Bamm!!
@Jadewarrior
Geltungssucht nennt man das, wenn Menschen ihre Einstellung anderen mit allen Mitteln, grob gesagt, "in die Fresse schlagen". Ob du nun Geltungssüchtig bist, weil du den direkten Weg genommen hast, oder ob du einfach nur gerne auf anderer Leute Meinung herumtrampelst, das kann ich nun nicht Wissen

Ich vermute mal du gehörst eher der zweiten Personengruppe an die gerne böse Witze macht (Bestimmt auch über Duschen

).
(>DAS soll ein Witz sein)
@Swordspirit
Ich versuche schon die ganze Zeit zu verstehen, welche Rechte / Steuern du eigentlich meinst? Irgendwie geht mir das gerade alles sehr Oberflächlich vonstatten und ich glaube die Diskussion wäre um einiges Durchschaubarer, wenn diese Punkte mal klar wären....es sei denn ich hab was verpasst^^
für den "Rest" gilt:
Natürlich ist es Sinnvoll über eine neues soziales System in Deutschland nachzudenken im Anbetracht des gesellschaftlichen Wandel den es seit den letzten gut hundert Jahren durchmacht.
(Ich rede hier explizit über "Deutschland" weil ich vom Rest - der Welt - noch weniger Ahnung hab^^)
Zuallererst der fällt mir da der demographische Wandel ein.
Aufgrund der guten medizinischen Versorgung sollen die "Alten" noch länger leben...und Rente kassieren. (Ok, in Anbetracht des steigenden Rentenalters sterben vielleicht auch Durchschnittlich mehr an einem stressbedingten Herzinfarkt^^)
Dann sehen immer mehr junge Paare ihre persönliche Entwicklung als wesentlicher an als die Sorge um den Nachwuchs...dieser hat ja auch als längerfristige Anlage ausgesorgt, da man ja seine Rente selbst verdient...und da diese bei höherer Einzahlung auch mehr wieder auszahlt, was MIT Kindern natürlich wieder einiges weniger wäre, kann ich es keinem verdenken lieber keine Kinder zu wollen und ein schönes, einfaches Leben zu führen. (Mit durchschnittlich 400-500 Tausend € mehr in 20-30 Jahren) (Kinder sind Inflationär....das erste ist SAUMÄßIG teuer und danach wird die Kleidung doch eigentlich nur noch durchgereicht

)
Ich würde hier gerne eine Aussage tätigen über "unsere" Generation, aber da ich dazu gehöre fehlt mir die Objektivität...leider.
Wie bereits bemerkt, ist unser Sozialstaat in einer kleinen Zwickmühle.
Erst mal herausfinden, wie er da raus kann, das ist in nächster Zeit angesagt. Und das man dann überlegt, ob man den THEORETISCHEN finanziellen Überschuss kinderloser Paare anzapft wäre für mich auch vollkommen zu verstehen....würde ich nicht momentan das Gefühl haben, dass es in diesem Diskurs vor allem um homosexuelle Paare geht.
Frage: Warum soll man nur homosexuelle Paare für ihre Kinderlosigkeit bezahlen lassen?
Antwort: Die können ja gar keine Kinder kriegen!
Frage: Und warum besteuert man dann heterosexuelle kinderlose Paare nicht auch?
Antwort: Na die können des doch...wenn sie nur wollten.
-.-
Zum Glück leben wir ja in einem Land in dem uns mit Brief und Siegel Gleichheit versprochen wird...also mache ich mir mal die Hoffnung, das ALLE Kinderlosen den Rest Deutschlands an ihrem Luxus teilhaben lassen dürfen. Ehm "GANZ" Deutschland?
Nein, einem...ehm oder eher über 200...Kinderdörfern...ehem oder mehr...*hust*...
>>>Also ich finde eine Kinderlosensteuer zwar sehr Interessant, jedoch halte ich sie für den Moment noch weder für Sinnvoll oder Durchsetzbar.
Aus meinem Freundeskreis kenne ich die harten Auswahlverfahren unserer Jugendämter für Adoptiveltern. Um da etwas erreichen zu können muss man entweder heterosexuell sein, oder/und unglaublich viel Geld haben. Wenn man dann auch noch Schwul oder Lesbisch ist wird die ganze Sache noch weitaus schwieriger. Dazu kommt dann auch oft einfach das Glück oder das Pech die falsche oder richtige Person als Ansprechpartner beim Amt zu haben und dann wars das auch schon.
Alles in allem ist es zuerst einmal ein ziemlich schwere Sache überhaupt ein Kind zu bekommen...zumindest wenn man es behalten möchte...Pflegekinder...oder Notaufnahmen sind da Meineserachtens nicht derart schwer zu bekommen, da diese Bereiche sehr stark von ausseramtlichen Institiutionen organisiert wird.
Ich hatte das schon alles. Pflegefamilien, Kinderheim, Notaufnahmen, Jugend-WG´s, BJW...ich glaube an mir wurden sämmtliche Maßnahmen getestet die dem deutschen Staat zur Verfügung standen. (Die Tatsache, dass ich nun weiß, wie viel ich über 20 Jahre hinweg GEKOSTET habe maht mein Leben für die Zukunft auch nicht einfacher -.-)
Was ich damit sagen will:
Es ist eine Sache etwas zu bekommen was man will ( Eine ganz andere ist es sie NICHT zu bekommen, das halte ich für viel schwieriger...). Aber dann mit der Sache klarzukommen...-.-...da scheitern sowohl Männlein als auch Weiblein oft genug
AUCH WENN SIE HETEROSEXUELL SIND!!!
Dazu lässt sich wieder sagen: Warum sollten schwule Männer schlechtere Väter sein, oder Mütter? (Für Lesben gilt das selbe)
Gerade uns, wo wir doch im Netzwerk sind und nichts vorstellbares Existiert, was mehr Irrealität zulässt als dasselbige, sollte doch klar sein, dass diese klaren Abgrenzungen im Sein des Menschen zunehmend verwischt werden und verschwinden. Und gerade dann muss uns doch auch klar sein, dass das einzige, was wir unseren Kindern vermitteln können das ist was wir kennen.
Und obwohl unsere Eltern sich sehr viel Mühe geben uns als kleine "Sie´s" zu erziehen sind wir eben doch "Andere" geworden, als zuerst gedacht. Also warum sollte das bei schwuler oder lesbischer Erziehung anders sein? Weil sich dann die Chance erhöht, REIN THEORETISCH -.-...., dass die Kinder AUCH...ehm WAS BITTE WERDEN???
Böse?
SCHLECHT?
ANDERS ALS FÜR DIE GESELLSCHAFT GUT?
Meine Güte...wir leben in einer Zeit in der wir Angst davor haben durch Homosexualität ausgerottet zu werden. Ist das nicht Lustig?
Dabei dachte Einstein unser Ende würde durch die Atombombe kommen
Ich glaube, ich habe Recht..diese Angst besteht tatsächlich. Ich meine wer kann schon sicher sagen, dass ihn der Gedanke der Ausrottung der Menschheit AN SICH nicht ein wenig Ängstigt? Und da sehen wir wieder. Unwissenheit ruft diese Angst hervor. Wir leben noch nicht lange genug mit dem Thema der Homosexualität um es in unserer Gesellschaft fest verankert zu haben. Wir drücken uns darum die Dinge zu ändern und diskutieren lieber über Oberflächlichkeiten...über Geld und Macht und wer wen zuerst tolerieren sollte. Und dabei vergessen wir eines.
Die Gesellschaft besteht aus Menschen...nicht aus Idealen. Jeder Mensch ist seine eigene Idee.
Und wenn es so sein sollte, dass jeder Mensch sich als Homosexuell betrachtet, dann würde das vermutlich nicht mal jemand bemerken. Denn es wäre in dieser Gesellschaft Normal.
ups....
@Swordspirit
Ich habs mal wieder vollkommen übertrieben und habe noch nicht mal die Hälfte meiner Gedanken geäußert. Aber eins muss ich noch loswerden.
Ich halte dich NICHT für Xenophobisch^^ Ach ja...mit "Rest" habe ich die anderen im Forum gemeint^^