeht. Es reicht nicht allein die menschliche Sprache zu verstehen und auf Fragen Antworten zu können, damit er sich Androide nennen darf. Roboter gibt es auch in menschlicher Hülle verpackt. Daher als Maschinen die sich bewegen, aber nach einem ganz strickten Schema. Roboter und Androide haben einen flüssigen, sehr verschwommenen Übergang. Da es nicht immer leicht ist den Roboter vom Androiden auseinander zu halten. In der Regel aber wird es an seiner Funktion fest gemacht, Roboter haben nicht die Aufgabe sich menschlich zu verhalten, sondern höchstens menschenkomform.
Meine Auflistung ist diese hier:
Maschinenwesen
- Hauptrgruppe Roboter
- Gruppe der Roboter
- Gruppe der Androiden
- Hauptgruppe Cyborgs
Der Roboter taucht nicht umsonst zweimal auf, da er selber neben der Hauptkategorie auch seine eigene Kategorie stellt. Der Androide wird in die Unterkategorie der Roboter gesteckt. Der Cyborg ist so lange KEIN Roboter, wie er ein eigenes Bewusstsein beibehalten kann, erst wenn das "ICH" durch eine künstliche Intelligenz ersetzt wird, verliert er seinen Status als Cyborg (Das ist aber eine Grundsatzfrage der Menschlichkeit: Ab wann bin ich Mensch und ab wann verliere ich diesen Titel?)
Darauf muss ich nicht näher eingehen, was ich klar machen wollte war folgendes:
Wer einen Gegenstand liebt, muss damit Leben diese Liebe nicht real zurück zu bekommen. Dies kann nicht nur die psychischen Probleme steigern, sondern das gesamte Leben ruinieren. Die Konsequenzen müssen von solchen Personen erduldet werden, auch dass sie sich damit erschweren eine reale Bindung einzugehen zu einem organischen Wesen. Schließlich kommt es recht schlecht, wenn man am Restauranttisch seinem Gegenüber erklärt, dass man vorher über Jahre mit einem Plüschkissen zusammen war oder sonstiges.
Ich halte davon nur so viel, dass die Leute es sich selber aussuchen dürfen was sie mögen. So lange sie Niemanden damit irgendwie im Leben beschneiden, ist alles in Ordnung. Ich würde sie nur insofern in die Therapie schicken, wenn sie sich außer dieser Sache noch anderweitig Verhaltensauffällig geben.
Gruß:
Andrakson