luci2k1 schrieb:
... also sicher ist das je nach Definition von "gut" (oder "besser") mal eher nicht ... und was einfach ist, ist auch so ne Sache, ich glaube nicht, das Zufall ein einfaches Konzept ist, jedenfalls nicht einfacher als Gottesglaube... aber der Glaube an den Zufall ist ja irgendwo auch ein Glaube und steht dem Atheismus damit ebenfalls entgegen... Atheisten (zumindest jene die ähnlich wie ich denken) sehen eher eine logische Kette von Ereignissen, die in der Gänze zu erfassen uns nur nicht möglich ist... tja, das Vorherproblem (bzw. das Ursprungs-/Anfangsproblem) bleibt auch uns... wie allen Gläubigen... bei uns ist (die gesamte Existenz betreffend) unergründlicher Sinn (alias Gottes Wille) nur durch Sinnlosigkeit (ohne Wertung) ersetzt... okay, das kann man dann einen Glauben an eine Art Zufall nennen... der Zufall Existenz als sollche....
Der Zufall ist neben Schicksal ein Gedanke um sich die Fehler der Menschen, oder die Unglücke der Welt, besser zu erklären und zu verkraften, denn gegen einen Zufall kann man nix machen und gegen das Schicksal, praktisch gesehen, auch nix. Alles beides einfache Gedanken. Zu "Gott", ich bin jetzt nicht so der Typ der meint, ich lege alles in Gottes hand und lasse mich gehen. Die Logik des Menschen selbst hat viele Fehler, wie Sherlock Holmes es mal sagte; also A.C. Doyle.. "Ich glaube nicht an den Zufall, alles geschieht aus einem Grund - also eine Kette von Gründen, Ereignissen." Und. "Der Mensch ist nichts, dass Werk ist alles". Die Kette müsste sehr lang sein, wenn nicht sogar im Jahre Null anfangen (Christus) oder vielleich noch eher. Dann müsste man auch sagen, so wie du es beschreibst, Hitler war nicht alleine daran Schuld das er so wurde, jeder der ihn abgelehnt hat, oder ausgenutzt hat ist daran Schuld was er getan hat. Aber davon will der einfachdenkende Mensch meißt nix wissen. Sicher ist der Glaube an dne Zufall einfacher als alles logisch nachzuvollziehen. Aber das schafft kein Mensch. Egal wie lange er das trainiert.
och, was schon so alles als "undenkbar" beschrieben wurde und im selben Augenblick gedacht (nicht geglaubt) wurde .... und warum muss uns etwas beigebracht worden sein? Die Evolutionstheorie bietet doch eine gute Alternativerklärung, ein "durchprobieren" aller Möglichkeiten und die Beste nach Ausschlussverfahren zu finden.... bleibt die Frage wozu... aber die lässt die Religion ja auch offen....
Evolutionstheorie: Stammen vom Affen ab, aber warum nur Affe? Kann man sich auch fragen, klar ist aber, dass die Evolution, wenn schon denn schon immer den einfachste und besten Weg wählt. Gedanken müssen irgendwoher kommen, dass man sagt sie kommen aus dem Nichts, ist genau so ein schmarrn wie, wenn man an das Nichts glaubt. Was man sagen kann ist, dass der Mensch theoretisch über die Jahrmillionen anerlernt hat, schon im Affen fing es an. Das Wissen kam also, als der Mensch begann, nachzudenken. Das Wissen kommt durch das Denken über "Gott" und die Welt. Also da hats angefangen. Das Rest Wissen, erklärt sich der Mensch selbst, auch wenn er es nicht beweßen kann. Siehe das, was vor dem angeblichen Urknall war. Das Nichts? Ja, warum es sich nicht noch leichter machen.. Der Mensch ist oft von sich mehr überzeugt, als es denn der Wahrheit entspricht. Warum wir sind, entweder sagt man dazu, weil wir uns einfach am besten anpassen konnten und können und weil wir einfach Glück hatten, und weil die Dinosauerier ausgelöscht worden. Welch Zufall das das größte Massensterben in der Dinosaurierära statt fand. ^^ Oder man sagt, wir sind da, weil wir gebraucht werden. Oder einfacher Zufall/Schicksal. Fakt wäre aber, ein "Gott" braucht uns nicht. Also sind wir nur eine Laune der Natur.
Goethe hat mMn das was ein Teufel wäre, wenn es einen Gott gäbe, gut getroffen (im Faust)... ein Wesen, das sich als Gegenspieler Gottes begreift, aber eben auch eine seiner Schöpfungen (und damit zum Plan gehörig) ist... btw. ich denke schon, dass ein perfektes Wesen Gut wäre, es wäre nur das einzige, das wüsste was genau "gut" ist.
Und am Ende: ich habs ja schon gesagt.... "es gibt einen Grund, aber wir kennen ihn nicht".... oder: "es gibt keinen Grund"... wo ist das eine besser als das andere, oder eines von beidem "einfacher"?
Goethe hat viel gesagt wenn der Tag lang war.. ^^ Aber die Sache das Gott den Teufel erschaffen hat, könnte sein, aber das Böse und Gute kann niemand erschaffen, der selbst weder Gut noch Böse ist. Das Böse und Gute hat nur der Mensch manifestiert.. Ein Tier was ein Mensch tötet, ist weder gut noch böse... Das ist Fakt. Egal was Mensch dazu sagt. Manche sagten mir ich sei ein Teufel. Wenn dem so wäre, ist ein Teufel einfach nur eine Rasse, die besser ist als ein Mensch. Teufel sind aber nicht durch und durch Böse, denn man kann nix Böses schaffen ohne an das Gute zu glauben, denn was für andere Böse ist, ist für wieder andere was Gutes und umgekehrt. Das ultimative Böse und Gute kann alleine nicht existieren, weil wenn es das Gäbe, würde das u. Böse sich zum ziel setzen alles Leben auszulöschen, egal wie und warum, es Muss böses tuen. Das u.Gute würde dann immer Gutes tuen Müssen, was wiederum heißt, egal wie Böse ein Mensch ist, ihm wird alles verziehen... Und das ist doch absurd.
Was uns antreibt? Da kommt mir die Frage auf; was ist stärker, unser Körper, oder unser Geist? Natürlich der Geist. Es ist nicht unmöglich das wir unsere Wunden schneller heilen lassen können, auch ohne Körper leben können, denn der ist Primitiv und behindert mnur die Entwicklung des Gehirnes. Telekines ist uch möglich, aber dazu sind wir noch zu Dumm, alle Menschen. Viele sind auch voll gefüllt mit unnützem Wissen, dank der Schule.. Und den belanglosigkeiten der Welt. Wenn das Gehirn wächst dann müssen die Gefühle weichen. Naja, sie machen es dann sowieso..