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[Hinweis] Japan zensiert Nordkorea-Bezüge im Videospiel "Homefront

Vamp84

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Die Computer Entertainment Rating Organization ist das japanische Pendant der USK. Der Ego-Shooter "Homefront" ist im Land der aufgehenden Sonne durch die Prüfung gefallen und darf nicht unzensiert erscheinen. Das Besondere ist hierbei jedoch, dass nicht die Gewaltdarstellung beanstandet wurde.

Die Prüfer störten sich viel mehr an dem Szenario. So wird der Diktator Kim Jong-Il im Spiel erwähnt und Nordkorea übernimmt die Rolle des Aggressors, der die USA überfällt. Vorher wird allerdings noch Japan erobert.

Da Japan ein angespanntes Verhältnis zu Nordkorea hat, wird dieser Umstand den Prüfern wenig gefallen haben. Daher müssen in der japanischen Version die Bezüge zu Nordkorea gestrichen werden. Dort heißt es nun "Land im Norden" und "Führer im Norden".​

Quelle: J-News

Auch mal was Neues, man zensiert jetzt nicht mehr Gewaltsszenen sondern politische Bedenken :twirly:
 
Ich denke das ist gerechtfertigt, denn die Nordkoreanische Regierung besteht nur aus kranken Subjekten, die sogar sowas als Kriegserklärung sehen können. Die warten doch nur darauf ihren eigenen nuklearen Holocaust zu veranstalten...

Auch wenn es dann gegen gewisse Sachen verstößt, wird das sicherlich keinen allzu großen Stein los kloppen. Es war wohl eher ein Mittel zum Zweck, damit auf dem diplomatischen Tisch auch kein Kleinviehmist im Wege steht (Auch wenn die Japaner in sachen Diplomatie mit zu den größeren Versagern gehören).
 
LOL. aber verständlich.
würd ich jetzt ein spiel verkaufen wollen wp man als hitler europa erobert würd das bestimmt auch beschnitten.
heißt dann wohl nur "Führer" und er würd nicht schwarze haare haben sondern blonde.
 
Hätte das eigentlich eher in Amerika erwartet die Zensur aber viele Länder mögen dieses Land eben nicht. Frag mich ob die das Spiel in Korea abändern das Amerika dann im Spiel verliert und Korea die Weltherrschaft erlangt.
 
denkst du wirklich in Nordkorea gibt's sowas kapitalistisches wie Videospiele? und wenn ja sicherlich nicht homefront! oder vllt verkaufen die ja nur das intro^^
 
Nordkorea steht vor großen wirtschaftlichen Problemen, das Volk hungert, dass Militärbudget übersteigt den staatlichen Haushalt.

Im Grunde hat Nordkorea nur wenig Optionen, darunter fällt aber auch das machen von Kriegsbeute, indem es andere Länder überfällt. In Frage käme für einen schnellen Sieg eigentlich nur Japan, da es militärisch nur geringen Widerstand leisten kann (Selbst wenn andere Länder dort Basen unterhalten), aber es verspricht gute und dicke Beute.

Das dann eben so ein Spiel zensiert wird, kann ja auch eine Gestik des guten Willens sein. Japan möchte einen Krieg ja vermeiden, da es keine stehende große Armee zur Verfügung hat, egal in welchem Verbund es Mitglied ist.
 
Der erste Gedanke, der mir durch den Kopf ging war, welche Vollidioten so ein Spiel überhaupt machen und auf den Markt bringen. Warum kann man nicht einfach irgendein erfundenes Szenario für den Shooter erfinden, warum muss man mit so einem Zündstoff hantieren? Was macht überhaupt den Reiz aus, einem Diktator virtuell mit Blei vollzupumpen? Ist für mich keine kreative Freiheit mehr, sondern schlicht und einfach das selbe, als wenn man einen Köter ärgert - irgendwann beißt das Vieh.

Sehen vielleicht 97% der User hier anders, aber ich halte nicht die Notwendigkeit der Änderungen im Spiel für Bullshit. Vielmehr ist es der größte Bullshit, das Spiel erst gemacht zu haben.
 
Haha was für eine Ironie die machen sich lustig weil bei uns die Gewaltdarstellungen zu hart sind und wir machen uns lustig über sie weil sie das Setting ändern müssen !

JAJA verrückte Welt XD
 
In Japan erscheinen Spiele oftmals auch zensiert (Gewaltdarstellungstechnisch). Ähnlich wie in Australien auch, die machen sich bestimmt nicht über uns lustig.

Und wenn man sich nicht differenziert mit einem Thema auseinandersetzen will, sollte man dazu keine Meinung äußern. Wenn es dir nicht konform ist, dass man sich kritisch mit Weltpolitik in Spielen auseinander setzt und mögliche Zukunftsszenarien erstellt, was ja auch ein Sinn für ein Videospiel sein kann, dann ist das schön, aber brauch keiner zu wissen.

Das Ganze fällt gewisser Weise unter Meinungsfreiheit und das ist gut so.

Und was soll uns das sagen, Japan ist militärisch Nordkorea haushoch überlegen (Ausnahme=Atomwaffen, aber das Arsenal Nordkoreas ist nur ein Bruchteil so groß wie etwa das der USA oder Russland), genauso wie der Süden, Nordkorea darf nichts angreifen, denn China greift nach der westlichen Welt und kann für einen Bündnispartner diese Beziehungen nicht aufs Spiel setzen. Wenn Nordkorea also irgendein Land angreifen würde, würde darauf wahrscheinlich ein Blitzkrieg von Süd Korea und dessen Bündnispartner der USA folgen und das Länd wäre endlich aufgelöst.
 
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Naja, an und für sich hat fast die gesamte Welt ein angespanntes Verhältnis mit Nordkorea. Irgendwo kann ich es verstehen, aber warum geraten immer Videospiele in den Fokus und Bücher sind immer außen vor? Nur weil Videospiele eine Neuerscheinung sind?
 
Naja, an und für sich hat fast die gesamte Welt ein angespanntes Verhältnis mit Nordkorea. Irgendwo kann ich es verstehen, aber warum geraten immer Videospiele in den Fokus und Bücher sind immer außen vor? Nur weil Videospiele eine Neuerscheinung sind?

Ich denke mal, das es deswegen so ist, das man bei Video-Spielen, direkt mit einbezogen ist, somit kann man es mit allen Sinnen genissen (Höhren, Lesen, Spielen).
Wobei beim Buch nur das Lesen wäre, deswegen sehen das die Kritiker auch nicht so verwerflich.
Zudem, welche Jugendlicher liest regelmäßig Bücher über Politik?
Wobei bei Games es eher vertretten ist, das es sogar 12 jährige spielen (ein Spiel für 18 Jahre z.B.) ;)
 
Keine Selbstmordattentäter und Missionen die Zivilisten mit einbeziehen mit Namenszensur gleichzusetzen ist allerdings schon dubios.
 
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