Kants Transzendentalphilosophie beschreibt zwar die Dinge, jedoch schafft sie es nicht, sich den Dingen wirklich zu nähern. Kant benötigt das denknotwendige Konstrukt des "Ding an sich" und somit verweilt er nicht bei den Dingen selbst, um seine Transzendentale Ästhetik zu erklären.
Letztendlich also nur heiße Luft.
Und du hast auch Plato(n)s Ideenlehre nicht verstanden, ich frage mich, wie du dein Studium schaffen möchtest, wenn du nicht mal die Grundlagen kannst!
Schon mal was von Parusie gehört? Nicht? Erkundigen, dann weißt du wo dein Fehler ist.
Du hast sicher gemerkt, dass das was ich weiter oben beschrieben habe nur ein
Gedankenspiel war, bei dem es ums Sein bzw. um die Existenz ging.
Natürlich ist mir klar, dass Kant sich immer nur im Bereich der Begrifflichkeit bewegt, jedoch im Endeffekt damit nichts wirklich erreichen kann; wie du schon sagst, kann nichts über das Ding an sich aussagen. Dennoch kann es meiner Meinung nach hilfreich sein, sich nochmals über die Begriffe
Sein,
Existenz und
Realität Gedanken zu machen, was in dem Fall meine Absicht war.
Daher bin ich der Meinung, auch wenn ich Kant nicht mag, dass er hinsichtlich dessen einen gewissen Denkanstoß bringen kann und man ihn nicht "vergessen" sollte.
Zudem denke ich nicht, dass du zu beurteilen hast, ob ich Platons Ideenlehre verstanden habe, geschweige denn mir zu unterstellen, was ich kann und was nicht Ôo
Ich weiß, dass Platon die Gegenwart bzw. Anwesenheit der platonischen Ideen in den Einzelndingen sieht. Dennoch kann ich in meinem
Gedankenspiel die Ansichten Kants und Platons vermischen und versuchen daraus etwas zu formen, ob es gelingt oder nicht, sei dahin gestellt.
Ich fand es nur interessant die Gedanken, die das Ding an sich und die Gedanken, die die Begrifflichkeit behandeln, miteinander zu verbinden. Das man so etwas in der Philosophie macht, sollte dir ja bewusst sein...