[Diskussion] Welches Betriebssystem?

stieven1

Ungläubiger
Auf meinem Desktoprechner dient mir seit längeren offline Windows 8 x64pro, weils einfach die meisten meiner Anwendungen,VMs,Treiber und Spiele Nativ zufriedenstellend ausführt.

Ansonsten laufen die Betriebssysteme nach den Gegebenheiten,
bei FreeBSD wird man noch zum lernen gezwungen damits sehr rund läuft auf dem Server.
Linux/GNU is schnell installiert, halbwegs sicher im Internet und läuft allgemein unauffällig hier mehrfach.
AmigaOS,Winxp(Japanisch),Win10(tablet) laufen bei bedarf sporadisch.
 

Anarky

Gläubiger
Auf meinem Heim-PC verwende ich mittlerweile ausschließlich Arch Linux, da ich die Art und Weise mag wie Arch Linux funktioniert. Sowohl die Philosophie als auch die Technik entsprechen am ehesten meinen Bedürfnissen. Außerdem gefällt mir die Community, da diese sehr kompetent und hilfsbereit ist. Davor habe ich jahrelang Windows verwendet, bin aber wegen der Gängelungen seitens Microsoft umgestiegen. Was die sich mit dem Zwangsupdate auf Windows 10 erlaubt haben, ist meiner Meinung nach jenseits von gut und böse. Dennoch verurteile ich niemanden für die Wahl des Betriebssystems, finde aber, dass man auch mal über den Tellerrand schauen sollte.
 

CryzX

Gläubiger
Dennoch verurteile ich niemanden für die Wahl des Betriebssystems, finde aber, dass man auch mal über den Tellerrand schauen sollte.
Die Macht der Gewohnheit und manchmal etwas spezielle Anforderungen sprechen da oft dagegen. Ich hab mal ein paar Bekannten ein Debian-System gezeigt, gescheitert ist es oft daran, dass es "nicht Windows" ist.

Was die sich mit dem Zwangsupdate auf Windows 10 erlaubt haben, ist meiner Meinung nach jenseits von gut und böse.
Zwangsupdate ist etwas hart - konnte zumindest nicht feststellen, dass sie einem dazu gezwungen hätten. Eher ... naja, Nötigungsupgrade, oder so. Das war zwar nervig, damit hätte ich aber noch leben können. Ich hab Windows 10 mal ausprobiert und bei mir hat es sich zu sehr verselbstständigt. Ich hätte gerne etwas mehr Kontrolle darüber, was für Einstellungen ich am System mache ... und welche das nächste Update überleben.

Dass sich so manch ein Treiberupdate verselbstständigt hat war dann letztendlich der Grund, wieso ich vorerst vom Upgrade absehe.

Allerdings musste ich meinen Rechner nach technischen Schwierigkeiten neu aufsetzten und habe das Update verloren und
dass genau zu derzeit an dem die Upgrade eingestellt wurden. Jetzt sitze ich auf Windows 8 fest und bin nicht ganz so zufrieden, hätte gerne 7 oder 10. 7 wird aber in Zukunft zu unsicher werden,
da es keine Updates mehr geben wird. Und für 10 müsste ich es kaufen, aber da bleibt meine Motivation noch recht gering.
Das müsste eigentlich kein Problem sein, sofern das Upgrade durchgeführt wurde. Dann müsste sich Windows 10 eigentlich selber aktivieren. Falls nicht ... ich habe es nicht überprüft, aber es gibt angeblich immer noch eine Option, um kostenfrei an Windows 10 zu kommen, wenn man den Installer umbenennt.
 

Anarky

Gläubiger
Debian ist nicht wirklich für Linux-Einsteiger geeignet. Alleine schon wegen der strengen Open-Source-Politik. Wenn schon, dann so etwas wie z. B. KDE Neon oder Linux Mint. An sich hast du aber recht. Die Leute wollen einfach kein Linux. Sie wollen Windows ohne die Probleme, die Windows nun mal hat, und denken dann oft fälschlicherweise, dass Linux die Lösung wäre. Es gibt zu der Problematik einen sehr ausführlichen Kommentar: Linux ist nicht Windows.

Ich finde schon, dass das Wort "Zwangsupdate" angemessen ist. Sei es, dass das Schließen des Upgrade-Fensters als Zustimmung gewertet wird oder die zig Updates, die danach kommen und sich höchstens verschieben, aber nicht aufhalten lassen. Der Kryptograph Rüdiger Weis hat dazu auf dem Chaos Communication Congress (32c3) gesagt, dass das die Definition von Botnet erfüllt, da fremde Leute ohne Genehmigung Code auf der Maschine ausführen.

Naja, muss ja jeder selber wissen.
 

Filp

คนสร้างความยุ่งยาก
Otaku Veteran
Stimmt, früher war alles besser, als der 0815 User keine Updates machen musste, sie auch nicht gemacht hat und sein Rechner damit schnell mal ohne es zu bemerken zur Virenschleuder wurde...
Die meisten können mit Linux nichts anfangen und ein Linux ist in den Händen eines 0815 Users auch kein Stück sicherer als ein Windows.
Viel witziger ist aber eigentlich, dass die größte "MS spioniert/zwingt mich hier und da" Schreier dann neben dem Linux Rechner ihr Android Smartphone haben ;)
 

Anarky

Gläubiger
Guck dir mal das verlinkte Video vom 32c3 an und denk dann nochmal darüber nach. Das Problem mit den Zwangsupdates ist, dass diese im letzten Jahr häufig zu Problemen geführt haben, die bis zu unbootbaren Systemen gereicht haben. Zwischendurch hat Microsoft dann auch noch die eigene Update-Mechanik geschrottet. Nichts, was man auf die leichte Schulter nehmen soll. Doch, man ist zur Zeit deutlich sicherer unter Linux, da die Bedrohung durch Viren kaum gegeben ist. Ich bin kein Windows-Hater (aus dem Alter bin ich raus), aber das sind halt nun mal Tatsachen, die man ansprechen können sollte. Und nein, ich habe kein Smartphone. Kann es sein, dass du mich seit dem Feminismus-Thread nicht mehr leiden kannst?
 

CryzX

Gläubiger
Debian ist nicht wirklich für Linux-Einsteiger geeignet. Alleine schon wegen der strengen Open-Source-Politik.
Kommt darauf an, was gemacht werden soll. Ich hab selten ein System erlebt, was mir so wenige Probleme wie Debian Stable bereitet hat, was u.A. an der Update-Politik liegt. Wenn es lediglich um ein System geht, das laufen und die Standardsachen abdecken soll, greife ich bevorzugt zu Debian.

Ich finde schon, dass das Wort "Zwangsupdate" angemessen ist. Sei es, dass das Schließen des Upgrade-Fensters als Zustimmung gewertet wird oder die zig Updates, die danach kommen und sich höchstens verschieben, aber nicht aufhalten lassen.
Zu den Updates danach passt der Begriff, das stimmt.

Stimmt, früher war alles besser, als der 0815 User keine Updates machen musste, sie auch nicht gemacht hat und sein Rechner damit schnell mal ohne es zu bemerken zur Virenschleuder wurde...
Die Updates standardmäßig zu laden und zu installieren ist ne gute Sache, ich hätte aber gerne die Option, vereinzelte Updates auszuschließen. Oder, falls das nicht geht, zumindest die Treiber-Angelegenheiten komplett selbst zu übernehmen.

Viel witziger ist aber eigentlich, dass die größte "MS spioniert/zwingt mich hier und da" Schreier dann neben dem Linux Rechner ihr Android Smartphone haben ;)
Sofern da nicht die Stock ROM drauf läuft, sehe ich keinen Widerspruch :P
 

Anarky

Gläubiger
Oder, falls das nicht geht, zumindest die Treiber-Angelegenheiten komplett selbst zu übernehmen.
System und Sicherheit > System > Erweiterte Systemeinstellungen > Hardware > Geräteinstallationseinstellungen. Dort müssen die Punkte „Nein, zu installierende Software selbst auswählen“ sowie „Nie Treibersoftware von Windows Update installieren“ aktiviert werden.
 

Filp

คนสร้างความยุ่งยาก
Otaku Veteran
Guck dir mal das verlinkte Video vom 32c3 an und denk dann nochmal darüber nach. Das Problem mit den Zwangsupdates ist, dass diese im letzten Jahr häufig zu Problemen geführt haben, die bis zu unbootbaren Systemen gereicht haben. Zwischendurch hat Microsoft dann auch noch die eigene Update-Mechanik geschrottet. Nichts, was man auf die leichte Schulter nehmen soll. Doch, man ist zur Zeit deutlich sicherer unter Linux, da die Bedrohung durch Viren kaum gegeben ist. Ich bin kein Windows-Hater (aus dem Alter bin ich raus), aber das sind halt nun mal Tatsachen, die man ansprechen können sollte.
Wer keinen Plan von Linux hat, hat auch kein sicheres System. Linux setzt vorraus, dass man sich damit beschäftigt und das macht es, neben vielen anderen Sachen, für den Großteil der PC User eben ungeeignet.
Ich bin übrigens kurz nach Release von Win7 auf 10 umgestiegen und hatte nie irgendwelche Probleme. Ein Linux hatte ich zuletzt irgendwann um 2002 als 2. System auf dem Rechner, fand es damals aber schon unnötig, gehörte aber wohl irgendwie dazu als Informatiker. Beim zocken behindert bis verhindert Linux eh ;)

Und nein, ich habe kein Smartphone. Kann es sein, dass du mich seit dem Feminismus-Thread nicht mehr leiden kannst?
So wichtig wird keiner im Netz für mich, keine Angst ;)

Sofern da nicht die Stock ROM drauf läuft, sehe ich keinen Widerspruch :P
Jo und dann dank des Roots untergejubelten Appanhängen noch tieferen Zugriff ins System geben ;)
 

Erebiya

Novize
Traurig aber Wahr.... Für meine Zwecke eignet sich Windows 10 bisher am besten. Leider hat man als Gamer kaum andere möglichkeiten wenn man sich nicht mit Workarounds zufrieden geben will. Im Mobilen bereich tut ein angepasstes Android seine Dienste. Hat zwar auch seine Nachteile aber für meine zwecke ist es Ideal nachdem man das eine oder andere...ENTFERNT!.... hat.
 

Anarky

Gläubiger
Wenn du keine Spiele spielst, die die Direct X 12 API voraussetzen (was die wenigstens tun), dann tut es auch ein Windows 7 ohne Spy-Updates. Ich persönlich finde, dass er zurzeit kaum einen Mehrwert im Vergleich zu Windows 7 gibt, da sich bis auf eine moderne GUI kaum etwas getan hat.

 

Erebiya

Novize
Windows 7 ist genauso ok. Windows 10 bevorzuge ich nur um auch künftig kommende Spiele, spielen zu können und um auch mal neue Features austesten zu können. In dem Sinne ist es eher eine zukunftsorientierte Entscheidung. Zudem sind einige der neueren bzw. kommenden Features recht vielversprechend. Z.B. der kommende Game Mode. Mal sehen ob er wirklich was taugt. ;3
 

Atmaniac

Scriptor
Zudem sind einige der neueren bzw. kommenden Features recht vielversprechend. Z.B. der kommende Game Mode. Mal sehen ob er wirklich was taugt. ;3
Das Creators Update inklusive Game Mode ist seit 11. April erhältlich. Bei ausgewachsenen Gaming PCs bringt es wie erwartet nichts, bei Laptops oder schwächeren Desktops PCs stehen die Chancen besser.
 
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