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[Diskussion] Was ist besser, ein overpowered Hauptcharakter oder einer der von Null beginnt ?

Dieses Thema im Forum "Allgemein / Anime-Talk" wurde erstellt von Winchester1889, 23 Juni 2018.

Overpowered oder nicht?

  1. Zero to Hero

    21 Stimme(n)
    70,0%
  2. OP from the Beginning

    9 Stimme(n)
    30,0%
  1. BlackGauna Ungläubiger

    BlackGauna
    Man kann glaube ich gar nicht sagen, dass das eine besser als das andere ist.

    Es kommt immer darauf an, was der Autor mit dem Charakter und der Story macht.

    Beides kann interessant und gut sein. Es gibt Beispiele für beide Seiten.

    Man kann natürlich auch die beiden Konzepte mischen. Zum Beispiel Berserk fängt auch mit einem OP-Charakter an. Guts plättet fette dämonenartige Wesen hier und da, normale Menschen zerteilt er ohne Mühe. Aber später sieht man, wie er von den God Hand einfach wie ein kleines Insekt platt gemacht wird. Und dann springt die Zeit zurück und man sieht, wie Guts von "Null" anfängt.

    Und viele "Loser"-Charakter-Stories sind auch oft einfach OP-Charaktere in disguise. Werden am Anfang immer als schwach dargestellt und müssen sich anstrengen, um ihre Ziele zu erreichen. Aber nach kurzer Zeit merkt man, dass sie doch eine geheime Kraft haben, von Gott persönlich abstammen, etc. Berühmtestes Beispiel ist wahrscheinlich Naruto. "Oh ich kann keine Jutsus, bin Waise, keine Eltern,mi mi mi, bla bla". Dann stellt sich raus, dass er Kyuubi in sich hat und ab dann hat er Plot Armor. Fast immer wenn er in Gefar gerät, aktiviert sich der Kyuubi und er macht alles platt.

    Also wenn ich zwischen den beiden Charakter-Typen, OP-Char -> doch nicht OP oder "Null" -> in Wirklichkeit doch OP, dann lieber das erste.
     
  2. Ich finde OP - Charaktäre in der Regel langweilig, gibt nur sehr wenig Ausnahmen
    (meistens in Ecchi Anime^^), was actionreiche Anime betrifft will ich Spannung und Herausforderung, ich will eine Figur in die ich mich gut hineinversetzen und mit der ich innig mitfühlen kann, eine Figur die bis an sein Limit geht,und zur Not auch darüber hinaus, solche Figuren reizen mich ungemein, nicht nur in Anime mit viel Fantasy, auch in normalen Slice of Life Anime ohne Superkräfte und Co..
    Die Feinde müssen jedenfalls auch was auf den Kasten haben, zwar auch nicht OP sein, aber auch keine Schwächlinge, mit List, Tricks, gutem Timing, Analyse der Schwächen und nem guten Mix aus dem Einsatz von Stärke und Schnelligkeit kann man doch jede noch so harte Nuss knacken, und auch jeden Gegner.
    Unbedingt absolut von Null muss der Chara ja auch nicht anfangen, bisschen Magie und/oder ne spezielle Kampftechnik könnte ja drin sein, aber es ist ein Muss für mich das diese Figur seine Fähigkeiten, Kräfte und Künste im Verlauf der Story im Anime steigern kann und dies auch tun muss.
    In diversen Anime wo der MC durch eine große Welt reist um mächtige Artefakte zu finden oder Geister zu absorbieren wie auch sich gegen andere Kontrahenten in Kämpfen zu behaupten und seine Kräfte zu perfektionieren ist das doch eh Standard (Shaman King, Soul Eater, etc.).
    Klar, manchmal sind OP - Charas auch echt witzig, meistens in Anime mit viel Ecchi, Highschool DxD, Dog Days, How not to summon a Demon Lord, unsw., und ich will auch Niemanden den Spaß daran nehmen, auf ein atemberaubendes großes
    ´Stand Your Ground - Finale´ muss man bei solchen einfachen wenn auch witzigen und sehr unterhaltsamen Machwerken jedoch meistens verzichten.
    Guckt trotzdem was Euch gefällt^^!
    Viele megastarke OP - Charas werden in manchen Anime oft als dämlich, leichtsinnig oder einfach urnaiv dargestellt, weiß nicht ob das so gewollt ist
    vom Schöpfer oder nicht, aber man nehme zB. mal Ruffy aus One Piece oder Son Goku aus Dragonball, der Eine katapultiert sich mal eben in die Luft um nen Gegner mit ner Attacke zu erledigen und denkt nicht die Spur dran das unter im Wasser sein und er ertrinken könnte weil er wegen seiner Teufelskräften nicht schwimmen kann, der Andere ist so naiv und nimmt den Gegner (anfangs) kaum ernst und blödelt im Kampf zuerst rum bis dieser erst so richtig auf 180 ist, zugegeben bedienen diese Persönlichkeitstypen halt meist gängige Klischees in Anime, zB. das ein MC erst seine stärksten Kräfte entwickelt bzw. ausspielt wenn seine Freunde in Gefahr geraten
    (Ich muss Sie retten/schützen!), oder wenn Sie bereits getötet wurden
    (unbändiger Hass/unbändige Wut), und andere ähnlich typische Szenarien
    (Emotionaler Blackout, Blutrausch, Rache etc.)
    Mit One Punch Man zB. kann ich Nichts anfangen, sooo OP^^, einzig das der Typ kaum Bock hat viel zu tun und ordentlich zu kämpfen ergibt nen recht großen Spaßfaktor.
    Eines der besten Beispiele für nen guten OP - Charakter ist für mich Vash the Stampede aus Trigun, echt ein Ausnahme - Anime, da Vash ja absolut pazifistisch veranlagt ist, und wenn er mal töten musste bzw. dazu gezwungen wurde (Legato Bluesummers) oder fast getötet hätte (als Vash austickt und fast Monev the Gale erschießt weil dieser einige Zivilisten tötet) waren das Szenen mit Gänsehautfaktor sondergleichen.
    Ansonsten blödelt Vash lieber rum und veralbert seine Gegner, er will aber Niemanden (ernsthaft) verletzen oder töten, obwohl er gar nicht mal so schwach zu sein scheint und extrem kunstvoll und genau Schießen kann.
    Bei den meisten OP - MC´s sind schwächere Feinde fast nur ´Ego - Kanonenfutter´!
    Was ich jedenfalls absolut nicht ab kann sind gute OP - Charas die am laufenden Band problemlos massenhaft schwache und charakterlose Standard - Bösewichte kalt machen, ein sehr gutes Beispiel ist da der Anime Fist of the North Star, Klassiker!, auch wenn die meisten Gegner da stinkenden hässliche miese Banditen, Mörder, Kinderquäler, Vergewaltiger und sonstige kranke psychopathischen Sadisten sind, die können einen echt Leid tun so was von null Chance wie Die gegen den Über - Mega - Helden haben.
    Robot Girls Z ist auch ein Musterbeispiel, Loli Abuse in Reinform, gg, auf diese Art gefällts mir aber ausnahmsweise nicht^^, die braven Heldinnen verkloppen die süssen kleinen Möchtegernfiesling - Lolis gnadenlos, awww!
    In vielen Anime kann man fast nicht Anders als Mitleid mit den armen Bösewichten zu haben, xd, aber es gibt zum Glück solche und solche Anime.
    Abwechslung kann ab und zu nicht schaden, man pickt sich eh raus was einem am besten gefällt, so soll es sein.
    Wäre cool wenn es mehr Anime gäbe wo mal böse oder zumindest fiese Charas von der dunklen Seite auf Reisen gehen und mal den strahlenden Helden und geleckten Schönlingen in den Hintern treten (mehr in Richtung Disgaea etc.).
    Wäre mal was Anderes, nyaa, würde mir gefallen, immerhin bin ich überzeugt
    NEUTRAL EVIL...zumindest was Anime und Games betrifft, im Reallife nur bedingt, rofl.
    Nun ja, wenn es um Anime geht, dann auf jeden Fall ein Charakter der von Null
    (oder höchstens 1) anfängt, OP mag zeitweise witzig sein und für bestimmte Genres in Anime und bestimmte Vorlieben bestimmter Fans auch gut passen, wenn es aber ein abenteuerlicher Anime mit solider Handlung, nem aufregenden Verlauf und nem grandiosen Finale (möglicherweise auch mit schockierendem Twist) sein soll, dann muss eine Figur/der MC mit den Herausforderungen die sie/er besteht wachsen, Gegner und Feinde besiegen, Hürden überwinden und aus dem Weg räumen und sich gut und stark weiterentwickeln, physisch wie psychisch, und auch emotional, das ist meine Meinung...

    mfG Pervert but Brave
     
    Zuletzt bearbeitet: 1 November 2018
    Shishiza gefällt das.
  3. Fireball00 Novize

    Fireball00
    Kommt auf die Story und Darstellung in den Animes an. Bei Manchen Serien haben sie die OP Character sehr gut eingefügt und mit der Story was draus gemacht.
    Aber Persönlich finde ich es besser wenn sie etwas Übung haben und sich im verlauf der Serie entwickeln.
     
  4. Sylverblack Bred in Captivity
    Otaku Veteran

    Sylverblack
    Naja, ganz so ist es jetzt nicht. Du kannst immernoch ne Back Story in Rückblenden machen, aber dann hast du zugegebenermaßen auch wieder viel ZtH drin.

     
  5. love saft 2 Gläubiger

    love saft 2
    ''overpowerd hauptcharakter''

    overpowerd von anfang an,kommt auf den hauptcharakter drauf an,also wenn er zurückhaltend und ruhig ist,und nach und nach in der serie zeigt was er kann dann schon (one punch ''ziege'')
    wenn er jetzt aber von anfang an son mega overpowerd muskel pimp ist mit grosser fresse wohl eher nicht,aber besser finde ich es wenn es sich nach und nach entwickelt....ist spannender
     
  6. _Danya_ The Invincible
    Otaku Veteran

    _Danya_
    One-Punch-Man hab ich gerade angefangen und finde ich auch extrem toll, aber ich persönlich finde, dass man emotional eher sich an einen Charakter binden kann, der von null auf hundert geht, denn da fühlt es sich so an, als wäre man bei der Entwicklung dabei gewesen.

    Aber wie schon gesagt wurde, hat beides Vor- und Nachteile.
     
  7. arthur1af Gesperrt

    arthur1af
    Hmm finde ist ne schwere entscheidung beides hat seine vorzüge. Persönlich aber würde ich sagen das ich From-Zero-to-Hero Chars besser finde weil der moment in dem der Char endlich seinem erzfeind ebenwürdig bzw stärker ist löst mir oftmals ne Gänsehaut aus.
     
  8. Xevns Novize

    Xevns
    Ich finde es am besten wenn es eine Müschung aus beidem ist. Zum Beispiel Natsu aus Fairy Tail, er ist von Anfang an extreme stark ohne es an die große Glocke zu hängen hat aber dennoch bei vielen "Boss" Gegnern Schwierigkeiten und wird mit der Zeit immer stärker
     
  9. Pazu Stamm User

    Pazu
    Die von Null beginnen sind mir am liebsten. ZB Erased: Die Stadt, in der es mich nicht gibt, oder wie oben genannt One-Punch-Man.
    Also: From Zero 2 Hero
     
  10. Ju3lz Novize

    Ju3lz
    Ich finde es kommt auf die Serie an, aber ich mag es eher wenn der Hauptcharakter sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt und immer stärker wird.
     
  11. DynaEx Otaku Elite
    Otaku Veteran

    DynaEx
    Charaktere ohne bekannten Werdegang oder Hinweisen (können auch im Verlauf der Geschichte folgen) wie sie zum Super/Antiheld geworden sind, sowie keine erkennbaren Schwächen oder Innere Kämpfe, sind ein Zeichen von faulen oder schlechten Fähigkeiten eine Geschichte zu erzählen oder Charaktere zu entwerfen. Marry Sue's mag keiner und sind einfach gesagt, langweilig.

    Ein fiktiver Charakter der sich von Anfang an alles erarbeiten muss, egal wie overpowered er danach ist, ist nicht nur glaubhafter, sondern verleiht der Geschichte auch erheblich mehr Tiefe.
     
  12. moinulti Novize

    moinulti
    Ein Charakter sollte nicht von Anfang an OP sein, weil sonst keine Spannung da ist joa
     
  13. .flash. Novize

    .flash.
    Einer der von Null beginnt ist interessanter. Naruto ist ein gutes Beispiel.
     
  14. Sylverblack Bred in Captivity
    Otaku Veteran

    Sylverblack
    Aber gerade Saitama beginnt doch nicht von 0. Meintest du eine andere Serie?

    ---

    Ja, da gebe ich dir recht.

    Sehe ich ähnlich.

    Da stimme ich dir zu.

    Genau, da hast du mir aus der Seele geschrieben.

    Stimmt.

    Das sehe ich genauso!

    Ein guter Punkt, den du erwähnt hast!

    Das hast du vollkommen richtig erkannt!

    @redrooster Mach ich's jetzt richtig?
     
  15. ngel01 Ungläubiger

    ngel01
    Pauschal schwer zu sagen kommt meiner Meinung immer auf den Plot und Art des Genre an. Generell finde ich es aber etwas langweilig wenn der Hauptcharakter direkt alles kann bzw. nicht erst lernen muss mit seinen Fähigkeiten umzugehen. Andererseits bietet das natürlich mehr zeit für relevante Story´s und das einbinden von anderen Charaktären. Ich würde sagen in Deathnote haben wir ein Beispiel wo die Charakterentwicklung eher Emotional als durch das Hinzufügen/Verbessern von Fähigkeiten stattfindet. Ich kann also sagen, dass die Char´s sich zumindest an Gegebenheiten/Situationen anpassen oder sich generell weiterentwickeln müssen um für mich interessant zu sein.
     
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