Kritik
Story? Same as usual. Trotz der groß markanten Sprüche bleibt die Serie ihrem Motto fast treu. Neu ist hingegen das die Überlebenden der Katastrophe etwas mehr Tiefe erhalten und Konflikte innerhalb der Gruppe geschürt werden. Dennoch dienen die einzelnen, nicht immer ganz uninteressanten Storyschnipsel, nur dazu den nächsten Kill einzuleiten. Und unser allerliebster Leichenbestatter ist auch wieder dabei und fügt mal nebenbei noch eine nette kleine Regel hinzu, die etwas Tiefe in das Ganze bringen soll.
Und die Kills bleiben diesmal wieder realistisch. Erinnern wir uns an die schönen Zeiten, wo die Kills immer noch nachvollziehbar waren und tatsächlich so passieren konnten? Nun, diese Zeiten sind zurück. Doch ganz weg von dem effekthaschenden vierten Teil kann man nicht. Die Kills haben teilweise SAW3 Niveau. Da werden Akkupunkturnadeln die vorher in den Körper gequetscht worden sind gezogen, da werden Köpfe zermatscht, heißes Öl fließt über ein Opfer oder ein weiteres wird von Eisenstangen in tausend Fetzen gerissen und es wird sogar auf äußerst perfide weiße gepfählt. Und das ganze in atemberaubenden 3D, so perfide und nur zum Selbstzweck der Gewaltdarstellung wurde die 3D Technik noch nie genutzt. Sie dient nur dazu das Blutbad noch abscheulicher, noch härter und grausamer aussehen zu lassen. Und das ist perfekt gelungen. Von den Kills her reicht dieser Teil locker an den legendären 2. ran und das ist schon ein Kunststück an sich. Selbst an den zynischen rabenschwarzen Humor bei den Kills hat man gedacht. Und allein die Vision am Anfang zieht einem die Schuhe aus, genau wie der Autobahncrash in Teil 2.
Ach ja, der bitterböse zynische Schluss hingegen war eine der dicksten Überraschungen der Serie. Einfach nur Genial umgesetzt und ein echter Aha Moment. Und das erklärt auch Einiges was in den nachfolgenden Teilen passiert ist. Ich spoilere hier nicht, denn sonst geht euch etwas ganz Besonderes verloren.
Fazit
Allzuviel Innovation sollte man nicht erwarten, aber dafür eine Rückkehr zu den legendären Wurzeln des zweiten Teils inklusive zynischem schwarzem Humor. Man wird also gut unterhalten ohne wirklich etwas großartig Neues zu bekommen.