Treue ist meines Erachtens nach ein moralisches Konstrukt der Willenskraft. Es liegt uns im Blut, nach einiger Zeit, den Partner instinktiv wechseln zu wollen. Männer aus dem Drang heraus, ihre Gene möglichst weit zu verbreiten, Frauen aus dem Drang heraus, den Fittesten (Survival of the fittest) als Vater ihrer Kinder rauszupicken. wer willensstark ist, kann der Versuchung des Fremdgehens widerstehen.
Ich denke aber, das Thema sollte man nicht nur moralisch, sondern auch biologisch betrachten. Moralisch gesehen ist Treue natürlich hoch angesehen und jedes Paar, was 20, 30 Jahre miteinander verbringen kann, verdient Hochachtung.
Biologisch gesehen aber verkümmert Monogamie aber auch den globalen Genpool und Fremdgeher handeln biologisch korrekt. Das sind so DIE zwei Aspekte die mir dazu einfallen...